"Ziemlich technisch und politisch": Was Martin Tomczyk zum DTM-Ausstieg bewog

Martin Tomczyk nennt die Gründe, weshalb er sich dazu entschlossen hat, seine DTM-Karriere nach der Saison 2016 zu beenden.

"Die DTM und Martin Tomczyk haben nicht mehr so zusammengepasst", sagt der Deutsche. "Aber nach 16 Jahren ist das auch in Ordnung. Denn 16 Jahre sind eine lange Zeit."

In dieser Zeit habe er die Entwicklung der Rennserie genau verfolgt. "Zuletzt wurde die DTM ziemlich technisch und ziemlich politisch", erklärt Tomczyk. "Und das ist nicht, was ich persönlich als ideale Rennfahr-Situation empfinde. Das ist aber nur meine Meinung."

Der ausbleibende sportliche Erfolg in den vergangenen Saisons habe jedoch auch dazu beigetragen, dass sich bei Tomczyk Lust-Verlust eingestellt habe. "Ich habe nicht mehr so die Leidenschaft verspürt in der DTM. Deshalb", so der 34-Jährige, "gehe ich nun einen anderen Weg."

Bei BMW wird Tomczyk laut eigener Auskunft in ein internationales Sportwagen-Projekt eingebunden sein. "Es ist genau das, was ich wieder machen möchte", sagt er, ohne Details zu verraten.

"Ich will wieder die Passion für den Rennsport spüren und warum ich das eigentlich mache. Dann bringt man als Rennfahrer auch einhundert Prozent Leistung."

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