Formel-1-Liveticker: Formel 1 2020 doch auf dem Hockenheimring?

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Status: Beendet
12:00

Schönen Abend!

Wir sind am Ende des heutigen Formel-1-Livetickers angekommen. Vielen Dank fürs Mitlesen, Maria Reyer verabschiedet sich heute mit diesem ikonischen Foto. Aufgenommen wurde das Bild 1974 in Jarama, Spanien. Niki Lauda fuhr dort im Ferrari zu seinem ersten Formel-1-Sieg.

11:47

Hungaroring: Wir sind bereit!

Während Imola und der Hockenheimring als mögliche Ausweichstrecken in Betracht gezogen werden, steht einem Ungarn-Grand-Prix laut dem dortigen Promoter nichts im Wege. Budapest gilt als dritter Austragungsort nach Spielberg und Silverstone, wo theoretisch gefahren werden könnte.

Mein Kollege Adam Cooper hat bei Hungaroring-Geschäftsführer Zsolt Gyulay nachgefragt. "Wir sind täglich mit den Rechteinhabern in Kontakt. Liberty weiß, dass wir allen Lösungen offen gegenüberstehen. Wir sind bereit, ein Rennen zu organisieren." In Ungarn warte man derzeit auf die Lockerung der Maßnahmen.

"Wir haben über die Option eines Geisterrennens gesprochen, aber das Protokoll wird derzeit für Österreich ausgearbeitet", verrät er. Natürlich sei man auch an die Richtlinien der Regierung gebunden. "Aber eines ist gewiss: Für die ungarische Regierung und den Hungaroring ist es sehr wichtig, den Ungarn-Grand-Prix auszutragen."

11:36

Hockenheim: Sprechen mit der Formel 1

"Es ist richtig, dass wir uns immer wieder mit Vertretern der Formel 1 im lockeren Austausch befinden", meint Hockenheim-Geschäftsführer Jorn Teske gegenüber dem 'SID'. Er bestätigt damit die Geschichte der 'FAZ', die wir heute Vormittag thematisiert haben.

Auch wir konnten Teske mittlerweile erreichen und werden bald ein Update zur Formel-1-Chance von Deutschland in diesem Jahr bringen.

11:32

Quizfrage #3: Auflösung!

*Trommelwirbel*

Die richtige Antwort auf die Frage nach der Sicherheitszelle eines Formel-1-Boliden ist natürlich d) Monocoque. Diese Zelle hat schon vielen Fahrern das Leben gerettet.

Bravo! Die Frage war zu einfach für dich? Na dann teste dein Wissen in unserem Formel-1-Quiz!

Renault Renault F1 ~~

Foto: Motorsport Images

10:45

Quizfrage #3: Es geht um die Sicherheit

Einmal noch wollen wir heute den Formel-1-Experten in dir auf die Probe stellen. Meine letzte Frage für heute dreht sich um die Sicherheit der Königsklasse, konkret möchte ich wissen:

Wie heißt die Sicherheitszelle eines Formel-1-Autos?
a) Monokel
b) Monolith
c) Modoko
d) Monocoque

Ich bin sicher, du kennst dich auch in diesem Bereich gut aus. Weitere Fragen findest du in unserem Formel-1-Quiz!

10:17

FIA bestätigt Verlängerung des Shutdown

Wir haben bereits darüber berichtet, nun hat es die FIA auch offiziell bestätigt: Der Shutdown wurde von 35 auf 63 Tage angehoben. In einer Aussendung heißt es dazu:

"Der Motorsport-Weltrat hat angesichts der andauernden COVID-19-Pandemie eine weitere Verlängerung des Shutdown für Teams und Hersteller der FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft genehmigt."

Alle Wettbewerber müssen nun 63 Tage am Stück in den Monaten März, April, Mai und/oder Juni zusperren. Auch die Phase für die Motorhersteller Mercedes, Ferrari, Renault und Honda wurde von 35 auf 49 Tage angehoben.

09:51

Mercedes: Was bei den Wintertests 2018 schieflief

Dass es selbst bei den Weltmeistern nicht immer nach Wunsch läuft, das konnte man im Vorjahr in den Barcelona-Wintertests beobachten. Die Silberpfeile waren überraschend langsam in der ersten Testwoche, Ferrari schien der erklärte Favorit zu sein. Erst am letzten Testtag gelang der Durchbruch. "Beim ersten Test haben wir nicht mit verdeckten Karten gespielt, das Auto war einfach wirklich nicht gut zu fahren", erinnert sich Lewis Hamilton im 'Sky'-Gespräch mit Martin Brundle und Toto Wolff.

