Live

Formel-1-Liveticker: #VirtualGP in Barcelona endet mit Diskussionen

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Virtueller Spanien-Grand-Prix jetzt live +++ Rosberg spricht über die Duelle mit Hamilton +++ IndyCar-Einladung für Ferrari +++

Bericht

Status: Beendet

Schluss für heute

Da wir bei den virtuellen Rennen keine Interviews führen können, endet die Schicht im Ticker an dieser Stelle. Den kompletten Bericht zum virtuellen Grand Prix in Barcelona findest du in Kürze in unseren News. Norman Fischer verabschiedet sich an dieser Stelle und wünscht einen schönen Abend!

Sieg für George Russell

Der Williams-Pilot fährt als Erster über die Ziellinie und gewinnt zum ersten Mal einen virtuellen Grand Prix! Zweiter ist Leclerc vor Esteban Gutierrez. Die Taktik von Alexander Albon ist hingegen nicht aufgegangen.

1. George Russell
2. Charles Leclerc
3. Esteban Gutierrez
4. Alexander Albon
5. Nicholas Latifi
6. Antonio Giovinazzi
7. Anthony Davidson
8. Pietro Fittipaldi
9. Antonio Fuoco
10. Max Fewtrell
11. Jimmy Broadbent
12. Thibaut Courtois
13. David Schumacher
14. Sergio Aguero
15. Nicolas Hamilton
16. Vitantonio Liuzzi
17. Andrea Pirillo
18. Ian Poulter
19. Arthur Melo
20. Lando Norris

Der entscheidende Fehler!

Charles Leclerc hat soeben den Sieg weggeworfen. Normalerweise kürzen die Fahrer in der letzten Schikane stark ab, weil das Spiel das zulässt. Doch jetzt hat er es etwas übertrieben und kassiert eine Strafe. Damit kann George Russell wohl den Sieg feiern. "Er war eh schneller", sieht es Leclerc sportlich. Aber er wünscht sich: "Setzt die Regeln das nächste Mal auf strikt!"

Bleibt Leclerc dran?

Immer wieder regt sich der Monegasse über Lags auf, doch er muss nur nah genug an George Russell dran bleiben, der ja noch eine Strafe hat. Eine Aufholjagd von Alexander Albon ist aktuell nicht zu erkennen. In zwei Runden ist das Rennen vorbei.

Leclerc holt sich die Führung zurück...

... und Albon schnappt sich Rang vier von Latifi. Albon liegt gut zehn Sekunden hinter der Spitze. Das behalten wir mal im Auge. Vielleicht wäre nochmal Medium die bessere Wahl gewesen.

Und in dem Moment geht Russell wieder vorbei auf eins.

Russell geht in Führung

George Russell geht auf der Zielgeraden an Charles Leclerc vorbei in Führung. Der Williams-Pilot hat aber noch eine Strafe, die er am Ende aufgebrummt bekommt. Kann er genügend Vorsprung herausfahren?

Aufpassen muss man aber auch auf Alexander Albon, der bereits zwei Stopps gemacht hat und aktuell Fünfter hinter Esteban Gutierrez und Nicholas Latifi ist. Noch acht Runden.

Anderweitiges Problem für Leclerc

Der Monegasse schimpft: "Das ist ein Witz." Er regt sich darüber auf, dass er plötzlich einfach durch einen Lag drei Sekunden verloren haben soll. George Russell hängt ihm jetzt direkt im Heck.

Und David Schumacher? Der ist aktuell 13.

Zweiter Boxenstopp von Albon

Mit rund fünf Sekunden Vorsprung auf Leclerc ist Albopn zu seinem zweiten Boxenstopp gekommen. Der Red-Bull-Pilot hatte zuvor Mediums drauf und wechselt nun auf Hard. Das sind auch die Reifen, mit denen Leclerc derzeit unterwegs ist. Mit dem Reifenunterschied sind die fünf Sekunden nicht ganz so überzeugend gewesen. Die Frage ist: Muss Leclerc trotz Hard noch einmal rein?

Aktuell noch keine wirklich guten Zweikämpfe

Wir haben ein Duell zwischen Pietro Fittipaldi und Nicholas Latifi gesehen, doch ansonsten ist es noch nicht ganz wie in Brasilien. Aber das ist ja auch im normalen Spanien so. Aktuell führt Giovinazzi ohne Stopp vor Albon (1 Stopp), Max Fewtrell (kein Stopp), Leclerc (1 Stopp) und Russell (1 Stopp). Bisher scheint der Undercut von Albon aufzugehen.

