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Formel-1-Live-Ticker: Präsentation McLaren MCL35

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ McLaren zeigt neuen MCL35 mit matter Lackierung +++ Robert Kubica fährt DTM +++ Red Bull RB16 auf der Strecke +++

Bericht

Status: Live

In diesem Sinne: Bis morgen!

Wir haben morgen ein Date, okay, eigentlich zwei. Eines mit Mercedes gleich in der Früh, wir erwarten die ersten Bilder des W11 so gegen halb 10 Uhr. Ein zweites dann am Abend mit AlphaTauri gegen 19 Uhr. Damit steht uns ein aufregender Tag bevor. In diesem Sinne: Gute Nacht und bis morgen!

Einstimmung auf den Valentinstag

Morgen ist Valentinstag, und dank Mercedes hat jeder Formel-1-Fan bereits die beste Ausrede parat, um an dem Liebesfest nicht teilnehmen zu müssen ;-)

- Alle Infos zur Mercedes-Präsentation

- Alle Infos zur AlphaTauri-Präsentation

- Livestream zur AlphaTauri-Präsentation

Brawn: McLaren-Honda-Trennung war wichtig

Abschließend zum McLaren-Launch wollen wir dir auch nicht vorenthalten, was Sportchef Ross Brawn vor wenigen Tagen zur britischen Mannschaft zu sagen hatte. Seine Analyse fällt sehr positiv aus: "Was die Ergebnisse betrifft, war McLaren wohl das beeindruckendste Team [im Vorjahr]. Sie haben jetzt ein paar gute Leute an Bord. Andreas Seidl ist ein sehr vernünftiger Kerl, er kann eine starke Erfolgsbilanz nachweisen. James Key ist ein sehr guter Ingenieur", lobt der Brite die Umstrukturierung.

War die Trennung von Motorpartner Honda Ende 2017 ein Fehler? Nein, glaubt Brawn, obwohl die Japaner mit Red Bull 2019 Rennen gewinnen konnten. "Die Leute sagen, sie haben einen Fehler begangen, indem sie sich von Honda getrennt haben. Aber ich denke, das mussten sie fast machen, um erst zu begreifen, wie sie das Team verändern müssen. Sie haben die Schuld schließlich dauernd nur auf Honda geschoben."

Mercedes: Auch nach sechs Titeln noch motiviert

Bleiben wir noch kurz bei Toto Wolff und Mercedes. Das Team hat bereits vor wenigen Tagen die neue Lackierung des W11 vorgestellt, morgen folgt das neue Auto und der Shakedown in Silverstone. Wie kann der Teamchef seine Mannschaft nach so vielen Siegen und Erfolgen überhaupt noch motivieren? "Jedes Jahr versuchen wir, uns die richtigen Ziele zu stecken. Ziele, die von allen im Team verstanden werden, denn es ist sehr wichtig, für einen Grund jeden Morgen aufzustehen", schildert der Österreicher.

Auch nach sechs WM-Titeln in Serie sei sein Team weiterhin motiviert. "Die Schmerzen, wenn man verliert, halten so viel länger an als die Freude, wenn man gewinnt. Das treibt uns sehr stark an. Und auch der schiere Gedanke ans Verlieren lässt dich alle bisherigen Erfolge schnell vergessen. Mit unseren Siegen aus dem Vorjahr können wir uns 2020 nichts kaufen. Alle Punkte werden wieder auf null gestellt und wieder finden wir uns vor einer neuen Herausforderung wieder."

Nachsatz: "Es gibt Gründe dafür, warum die sechs Weltmeistertitel ein Rekord waren - weil es verdammt schwierig ist. Und wir wollen das noch weiter treiben."

Wolffs Zukunft: Formel-1-Boss oder nicht?

Nach seiner Rennkarriere hat sich Toto Wolff auf die Wirtschaft konzentriert, bis er schließlich Teamchef und Anteilseigner des Mercedes-Teams wurde. Aber was kommt danach? Oftmals wurde der Österreicher mit dem Posten von Chase Carey in Verbindung gebracht, der derzeit durch Liberty Media Formel-1-Boss ist. Wolff selbst hat immer wieder betont, dass er sehr glücklich sei in seiner Doppelrolle und Partner von Mercedes-Benz.