Das sei unerwartet gewesen, gibt er zu. "Das Auto hat nicht das gemacht, was wir wollten. Aber wir haben gut gearbeitet und am letzten Tag haben wir dann diesen 'sweet spot' gefunden und konnten plötzlich sehr viel Potenzial rausholen. Da lief im Hintergrund so viel ab, was die Leute gar nicht wissen."

Mercedes-Teamchef Wolff spricht von einer "interessante Dynamik", die er in dieser Zeit beobachten konnte. "Denn wir wussten, dass wir zwischen dem ersten und zweiten Test so viele Updates ans Auto bringen würden. Fast eine Sekunde sollte zwischen Auto #1 und Auto #2 liegen." Doch in der zweiten Woche war das Auto nicht schneller. "Die Aerodynamiker konnten mehr Abtrieb in den Daten sehen, aber wir konnten es nicht umsetzen." Erst eine andere Set-up-Richtung hat zum Erfolg geführt.

09:22

Hamilton: Warum er seinen Geburtstag nicht mag

Lewis Hamilton mag zwar ein warmherziger Mensch sein, wie Matt Bishop vorhin behauptet hat. Der Brite ist aber auch schonungslos ehrlich. Auch wenn es um so erfreuliche Dinge wie seinen Geburtstag geht. Das sei der "schlimmste" Tag des Jahres, denn ...

"Am 7. Januar will niemand feiern", meint er im Interview bei 'Sky'. "Alle müssen sich noch von Silvester erholen. Außerdem bekommst du keine Geschenke, weil jeder das ganze Geld für Weihnachten ausgegeben hat. Ich bekomme generell keine Geschenke. Und außerdem ist das genau meist die Zeit, in der ich wieder zu trainieren beginne, das ist also auch nicht gerade vorteilhaft."

09:12

Lockdown kein Vorteil für Ferrari?

Mercedes-Technikchef James Allison geht davon aus, dass die Kreativität seiner Ingenieure dank der Zwangspause der Formel 1 explodieren wird. So optimistisch ist man bei Ferrari nicht. Charles Leclerc hat im Interview mit 'Sky' eher davor gewarnt, dass die Scuderia durch die lange Pause nicht schnell genug aufholen könnte. "Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass uns das helfen wird, weil wir nicht [am Auto] arbeiten können."

Zwar könne er jetzt über seine Eindrücke von Testfahrten noch mehr nachdenken und Probleme festmachen, aber das sei kein Vorteil - denn das könnten die anderen Teams schließlich auch. "Die können auch über ihre Probleme nachdenken, daher glaube ich auch nicht, dass sich für uns signifikant etwas ändern wird."

09:06

Porsche-Chef skeptisch: Gesundheit das Wichtigste

Seit gestern wissen wir: Die Formel 1 soll am 5. Juli wieder starten. In Österreich ist der Saisonauftakt geplant. Das sehen jedoch viele kritisch, wie wir vorhin bereits von Ex-Pirelli-Mann Paul Hembery gehört haben. Auch Porsche-Motorsportchef Fritz Enzinger ist skeptisch: "Das Wichtigste überhaupt ist die Gesundheit. Entscheidend wird sein, ob sich die Neuinfektionen trotz der Lockerungen in Grenzen halten. Das ist die Grundvoraussetzung. Kommt es zu einem dramatischen Anstieg an neuen Fällen, braucht man weder von Formel1 noch von Fußball sprechen", meint er gegenüber der 'Kleinen Zeitung'.

Denn der Formel-1-Tross an sich sei schon relativ groß. Außerdem hat er Bedenken was die Gesundheitsatteste betrifft, die bei der Einreise vorgezeigt werden müssen. "Wenn sie vor dem Abflug gemacht werden, wer garantiert dann, dass sich die Leute nicht am Flughafen infizieren?", fragt er sich. Österreich werde mit "bestem Wissen und Gewissen" entscheiden. Er weiß als Steirer natürlich auch wie wichtig das Rennen für die gesamte Region wäre.

08:57

Hamilton ein "warmherziger" Mensch

Lewis Hamilton hat gestern auf Social Media ein berührendes Plädoyer verfasst. Der Brite zeigt online immer öfter seine weiche, reflektierte Seite. Dass der sechsfache Weltmeister ein warmherziger Mensch ist, wusste Matt Bishop schon lange. Er war Kommunikationschef bei McLaren, als der Brite dort sein Formel-1-Debüt gab. "Er ist ein sehr warmherziger Mensch", erinnert er sich im Podcast 'In The Pink'.

Folgende Geschichte veranschaulicht das sehr gut: "Lewis hatte einmal mit [meiner Mutter] telefoniert. Der Grund dafür war, dass ich ihm gerade ein Medienbriefing gegeben hatte, dann aber aus dem Raum gehen musste. Ich sagte zu ihm: 'Lewis, warte hier, ich muss kurz weg.'"