Norris hat keinen Bock mehr

Lando Norris hat das Rennen aufgegeben. Nach einem Boxenstopp und einem dritten Dreher hat der Brite die Lust verloren und hat seinen Boliden an der Box abgestellt und auf "Retire from the session" geklickt. Da ging nichts zusammen, aber schon enttäuschend, dass er einfach aufhört....

Undercut von Albon

Alexander albon hatte sich auf Rang zwei vorgearbeitet und wir waren drauf und dran, wieder das Duell mit Charles Leclerc aus Brasilien zu bekommen. Doch schon nach vier Runden kommt der Thailänder an die Box - recht früh. Versucht er da einen Undercut? Vielleicht bekommen wir das Duell ja noch.

Schumacher Vorletzter

Da muss irgendetwas beim Sohn von Ralf Schumacher vorgefallen sein. Plötzlich ist der junge Deutsche nur noch 19. und Vorletzter vor Norris. Was da war, haben wir aber leider nicht gesehen. Das ist bei den virtuellen Grands Prix nicht immer einfach zu überblicken.

Zwei Dreher von Norris in Runde 1

Was istdenn bei Lando Norris schon wieder los? Der Brite dreht sich gleich zweimal in der ersten Runde und ist Letzter. Den Start hat Esteban Gutierrez gewonnen, doch Leclerc schnappt sich den Mexikaner zu Beginn von Runde 2. David Schumacher liegt übrigens knapp außerhalb der Top 10 auf Rang elf.

Pole für Russell

Der Brite behält die Pole-Position. Dahinter starten Esteban Gutierrez, Charles Leclerc und Antonio Fuoco. Lando Norris ist nach seiner Strafe nur 13., hinter Anotnio Giovinazzi. Das Rennen startet jetzt in wenigen Augenblicken. Die Einführungsrunde läuft schon ...

George Russell ebenfalls mit Dreher

Der Williams-Pilot ist da mit einem Haas aneinandergeraten und hat sich im zweiten Sektor in die Mauer gedreht. Das ist aber nicht schlimm, da es ohnehin keinen Schaden gibt. Der Brite ist immer noch Erster.

Kuriose Kollision zwischen Norris und Leclerc

Da kamen sich die beiden Formel-1-Stars wieder unfreiwillig zu nahe. Norris hatte sich in der letzten Kurve gedreht und war daraufhin in Richtung Boxeneinfahrt gefahren, die er aber seitlich stehend blockierte. Charles Leclerc kam angefahren und traf Norris, für den es für den Vorfall eine Grid-Strafe von fünf Plätzen gibt. Bitter, aber das war mal wieder eine unnötige Aktion von ihm ...

George Russell bestimmt frühe Pace

George Russell hat sich nach den ersten Versuchen aller Piloten an die Spitze gesetzt. Der Williams-Pilot ist drei Zehntelsekunden schneller als sein schärfster Verfolger und war vor allen in den Sektoren zwei und drei am schnellsten.

Kann gleich losgehen

Die TV-Übertragung startet jeden Moment, und auch die Piloten machen sich bereit für das Qualifying. Das geht in der kurzen Variante über 18 Minuten - und wer am schnellsten ist, startet natürlich ganz vorne. Anschließend wartet ein Rennen über 50 Prozent der normalen Renndistanz.

Und weil heute normalerweise der Große Preis von Spanien gewesen wäre, sind wir heute auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in Spanien unterwegs - also zuzm ersten Mal seit dem ersten Event in Bahrain auch auf der Strecke, die regulär an der Reihe gewesen wäre.

Schafft Norris heute ein problemfreies Rennen?

Die große Frage ist: Kommt Lando Norris heute problemfrei über die Runden? Bekanntlich stürzt sein Spiel regelmäßig ab und der Brite kann nicht auf die Weise teilnehmen, wie er es gerne möchte. Erst gestern beim #NotTheGP schmiss ihn ein Bug in Führung liegend aus dem Rennen. Es heißt, dass das Spiel ein kleines Problem mit Norris' Lenkrad hat ...

Augen auf Sergio Aguero

An die Teilnahme von Thibaut Courtois, dem Torhüter von Real Madrid, haben wir uns bereits gewöhnt. Heute fährt mit Sergio Aguera der nächste Fußball-Star mit - und zwar für Red Bull. Der argentinische Nationalspieler von Manchester City hat auch schon geübt - ein Muss, wenn man einigermaßen konkurrenzfähig sein will.