Auch Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger glaubt nicht, dass Wolff die Rolle des Formel-1-Boss übernehmen wird. In unserem exklusiven Interview hat der Österreicher dafür mehrere Erklärungen. Eine davon lautet: "Am Ende des Tages werden sie für das Top-Management Amerikaner einsetzen. Die Top-Rolle dort wird eher in amerikanischen Händen bleiben. Das ist meine persönliche Meinung." Seine zweite Begründung kannst du in wenigen Tagen bei uns nachlesen!

Wolff: Hätte Profi-Rennfahrer werden können

Toto Wolff ist nicht nur ein erfolgreicher Teamchef, der morgen seinen neuen Boliden präsentieren wird. Der Wiener war auch ein Rennfahrer. Was viele nicht wissen: Er hat sich in GT-Prototypen versucht und ist Rallye-WM gefahren. 1992 startete er seine Karriere in der Formel Ford, später war er auch bei den 24 Stunden vom Nürburgring am Start und wurde 2006 Vize-Staatsmeister in der österreichischen Rallye-Meisterschaft.

"Ich bin Rallye-WM gefahren, auch wenn's die Gruppe N war, und habe dort Bestzeiten erzielt. Meine Einschätzung war aber von Anfang an, dass das Niveau reichen würde, um davon zu leben", meint er heute im Rückblick auf die Serien wie DTM oder GT im Interview mit 'auto motor und sport'. Er sei aber nicht "herausragend" gewesen.

Lando Norris, McLaren-Designer

Lando Norris hat heute bei der Präsentation großspurig erklärt, er habe den MCL35 mehrheitlich designt. So, so. Dann sind wir ja gespannt, wie oft er in diesem Jahr ausfallen wird ;-)

MCL35 unter der Lupe

Bei genauerer Betrachtung kann man am MCL35 doch einige kleinere Änderungen erkennen. Die Nase erscheint deutlich schmaler als das Vorgängermodell. Außerdem sind die Löcher vorne wieder verschwunden - ganz im Gegenteil zum Red Bull. Die Halterung des Frontflügels fällt dabei filigraner aus als 2019. Ungewöhnlich erscheint die Vorderradaufhängung mit der oberen Querstrebe, die sehr weit oben am Chassis angebracht ist.

Bei den Bargeboards ist wieder ein großer Bumerang-Flügel zu erkennen, der auch schon 2019 zum Einsatz kam. Der Spiegel wird auch wie im Vorjahr als aerodynamische Hilfe mitverwendet. Besonders kompakt fallen die Öffnungen an den Seitenkästen aus, die sind deutlich schmaler als noch beim MCL34. Auch den oberen Lufteinlass über dem Helm des Fahrers hat McLaren modifiziert und dreigeteilt. Das Heck ist weniger schmal als bei andere 2020er-Modellen ausgefallen.

Matter Look für 2020

Die matte Lackierung des MCL35 hat laut James Key nicht nur einen optischen Grund. Auch beim Gewicht konnte das Team dadurch ein wenig einsparen. "Es gibt auch eine leichte Veränderung bei der Farbe. Das gibt uns auch technische Vorteile, sicherlich einen Gewichtsvorteil, aber es gibt auch noch andere Argumente."

Die matte Lackschicht sei in Zusammenarbeit zwischen der Technik- mit der Marketingabteilung entstanden. "Wir haben eine Lösung gefunden, mit der wir beide sehr zufrieden sind." Das habe zwar etwas gedauert, jedoch ist Key mit dem Endprodukt sehr zufrieden.

Was ist neu am MCL35?

Mittlerweile haben wir auch erste Aussagen vom neuen McLaren-Technikchef James Key erhalten. Der MCL35 ist das erste Auto, das unter seiner Führung in Woking entstanden ist. Der Bolide weise sowohl an der Front als auch im Heck neue Konzepte auf. Ideen, die 2019 nicht umgesetzt werden konnten, sind in den neuen Renner geflossen, schildert er.

