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Digitale VLN: Rennen 3 mit großem Teilnehmerfeld

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Digitale VLN: Rennen 3 mit großem Teilnehmerfeld
17.04.2020, 12:27

Am kommenden Samstag treffen im virtuellen Ableger der VLN Profi-Rennfahrer auf erfahrene Sim-Racer - Mehrere große Namen am Start

Am kommenden Samstag heißt es erneut "Ring frei" für die Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie. Zum dritten Mal steht bildstarke Rennaction in der Grünen Hölle auf dem Programm. Auf der digitalen Nordschleife kämpfen Profis aus dem realen Motorsport gegen ihre virtuelle Rennfahrerkollegen.

Die Vorfreude ist groß, hat sich doch erneut ein starkes Teilnehmerfeld zusammengefunden, um auf der Mutter aller Rennstrecken in vier Klassen und über die Distanz von drei Stunden die besten unter sich auszufahren. Das Rennen startet am 18. April um 13 Uhr, der Live-Stream startet schon um 11 Uhr.

In der unterhaltsamen Vorberichterstattung stimmen die Streckensprecher Patrick Simon und Olli Martini nicht nur auf das bevorstehende Rennen ein, sondern blicken unter dem Motto "Geile Geschichten" auch auf die Historie des Nordschleifen-Championats zurück.

Einen großen Sprung vollzieht in diesem Jahr der amtierende VLN-Champion David Griessner. Nachdem er im realen Motorsport im vergangenen Jahr mit einem BMW M240 i Racing zu Meisterehren kam, startet er nun in der virtuellen Welt in der Königsklasse SP9 (GT3-Fahrzeuge).

"Mein Ziel ist, irgendwann auch in der realen Nürburgring Langstrecken-Serie mit einem GT3-Boliden zu fahren", grinst er. "Und jetzt, wo ich es mir digital quasi aussuchen konnte, musste ich nicht lange überlegen." Im Simracing ist der 25-jährige Österreicher ein Rookie.

"Ich habe mir erst vor rund einem Monat iRacing heruntergeladen", sagt er. "Aber wir haben ja alle gerade viel Zeit und ich nutze jede freie Minute zum Training. Vor allem das richtige Set-up zu finden, ist nicht ohne. Hier haben die erfahrenen Simracer große Vorteile. Aber wir sind vor Rennen drei besser aufgestellt denn je und hoffen, dass sich das auch am Ende im Ergebnis widerspiegelt."

Übrigens ist Griessner nicht der einzige VLN-Champion im Teilnehmerfeld der DNLS. Auch Jürgen Nett, der im Audi RS 3 LMS in der TCR-Klasse unterwegs ist, kam diese Ehre 1987 zuteil.

Die Konkurrenz in der GT3-Klasse ist gewohnt stark. Griessners Team Adrenalin eMotorSport trifft erneut auf die virtuellen Abteilungen der NLS-Mannschaften GetSpeed, Black Falcon Team AM Solutions, Phoenix Racing, Car Collection, Walkenhorst Motorsport und Raceunion.

Daneben streben auch drei vom Werk eingesetzte BMW Z4 GT3 sowie die eSports-Rennställe Heusinkveld, VRS Coanda, Williams Esports, Mahle Racing, Ringfiziert und BS+Competition nach Podesträngen.

Eine Premiere bei Rennen drei feiert der erfahrene Langstrecken-Pilot Kai Riemer. "Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich mit 50 das Rennfahren noch einmal neu erlernen müsste", sagt Riemer. "Aber ich freue mich auf das Abenteuer in der virtuellen Welt. Mit Roland Rehfeld habe ich einen erfahrenen Piloten an meiner Seite, der das Metier sehr gut kennt und mich coachen wird."

Riemer startet, wie im realen Racing, für Schmickler ePerformance mit einem Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport. Die Motivation für die Teilnahme an der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie war nicht nur die jüngst gewonnene Freizeit durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus.

"Natürlich juckt mir auch der Gasfuß und ich kann es kaum erwarten, wieder in der Grünen Hölle an den Start zu gehen. Vielmehr war es uns aber wichtig, unsere Partner auch in der virtuellen Welt zu repräsentieren. Ich bin davon überzeugt, dass Simracing ein ernstzunehmendes Format ist und ihm auch in der Zeit nach der Pandemie viel Beachtung zukommen wird."

Die Beteiligung von Teams aus der realen Nürburgring Langstrecken-Serie ist auch in den "kleinen" Klassen groß. Am Start sind neben Schmickler Performance auch Aimpoint Racing, Manthey-Racing, Sorg Rennsport, WS Racing, Huber-Motorsport, Schubert Motorsport sowie das Girls only by Nürburgring eSports.

Und auch wenn der virtuelle Hubraum nicht an den der GT3-Boliden heranreicht, der virtuelle Motorsport kann sich vor allem in diesen Klassen sehen lassen, wie zuletzt Rennen zwei unter Beweis stellte. Die Siege in der TCR-Klasse und der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing waren bis zum Fallen der Zielflagge hart umkämpft.

Im Vorfeld des dritten Laufs hat erneut eine Event-Qualifikation stattgefunden, über die sich private und professionelle eSports-Mannschaften einen der 36 Startplätze für die Klassen Cup 2 (Porsche 911 GT3 Cup), Cup 3 und TCR sichern konnten - auch in der Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie ist Breitensport ein wichtiger Bestandteil.

Mit Bildmaterial von VLN.

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