Ex-Pilot Jean-Eric Vergne hatte sich jüngst begeistert darüber gezeigt, dass Fußballer an den Rennen teilnehmen. Wieso, das liest du hier.

Spanien ist das fünfte virtuelle Rennen dieser Saison. Bisher haben die echten Formel-1-Piloten das Geschehen bestimmt. Charles Leclerc ist der einzige Zweifachsieger. In Bahrain war er noch nicht am Start, dort gewann Renault-Junior Guanyu Zhou. In Australien und China gewann der Ferrari-Pilot, bevor er in Brasilien hinter Alexander Albon Zweiter wurde. Letztere gelten auch heute als große Favoriten auf den Sieg.

Bahrain (22. März): Guanyu Zhou (Renault)
Australien (5. April): Charles Leclerc (Ferrari)
China (19. April): Charles Leclerc (Ferrari)
Brasilien (3. Mai): Alexander Albon (Red Bull)

Wer ist dabei?

Wieder einmal haben sich sechs aktuelle Formel-1-Piloten angekündigt: Charles Leclerc, Lando Norris, Alexander Albon, Antonio Giovinazzi, George Russell und Nicholas Latifi. Aber auch andere ehemalige Formel-1-Piloten sind am Start: Vitantonio Liuzzi gibt sein Debüt, aber auch Esteban Gutierrez und Anthony Davidson solltest du vielleicht noch kennen.

Gespannt sind wir natürlich auch, wie sich David Schumacher bei seinem zweiten Einsatz schlägt. Der erste in Brasilien war ganz ordentlich.

Die einzelnen Formel-1-Piloten kannst du am besten über ihre jeweiligen Twitch-Streams verfolgen:
Nicholas Latifi
Charles Leclerc
Lando Norris ¿pbtw|https://twitter.com/VeloceEsports/status/1259085831035326464|pb¿

Virtueller Grand Prix: Wann geht's los?

Um 19:00 Uhr deutscher Zeit beginnt der Event zunächst mit einem Qualifying, in dem ganz wie in der echten Formel 1 die Startplätze bestimmt werden. Der Schnellste steht vorne, der Zweite neben ihm, und so weiter. Gleich danach startet das Rennen. Auch da ist der Modus wie in der Realität - mit einer Ausnahme: Gefahren wird nur die halbe Distanz. In Summe soll der Event gut eineinhalb bis zwei Stunden dauern.

Live sehen kannst du ihn zuallererst natürlich hier bei mir im Ticker. Wir halten dich über die wichtigsten Updates auf dem Laufenden. Darüber hinaus übertragen die TV-Kollegen von Sky Sport 2 und ORF Sport+ live. Und RTL.de streamt mit den Kommentatoren Heiko Wasser und Florian König.

Oder, wenn du der englischen Sprache mächtig bist, einfach via YouTube über den offiziellen Channel der Formel 1. Am besten in einem zweiten Tab aufmachen und parallel dazu bei uns im Ticker dranbleiben!

Und damit Herzlich Willkommen zum virtuellen Grand Prix

An dieser Stelle begrüßt dich Norman Fischer hier im Ticker. Wie gestern vergnügen wir uns heute wieder die Zeit mit einem virtuellen Event. Diesmal steht das offizielle Formel-1-Rennen auf dem Programm. Los geht es bereits um 19 Uhr, deswegen starten wir auch jetzt schon in das Vorprogramm!

Wechsel im Ticker

Damit verabschiedet sich Ruben Zimmermann für heute in den Feierabend. Aber zur Erinnerung: Hier im Ticker geht es am Abend noch weiter, dann übernimmt der Kollege Norman Fischer mit der Berichterstattung zum virtuellen Grand Prix aus Barcelona. Viel Spaß dabei und einen schönen Abend!

Apropos Silverstone 1950 ...

Da fällt mir diese Fotostrecke ein! Ja, die Formel 1 war damals noch eine ganz andere als die, die wir heute kennen ...

Fotostrecke: Zeitreise Silverstone 1950: Impressionen vom allerersten Formel-1-Rennen LAT

Foto: LAT

Startschuss für die Formel 1: Die begehrte Startnummer 1 trägt beim ersten Rennen der WM-Geschichte in Silverstone Juan Manuel Fangio auf dem Auto. Er geht im Alfa Romeo 158 an den Start, das zum erfolgreichsten Auto der ersten Formel-1-Saison werden soll.