"Neue Konzepte haben wir uns ebenso angesehen, wie auch die Lehren aus dem MCL34. Wir haben Änderungen in ein paar Bereichen vorgenommen." Die Seitenkästen seien sehr eng angelegt, was eine Herausforderung bei der Anordnung aller Teile gewesen sei. Auch beim Getriebe und der Hinterradaufhängung habe man viel Zeit investiert.

Key fasst zusammen: "Vom Cockpit rückwärts sehen wir einen ganz anderen Ansatz als zuvor." Darauf habe sich das Konzept hauptsächlich konzentriert. An der Front konnten nun Änderungen umgesetzt werden, die 2019 nicht mehr möglich waren.

Foto:

Der MCL35 auf dem Times Square

Vietnam-GP: "Sport spielt keine Rolle"

Das Coronavirus ist derzeit überall Thema, sogar beim McLaren-Launch in Woking. Zak Brown weiß um das Risiko der Epidemie und die Ungewissheit bezüglich des Vietnam-Grand-Prix. Laut dem US-Amerikaner habe das Formel-1-Management derzeit keine Anzeichen gegeben, dass auch das Rennen in Hanoi verschoben oder abgesagt werden könnte. Die Situation werde aber natürlich beobachtet.

"Vietnam wurde noch nicht als potenzielles Problem erwähnt, aber natürlich liegt es sehr nahe an China. Wir werden die Situation daher beobachten." McLaren und auch alle anderen Teams würden kein Risiko eingehen, das Menschenleben aufs Spiel setze, betont Brown. "In solchen Situationen spielt der Sport keine Rolle."

Sky: Ralf Schumacher bleibt Co-Kommentator

Soeben hat Ralf Schumacher auf Instagram bestätigt, dass er auch in dieser Saison wieder Formel-1-Experte und Co-Kommentator bei Sky Deutschland sein wird. Der Ex-Formel-1-Pilot wird die meisten Rennen an der Seite von Sascha Roos kommentieren. An den neun Rennwochenenden seines Sohnes David, der 2020 in der Formel 3 fahren wird, wird er live an den Rennstrecken vor Ort sein.

McLaren-Zeitreise: Von 1966 in die Gegenwart

In unserer Fotostrecke kannst du den Wandel der McLaren-Boliden vom Beginn 1966 bis heute nachverfolgen. Das Design des heutigen Wagens erinnert an die Anfänge in den 1960er-Jahren. Natürlich sind auch die weiß-roten und silbernen Designs längst Kult!

Fotostrecke: Alle Formel-1-Autos von McLaren seit 1966 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

McLaren zählt zu den großen Traditionsteams der Formel 1. Schon seit den 1960er-Jahren ist der von Bruce McLaren gegründete Rennstall aktiv. Und hier zeigen wir sämtliche Grand-Prix-Fahrzeuge des Teams!

Leclerc & Verstappen: Mercedes nicht überrascht

Heute haben wir schon über die Zukunft von Renault-Ass Daniel Ricciardo gesprochen. Der Australier wird in diesem Jahr wohl eine der Schlüsselfiguren im Vertragspoker sein. Auch Lewis Hamilton hat noch keinen Vertrag für die kommende Saison. Bei Mercedes deutet jedoch alles auf eine Verlängerung des sechsfachen Weltmeisters hin. Außerdem haben sich Ferrari und Red Bull bereits im Winter langfristig festgelegt.

Toto Wolff zeigt sich von den Vertragsverlängerungen von Charles Leclerc (bis 2024) und Max Verstappen (bis 2023) nicht überrascht. "Nein", erklärt er im Interview bei 'auto motor und sport'. "Ich glaube, dass die Verträge viel komplexer sind, als sie in den Medien dargestellt werden."

"Es würde mich wundern, wenn sich beide jungen Fahrer über fünf Jahre committen zu einem Team und überall anders die Türen zuschlagen." Der Österreicher spielt wohl auf Ausstiegsklauseln an, die in gewissen Situationen greifen könnten.

