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Digitale VLN: Spannung bis zur letzten Kurve bei Rennen 4

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Digitale VLN: Spannung bis zur letzten Kurve bei Rennen 4
02.05.2020, 20:14

BMW-Doppelkollision in letzter Schikane im Kampf um die Führung: Kay Kaschube schleppt sich knapp vor Laurin Heinrich als Sieger ins Ziel - Smudo gibt Debüt

Das Eibach 3h-Rennen wird als echter Rennsportkrimi in die Geschichte der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) auf der virtuellen Nürburgring-Nordschleife eingehen: Die Entscheidung um den Sieg fiel zwischen Laurin Heinrich im BMW Z4 GT3 von BS+Competition und Kay Kaschube im Schwesterfahrzeug in den Farben des Team BMW Bank erst auf den letzten Metern.

Der Showdown fand in der Hohenrain-Schikane statt. Die Kontrahenten kollidierten und schlugen in die Streckenbegrenzung ein. Waidwund schleppten sich die beiden Autos ins Ziel. Kaschube auf Platz eins und Heinrich auf zwei. Nur 0,903 Sekunden dahinter fuhren Alex Arana und Agustin Canapino im Mahle Audi R8 auf Platz drei.

Das Qualifying war erneut die One-Man-Show von Sami-Matti Trogen im Audi R8 von Williams Esports. Der erst 17-jährige Finne verwies mit einer Bestzeit von 7:51,302 Minuten BMW-Werksfahrer Philipp Eng im BS+Competition Z4 GT3 um 1,272 Sekunden auf Platz zwei.

Im Rennen konnte das Simracing Team des britischen Traditionsrennstalls aus der Formel 1 die Pace der erfahrenen Nordschleifen-Piloten dann aber nicht mehr mitgehen. Über weite Strecken lag die HTP-Mannschaft mit Philip Ellis, Marvin Dienst und Aleksi Elomaa im Mercedes-AMG GT3 in Führung. Am Ende leistete sich das Team dann aber einen Fehler beim virtuellen Boxenstopp und büßte die Spitzenposition ein.

"Das war einfach unglaublich. Als Startfahrer habe ich am Anfang versucht, ein bisschen Benzin zu sparen, damit wir den ersten Boxenstopp ein bisschen kürzer als üblich halten konnten. Das hat funktioniert", so Bruno Spengler, der den siegreichen Z4 zusammen mit Kaschube und Nils Koch pilotierte.

"Danach haben meine beiden Teamkollegen einen sensationellen Job gemacht. Sie sind super und wirklich schnell durch den Verkehr gekommen. Beide hatten eine Wahnsinns-Pace. Am Ende habe ich nervös mitgefiebert, dieses verrückte Finish war eine tolle Show", so Spengler weiter.

"Laurin und Kay sind beide extrem starke Fahrer. Sie haben sich einen Megafight geliefert, und leider ging es auf den letzten Metern etwas drunter und drüber. Doch das passiert im Rennsport, und es zeigt, wie eng das Feld in der DNLS ist. Es ist klasse, und wir sind überglücklich über den Sieg", meint Spengler.

Hinter dem Spitzentrio belegten Sami-Matti Trogen und Dominik Staib im Williams Audi Rang vier. Auf den Plätzen fünf bis sieben platzierten sich die Mercedes-AMG-Teams HTP-Winward, Heusinkveld und Schnitzelalm Racing.

Seine Premiere in der DNLS feierte Smudo von der Hip-Hop-Formation "Die Fantastischen Vier". Der Musiker teilte sich das Cockpit des Porsche 718 Cayman GT4 mit Thomas Kiefer und Matthias Beckwermert. "Das Event war sehr fair und professionell, das hat mich beeindruckt. Trotzdem wird sehr hart gefahren. Hier sind alle am Limit unterwegs", so Smudo.

"Auch wir müssen an uns arbeiten, denn wir sind aktuell einfach noch nicht schnell und konstant genug. Da heißt es: üben, üben, üben. Ich bin ein großer eSports-Racing-Fan und werde auch in den kommenden Rennen wieder dabei sein, sofern es zeitlich bei mir klappt. Vielen Dank an alle Beteiligten für die tolle Veranstaltung", meint der Musiker.

Der fünfte Lauf der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie findet am 30. Mai statt.

Mit Bildmaterial von VLN.

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