Zeit zum Abstimmen!

Am kommendem Mittwoch wird die Formel 1 ein weiteres Mal einen historischen Grand Prix in voller Länge zeigen. Und dieses Mal kannst du abstimmen, welcher es sein wird! Zur Wahl stehen die Silverstone-Rennen aus den Jahren 1987, 1995 und 2003. Warum gerade ein Grand Prix aus Silverstone? Weil dort am 13. Mai 1950, also vor genau 70 Jahren, das erste Formel-1-Rennen überhaupt stattfand.

Die richtige Antwort lautet ...

b) 47.103! Auf 100.000 Kilometer ist übrigens in der Geschichte der Formel 1 noch gar kein Pilot gekommen. Aktueller Rekordhalter ist Fernando Alonso mit 83.808 Rennkilometern. Woher ist das weiß? All diese Zahlen findest du in unserer umfangreichen Datenbank!

Fotostrecke: Heidfelds Teamkollegen: "Naturtalent" Räikkönen, Vettel unterschätzt Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Kimi Räikkönen (Sauber, 2001): "Man nennt ihn 'Iceman'. Aber er wollte unbedingt Weltmeister werden und hat hart trainiert. Einiges, was die Leute über ihn sagen, sind wahr. Anderes stimmen überhaupt nicht. Du wirst nicht Weltmeister, wenn du ein fauler Sack bist und dich um nix scherst. Wenn er geschlagen wurde, gefiel ihm das nicht."

Eine Frage für die echten Experten!

Die bisherigen Fragen zu Nick Heidfelds Formel-1-Karriere waren dir zu leicht? Dann pass mal auf, die schwierigste haben wir uns nämlich für den Schluss aufgehoben!

Wie viele Rennkilometer hat Nick Heidfeld in seiner Formel-1-Karriere absolviert?

a) 22.431
b) 47.103
c) 61.777
d) 101.756

Noch immer zu leicht? Dann schau doch in unserem großen Formel-1-Quiz vorbei. Die Auflösung gibt es gleich hier!

Rosberg: Hamilton war cleverer im Zweikampf

Im Laufe der gemeinsamen Mercedes-Jahre krachte es zwischen den beiden Weltmeistern auch öfters. In der Regel gab es keine Strafe oder Rosberg wurde sanktioniert - Hamilton fast nie. Rosberg erklärt in diesem Zusammenhang: "Im Rad-an-Rad-Duell ist er phänomenal! Es ist unglaublich, wie clever er sein Auto positioniert. Wenn ich dagegenhalten wollte, dann hat er es immer geschafft, in einer Grauzone zu bleiben."

"Aber ich rutschte dann schnell in den verbotenen Bereich. Ihm ist das nicht passiert, es war nie zu 100 Prozent sein Fehler. Diese Rad-an-Rad-Kämpfe waren eine sehr großen Stärken", lobt Rosberg. Bis heute gilt Hamilton für viele Beobachter als einer der saubersten Weltmeister aller Zeiten.

Fotostrecke: Hamilton vs. Rosberg: Die Crash-Chronologie LAT

Foto: LAT

Angefangen hat alles 2014 in Spa-Francorchamps: Nico Rosberg saugt sich auf der Kemel-Geraden im Windschatten an Leader Lewis Hamilton an und versucht es außen. Das Manöver...

Rosberg über Hamilton: Gibt viele Geschichten, die keiner kennt …

Von 2014 bis 2016 bestimmte der "Krieg der Sterne" zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg drei Jahre lang die Schlagzeilen der Formel 1. In der Interviewserie 'F1 Unscripted' hat Rosberg nun verraten, dass dabei in Wahrheit nur ein Bruchteil an die Öffentlichkeit gekommen sei. "Es waren Kleinigkeiten, die sich immer weiter aufgebaut haben. In Bahrain [2014] ging es zum ersten Mal los", verrät er.

"Es gibt noch immer so viele Geschichten, die niemand erzählt hat - selbst von diesem Bahrain-Wochenende. In zehn, 20 oder 30 Jahren werden wir vielleicht über diese Geschichten sprechen. Aber hinter den Kulissen war so viel los, auch so viele politische Dinge und Diskussionen. Es war mental eine große Herausforderung", so Rosberg, der allerdings keine Details nennt. Ziemlich schade ...