Nächste Absage für Alonso

Am Tag des McLaren-Launchs kann man sich schon mal fragen, was Fernando Alonso eigentlich gerade macht? Der Spanier hat sich zuletzt in Saudi-Arabien bei der Rallye Dakar versucht. Im Mai will er eigentlich wieder beim Indy 500 antreten. Im eigenen McLaren-Team ist aber kein Platz für den Doppelweltmeister und auch sonst scheint kein Team Interesse zu zeigen.

Wie 'NBC Sports' berichtet, hat Alonso auch bei Ed Carpenter angefragt um ein Auto. Doch der Teambesitzer lehnte ab. Er hätte sein Team um ein viertes Fahrzeug für den Ex-Formel-1-Fahrer erweitern müssen. Davor war sich Alonso mit Andretti Autosport eigentlich schon einig, bevor Honda in Japan sich querlegte und den Deal verhinderte.

Droht Ferrari jetzt Ärger?

Wie die Kollegen von 'RaceFans.net' berichten, könnte dem italienischen Rennstall nun Ärger drohen. Konkret geht es um eine Non-Profit-Organisation namens Codacons, die gegen die "Mission-Winnow"-Logos auf dem neuen Ferrari rechtliche Schritte einleiten möchte. Der Slogan entspringt einer Initiative des Tabakkonzerns Philip Morris. Die Verbraucherschutz-Organisation wittert hinter dem Branding versteckte Tabakwerbung, was verboten ist. Das Team würde das Verbot damit umgehen, so der Vorwurf.

Codacons möchte den SF1000 gar beschlagnahmen lassen, wie deren Präsident Carlo Rienzi betont. Dies ist nicht das erste Mal, dass Ferrari im Zusammenhang mit "Mission Winnow" in die Kritik gerät. Bereits mehrfach entfernte das Team das Logo wieder von den Boliden.

Top 10: Die wichtigsten Ferrari-Neuerungen

Ferrari machte am Dienstag mit einem pompösen Launch den Anfang. Der SF1000 schien auf dem ersten Blick nur eine Weiterentwicklung des SF90 zu sein. Doch bei näherer Betrachtung fallen dennoch ein paar Neuheiten auf - etwa die Nase oder die Seitenkästen. Die Top 10 findest du in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Die zehn wichtigsten Neuerungen am Ferrari SF1000 Giorgio Piola

Foto: Giorgio Piola

Was ist neu am Ferrari SF1000 für die Formel-1-Saison 2020? Das hat sich unser Technikexperte Giorgio Piola genau angesehen. Hier ist seine Analyse zum Neuwagen von Sebastian Vettel und Charles Leclerc!

Das "UFO" in der Formel 1

Noch einmal müssen wir auf McLaren-Partner Renault zu sprechen kommen. Denn schon sehr oft ging die Werksmannschaft mit überhöhten Erwartungen ins Jahr. Daher kann Alain Prost die Kritiker auch verstehen. "Ziele zu haben, ist wichtig, aber einen Zeitplan festzulegen, ist kontraproduktiv. Wir versuchen konstant, Deadlines einzuhalten, die wir uns selbst gesteckt haben - niemand hat das von uns verlangt."

Das Team will sich nun keine solchen Zeitpläne mehr auferlegen. So kann man Enttäuschungen auch vorbeugen. Renault habe außerdem das Image eines "UFOs" in der Formel 1: "Wir sind Franzosen, Generalisten, in einem angelsächsischen Universum." Und mit keiner klaren Strategie, muss der Weltmeister auch zugeben.

Video-Untertitel gone wrong

Kollege Charles Bradley ist beim McLaren-Livestream etwas aufgefallen: die Untertitel. Anscheinend fährt das Traditionsteam in diesem Jahr mit den Piloten "Perryland Lana Noise" und "Carlos Sites". Spannendes Duo! ;-)

Video: Die McLaren-Präsentation

Du hast die Präsentation des McLaren MCL35 verpasst? Kein Drama! Wir haben daher dieses Video für dich. Viel Spaß beim Nachschauen!

