Christjohannes Schreiber: „Ich erstaune mich selbst...“

Der Schweizer steht am Samstag mit dem Honda Civic von Rikli Motorsport im ersten Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife auf der Pole Position. „Ich bin über das Limit gefahren.“

Christjohannes Schreiber: „Ich erstaune mich selbst...“
Christjohannes Schreiber, Honda Civic TCR, Rikli Motorsport
Christjohannes Schreiber und Peter Rikli, Honda Civic TCR, Rikli Motorsport
Christjohannes Schreiber, Honda Civic TCR, Rikli Motorsport
Christjohannes Schreiber, Honda Civic TCR, Rikli Motorsport
Christjohannes Schreiber, Honda Civic TCR, Rikli Motorsport
Christjohannes Schreiber, Honda Civic TCR, Rikli Motorsport
Pressekonferenz: Christ-johannes_Schreiber, Rikli Motorsport

Der bei Auto Kessel im Tessin arbeitende Graubündner überrascht im FIA Tourenwagen Europacup ETCC weiterhin. Zum ersten Mal fuhr Christjohannes Schreiber die Pole Position heraus, und dies auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt. 

 

In seiner dritten Runde erzielte der 2017 neu zu Rikli Motorsport gestossene Fahrer in 9:14,609 die Trainingsbestzeit auf der 25,4 km langen Strecke. Schreiber unterbot damit die Vorlage des früheren Europameisters Petr Fulin im Seat Leon TCR um 79 Tausendstel. 

„Ich bin selbst erstaunt, denn ich habe das durch den Erfolgsballast und die Einstufung des Honda Civic das schwerste Auto im Feld. Das Auto ist schwer wie ein Bus“, wunderte sich der dreifache Saisonsieger selbst.

Schreiber weiter: „Das Auto verhielt sich jedoch extrem nervös. Ich fuhr eigentlich über dem Limit. Das möchte ich im Rennen nicht. Aber wichtig sind nun die drei zusätzlichen Punkte.“ 

Damit baute der Schweizer den Vorsprung in der Tabelle auf Fulin um einen Punkt aus (41 zu 27). Peter Rikli konnte wegen eines Lenkschadens an seinem Honda keine Qualifikationsrunde drehen. Der Berner nimmt das Rennen somit vom 10. Startplatz auf. Bei elf Fahrern ist ein Podestplatz in den zwei Rennen über 3 Runden trotzdem sehr gut möglich. 

 

ETCC auf der Nürburgring-Nordschleife - Qualifying

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