Steiner: Haas will nicht direkt gewinnen können, aber …

Welchen Anreiz muss es für kleine Teams geben, auch in den kommenden Jahren in der Formel 1 zu bleiben? Diese Frage hat Haas-Teamchef Günther Steiner im Gespräch mit 'RaceFans.net' beantwortet - zumindest für seinen Rennstall. "Das Wichtigste ist für mich, dass wir alle konkurrenzfähig sein können", verrät er und erklärt: "Das bedeutet für mich übrigens nicht, dass Haas plötzlich Rennen gewinnen will."

Allerdings müsse es eine gute Perspektive geben. "Wir wollen in einer realistischen Position sein, in ein paar Jahren vielleicht auf dem Podium zu stehen. Wenn wir einen guten Job machen, dann bekommen wir mehr Geld von der FOM und können uns ein höheres Budget leisten - und Rennen gewinnen. Aber es muss eine ernsthafte Chance geben, das zu erreichen", erklärt Steiner.

Ein Traum oder mit dem neuen Reglement ab 2022 realistisch? Wir sind gespannt.

Rosberg: Sim-Racing ist doch wichtig!

Lewis Hamilton hält nicht viel von Simulatoren. Sein Ex-Teamkollege Nico Rosberg sieht das ganz anders. "Vielleicht wird das ein Nachteil für ihn, wenn es losgeht", sagt der Ex-Weltmeister bei 'RTL.de' und erklärt: "Ich bin mir nicht sicher, ob er versteht, wie der Körper abbaut in Sachen Präzisionsgefühl und Fahrkönnen. [...] Fünf Monate ohne Fahren sind eine sehr lange Zeit."

"Ich weiß es von mir. Wir hatten früher drei Monate Winterpause, und als ich dann das erste Mal wieder im Auto saß, kam mir alles viel schneller vor. [...] Ich war komplett überfordert damit, schnell Auto zu fahren. Ich hatte gar keine Kapazitäten mehr, um an andere Sachen zu denken", erklärt Rosberg. Es habe immer einige Tage gedauert, sich wieder daran zu gewöhnen. Könnte Sim-Racing da Abhilfe schaffen?

Kwjat: Fahrermarkt für 2021 aktuell eingefroren

Normalerweise würden wir zu dieser Zeit des Jahres bereits auf die "Silly Season" zusteuern. Also auf den Teil der Saison, an dem wild darüber spekuliert wird, welcher Fahrer im kommenden Jahr wo fahren wird. Das wäre 2020 eigentlich besonders spannend, weil so viele Fahrer noch keinen Vertrag für 2021 unterschrieben haben. Daniil Kwjat erklärt bei 'Beyond The Grid', warum aktuell aber alles anders ist.

"Alles scheint eingefroren zu sein", sagt er im Hinblick auf die Coronakrise und ergänzt: "Wenn wir Rennen fahren würden, dann wäre das jetzt ein guter Punkt, um anzufangen, darüber zu sprechen, was in Zukunft passieren könnte. Aber ohne Rennen sind unsere Hände gebunden. Wir wissen nicht, [welches Team] etwas möchte und wie die Chancen stehen. Es ist schwer zu sagen." Für die Teams sei es ähnlich schwierig wie für die Fahrer.

Besonders problematisch ist die Situation übrigens auch für die Nachwuchspiloten aus der Formel 2, die ohne Rennen aktuell keine Chance haben, sich für die Königsklasse zu empfehlen.

Heute vor 50 Jahren ...

... gewann Jochen Rindt den Großen Preis von Monaco 1970. Großer Pechvogel war Jack Brabham, der das Rennen bis zur letzten Runde anführte, dann unter dem Druck von Rindt allerdings einen Fehler machte und crashte. Glück im Unglück: Er konnte das Rennen anschließend noch beenden und wurde Zweiter. Definitiv eines der denkwürdigsten Monaco-Rennen aller Zeiten! Für Rindt war es übrigens der erste Sieg in seiner Weltmeistersaison.

 ~Jack Brabham in Monte Carlo 1970~

Foto: LAT

Die richtige Antwort lautet ...

c) Prost! Tatsächlich ist Heidfeld im Laufe seiner Formel-1-Karriere für alle vier genannten Teams gefahren. Los ging es 2000 und 2001 mit Prost, bei Sauber war er anschließend 2002 und 2003 (und kurz auch noch einmal 2010), für BMW ging er von 2006 bis 2009 an den Start, dazu 2011 am Ende seiner Laufbahn noch einmal für Renault. Dazwischen ist er zudem noch für Jordan und Williams gefahren.