Alfa Romeo: Die Schlange häutet sich

Alfa Romeo zeigt den neuen Boliden von Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi zwar erst in der kommenden Woche (am 19. Februar) zum Testauftakt. Dennoch bekommen wir einen kleinen Vorgeschmack. Die Schlange beginnt sich in Hinwil zu häuten. Wir dürfen gespannt sein, ob wir wieder eine Übergangslackierung präsentiert bekommen oder ob das schon das finale Design sein wird.

Der RB16 auf der Rennstrecke

Während wir auf mehr Material aus Woking warten - dort finden derzeit gerade noch Interviews mit den Verantwortlichen und den Fahrern statt - wollen wir dir dieses Video nicht vorenthalten. Darin zu sehen: Der neue Red Bull RB16 in Silverstone auf der Rennstrecke.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner spricht außerdem über den aufregenden ersten Tag. Das Team präsentierte den neuen Boliden gestern.

MCL35 vs. MCL34

Auf unserer Schwesterseite de.motorsport.com kannst du jetzt den neuen McLaren-Renner mit seinem Vorgänger vergleichen. Einfach Schieberegler nach rechts oder links ziehen und die Unterschiede zum Vorjahr erkennen.

- Die beiden McLaren-Boliden im Vergleich!

Zum Schluss noch ein Video

Die Präsentation ist auch schon wieder zu Ende. Das war kurz und schmerzlos. Zum Schluss sehen wir den MCL35 in diesem Video noch einmal von allen Seiten in voller Pracht.

Die Bosse haben Spaß

McLaren-Boss Zak Brown und Teamchef Andreas Seidl sind nach den Fahrern dran. Sie scheinen sehr optimistisch zu sein. Der Deutsche meint, man dürfe viel erwarten, müsse aber gleichzeitig auch realistisch bleiben. Brown ist wiederum sehr zufrieden mit der Arbeit von Seidl. Er habe das gesamte Team zusammengeführt - dafür schulde ihm der Teamchef jetzt ein paar Dollar ;-) Die Stimmung im Team scheint schon mal zu passen.

Noch mehr Bilder!

Hier haben wir die besten Bilder vom neuen McLaren zusammengefasst. Viel Spaß beim Durchklicken!

Fotostrecke: Formel 1 2020: Der neue McLaren MCL35 in Bildern McLaren

Foto: McLaren

McLaren-Renault MCL35

Jetzt sind die Fahrer dran

Carlos Sainz und Lando Norris werden auf die Bühne gebeten und präsentieren ihre Anzüge. Die sind ebenfalls wieder in Blau und Orange gehalten, das Design fällt aber auf: besonders die orangen Streifen auf der linken Seite.

Sainz betont, wie gut ihm der matte Lack auf dem MCL35 gefällt. Als Routinier will sich der 25-Jährige aber noch nicht sehen.

Da ist der neue MCL35!

Das Team lässt uns nicht lange warten, sondern rollt den neuen Boliden gleich zu Beginn auf die Bühne. Die Lackierung ist wieder in Orange und Blau gehalten. Die Nase wurde seitlich mit Schwarz verschlankt.

 ~~

Foto: McLaren

Die Präsentation beginnt

McLaren hat sich mit Sky zusammengetan, der Pay-TV-Sender überträgt den Launch und führt auch durchs Programm. Moderator Simon Lazenby erinnert an die reiche Historie des Teams und an den Gründer des Teams, Bruce McLaren, dessen Tod sich 2020 zum 50. Mal jährt.

Sainz zeigt neues Helmdesign

Carlos Sainz legt auf Twitter einen kleinen Frühstart hin und zeigt uns schon jetzt sein neues Helmdesign für 2020. Er setzt auf Grautöne und die spanischen Nationalfarben.

Gleich geht's los!

Bei McLaren in Woking haben sich bereits zahlreiche Medienvertreter eingefunden, wir sind mit unseren britischen Kollegen natürlich auch vor Ort. Um 14:30 Uhr beginnt der Launch, den du wie vorhin bereits angekündigt parallel auch hier im Livestream verfolgen kannst!