Fotostrecke: Alle Formel-1-Autos von Nick Heidfeld LAT

Foto: LAT

2000: Prost-Peugeot AP03 - 16 Rennen, 0 Punkte, WM-Rang 20

Quizfrage am Mittag

Weiter geht's mit unserem Quiz, Runde zwei!

Für welches Team bestritt Nick Heidfeld seine ersten Grand-Prix-Einsätze?

a) BMW
b) Sauber
c) Prost
d) Renault

Die Auflösung gibt es gleich. In der Zwischenzeit kannst du gerne in unserem großen Formel-1-Quiz vorbeischauen.

Zehn riskante Formel-1-Teamwechsel

Apropos Hamilton: Der Weltmeister hat für 2021 noch keinen Vertrag unterschrieben. Sollte er Mercedes verlassen, dann wäre das sportlich ohne Frage ein Risiko. Es wäre aber nicht das erste Mal, dass Hamilton etwas riskiert, wie unsere Fotostrecke beweist ...

Fotostrecke: Zehn riskante Formel-1-Teamwechsel, die sich ausgezahlt haben Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Lewis Hamilton zu Mercedes (2013): Einen Wechsel von McLaren zu Mercedes würde heute wohl niemand mehr als "riskant" bezeichnen. Doch als Hamilton 2012 bei den Silberpfeilen unterschreibt, ist die Formel-1-Welt noch eine andere. Seit man 2010 mit einem Werksteam zurückgekehrt ist, beendet Mercedes die WM immer hinter dem Kunden McLaren.

Was Hamilton während Corona treibt

Im besagten Mercedes-Video hat Hamilton nicht nur verraten, warum er mit Simulatoren nicht viel anfangen kann. Er verrät auch, was er in der Corona-Isolation so treibt. Einerseits trainiere er viel, um in Form zu bleiben. "Außerdem spiele ich Call of Duty mit Pierre Gasly und Charles Leclerc. Und ansonsten telefoniere ich viel mit Leuten. Meistens schreibt man nur Nachrichten", verrät der Weltmeister.

"Aber jetzt mache ich viel Facetime mit Menschen, mit denen ich sonst keine langen Gespräche hatte. Mit einem meiner besten Freunde habe ich vier Stunden über Facetime gesprochen. Dazu haben wir sonst fast nie die Chance. Es war vielleicht das erste Mal seit Jahren, dass wir am Telefon so ein langes Gespräch hatten. Ansonsten mache ich Pläne und schaue, was ich in Zukunft machen will", so Hamilton.

Langweilig scheint ihm also auch ohne Formel 1 nicht zu werden.

IndyCar-Einladung für Ferrari

Ferrari in der IndyCar-Serie? Das Thema gibt es nicht zum ersten Mal, wie unsere Fotostrecke beweist. Im Gespräch mit der 'Gazzetta dello Sport' hat Mario Andretti nun eine "Einladung" an seinen ehemaligen Arbeitgeber ausgesprochen. "Es wäre unglaublich, wenn Ferrari dabei wäre - nicht nur als Motorenhersteller sondern auch mit einem Chassis." Er glaubt, dass das Interesse an der Serie mit Ferrari noch einmal deutlich steigen würde.

"Ich schlage vor, dass [Mattia] Binotto Roger Penske diese Idee einmal vorschlägt", so Andretti, der in der Königsklasse einige Jahre für Ferrari an den Start gegangen ist. Ob wirklich etwas daraus wird? Ich habe meine Zweifel. Aber die nächste Ferrari-Ausstiegsdrohung lässt sich nicht mehr lange auf sich warten ...

Fotostrecke: Alle Jahre wieder: Chronologie der F1-Ausstiegsdrohungen von Ferrari Ferrari

Foto: Ferrari

1986: Ja, bereits in den 80ern liebäugelt Ferrari mit einem Formel-1-Ausstieg. Damals segnet noch Enzo Ferrari persönlich den Bau eines IndyCars ab, weil er unzufrieden mit dem angekündigten neuen Motorenreglement der Königsklasse ist. Der Ferrari 637 (Foto) aus der Feder von Gustav Brunner wird sogar gebaut - kommt aber nie zum Einsatz.