Ocon widerspricht Renault-Teamchef

Eine spannende Anekdote vom Renault-Launch gestern müssen wir dir noch erzählen, bevor McLaren die Hüllen um 14:30 Uhr fallen lässt. Esteban Ocon hat bei der Präsentation davon gesprochen, wie aufgeregt alle Ingenieure seien, weil das Auto viele Änderungen aufweist. "Ihr habt jetzt nicht viel vom Auto gesehen, aber was ihr sehen werdet, ist ziemlich interessant. Es gibt große Änderungen", kündigt der 23-Jährige an.

Nachsatz: "Ich glaube, wir sind eines jener Teams mit den größten Änderungen." Teamchef Cyril Abiteboul hingegen meinte, dass der R.S.20 nur eine Evolution seines Vorgängers sein werde. Spätestens in Melbourne wissen wir mehr.

Verkehrschaos in Melbourne?

Auch die Durchführung des Grand Prix von Australien schien vor wenigen Wochen noch ungewiss ob der zahlreichen Buschfeuer. Mittlerweile hat sich die Lage entspannt, einem Saisonauftakt am 15. März steht also nichts mehr im Wege. Oder etwa doch? Denn wie wir aus Down Under hören, könnte der Verkehr eine entscheidende Rolle spielen.

Derzeit stehen sich zwei Verkehrsbetriebe - Yarra Trams und the Rail, Tram and Bus Union - in einem erbitterten Streit über Lohnerhöhungen gegenüber. Streiks von mehr als 1.500 Bediensteten sind am Rennwochenende zu erwarten. Das würde sich definitiv negativ auf die Beförderung der Fans im Albert Park auswirken.

Droht auch Vietnam-Absage?

Wir wechseln noch einmal das Thema, bevor es in Woking richtig los geht: Das Coronavirus hat bereits zur Verschiebung des China-Rennens geführt. Der Grand Prix in Schanghai wird am 19. April nicht stattfinden, nach einem Ersatztermin wird derzeit gesucht.

Nun könnte aber auch die Premiere in Hanoi wackeln. Zwar betonte Sportchef Ross Brawn noch, dass das Virus in Vietnam noch kein besorgniserregendes Niveau erreicht habe, dennoch wurden laut Nachrichtenagentur 'AFP' mehr als 10.000 Menschen rund 40 Kilometer von der Hauptstadt entfernt unter Quarantäne gesetzt. Der Grand Prix ist für 5. April geplant. Ob er auch stattfinden wird, ist derzeit noch ungewiss.

Renault-Simulator fast auf Mercedes-Niveau

Seine Arbeit im Simulator sei für die Silberpfeile sehr wichtig gewesen, betont Ocon außerdem. "Wir haben die Möglichkeit, 95 Prozent der Realität abzubilden, daher können wir so ziemlich alles testen. Ich bin oft in der Nacht gefahren, hatte eine volle Checkliste und am Morgen wussten die Ingenieure die Antworten", schildert der Franzose seine Arbeit.

Wie ist Renault in dieser Hinsicht aufgestellt? Ocon muss Teamchef Cyril Abiteboul widersprechen: "Zwar fehlt uns ein bisschen was, aber Renault ist nicht so schlecht aufgestellt. Ich dachte, als ich von Mercedes kam, dass wir weiter weg sein würden. Aber ehrlich gesagt, ist es ziemlich ordentlich."

Lewis Hamilton als Lehrmeister

Wir kommen noch einmal zurück zu Esteban Ocon. Der konnte sich 2019 viel von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas bei Mercedes abschauen. Besonders der Weltmeister hat ihn mit seinem Zeitmanagement beeindruckt. Das führe dazu, dass der Brite ein "erfolgreiches Leben" führe.

Hamilton habe ihm geholfen, mit der Unsicherheit in seinem professionellen Leben besser umzugehen. Die Arbeit des sechsfachen Champions verfolgen zu können, sei "sehr nützlich" gewesen. "Lewis hat mir gute Ratschläge gegeben, was das Management betrifft. Besonders wie er seine Zeit einteilt, ist sehr beeindruckend."

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