"Als ich weg war, klingelte mein Telefon. Er sah 'Mama' auf dem Display. Also nahm er den Anruf an: 'Hallo. Sie müssen Matts Mama sein. Ich bin Lewis.' Sie brauchte ein Weilchen, um zu kapieren, dass sie nicht auf den Arm genommen wird", erinnert sich Bishop.

Seine Mutter hatte Krebs, war aber geistig noch fit. Als er zurückkam, hatte Hamilton bereits aufgelegt und ihm nichts davon gesagt. Seine Mutter erzählte ihm am nächsten Tag: "'Nett von Lewis, dass er mit mir gesprochen hat.' Ich dachte zuerst: 'Ohje, jetzt fängt sie an verrückt zu werden.' Aber sie erklärte mir dann alles", lacht er.

08:30

Video: Die große F1-Show mit Surer & Roos!

Du hast unsere große Formel-1-Show gestern auf YouTube und Facebook verpasst? Gar kein Problem. Du kannst die Sendung mit Marc Surer und Sascha Roos, moderiert von Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll, einfach nachsehen. Große Empfehlung!

Denn es geht nicht nur um die jahrelange Sky-Zusammenarbeit von Surer und Roos, sondern auch um die Zukunft von Sebastian Vettel, den Mythos Ayrton Senna und die Frage, wo ist eigentlich Adrian Sutil?

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07:33

Quizfrage #2: Auflösung!

Und hier kommt die Auflösung zu unserer zweiten Quizfrage heute. Der Grand Prix von Spanien 1975 fand auf der Rennstrecke in Montjuic statt!

Niki Lauda Ferrari Scuderia Ferrari Mission Winnow F1 ~Niki Lauda ~

Foto: Motorsport Images

07:27

Was steht auf der To-Do-Liste der Fahrer?

Lewis Hamilton möchte eine Sprache lernen, Daniel Ricciardo ist schon dabei. Jedoch sind seine Französisch-Kenntnisse ausbaufähig ...

07:26

07:08

Ecclestone: Darum ist diese Krise eine Gefahr

Ex-Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone hat sich zur aktuellen Lage der Königsklasse zu Wort gemeldet. Der Brite hat die Coronakrise als bislang größte Bedrohung für den Sport bezeichnet. Seine Begründung dafür: "All die Probleme, die wir in der Vergangenheit hatten, waren Probleme, die wir kontrollieren konnten, wenn wir sie kontrollieren wollten. Aber das jetzt hat niemand unter Kontrolle", meint er in der Talkshow von Graham Bensinger.

07:02

Quizfrage #2: Wo wurde in Spanien gefahren?

Wir streuen zwischendurch wieder mal eine Quizfrage ein. Diesmal gehen wir in der Geschichte noch weiter zurück als vorhin. Und zwar ins Jahr 1975, dem ersten Weltmeisterjahr von Niki Lauda ...

Auf welcher Rennstrecke fand heute vor 45 Jahren der Spanien-GP statt?
a) Montjuic
b) Jarama
c) Pedralbes
d) Barcelona-Catalunya

In rund einer halben Stunde gibt's die Auflösung! Derweil teste dein Wissen in unserem Formel-1-Quiz!

06:53

Ex-Pirelli-Chef übt scharfe Kritik

"Wie kann man nur so eine Ankündigung bei so vielen Unbekannten machen?", fragt sich der ehemalige Pirelli-Sportchef Paul Hembery im Interview mit der 'Sun'. Er hat überhaupt kein Verständnis dafür, warum die Formel 1 jetzt schon an einen Saisonstart im Juli denkt. "Europa befindet sich im Lockdown. An Rennen im Juli zu denken, ist einfach rücksichtslos bei so vielen Unbekannten."

Der Brite plädiert dafür, dass die Formel 1 die Saison gänzlich absagt und an einem Plan B arbeitet. "Es geht um Geld und das Überleben, so wie auch in allen anderen Sparten. Die Formel 1 ist dagegen nicht immun", meint er.

06:37

So entstand der "rosarote Mercedes"

Bei den Wintertests hat Racing Point überrascht - vor allem mit der Optik des neuen Boliden. Der besticht nämlich vor allem durch frappierende Ähnlichkeit mit dem Mercedes W10 aus dem Vorjahr. Der "rosarote Mercedes" war in aller Munde. Teamchef Otmar Szafnauer erklärt, dass es immer der Plan war, die Aero-Philosophie von Mercedes zu verfolgen, da man bereits Motor und Getriebe von den Weltmeistern bezog.

"Wir haben uns das Konzept schon sehr lange angesehen", erklärt er gegenüber 'Formula1.com'. Beim Autodesign musste Force India damals noch Kompromisse eingehen, da Mercedes die Komponenten natürlich für ihr Konzept entwickelte. "Wir wollten schon lange zum Mercedes-Aero-Konzept wechseln - also eher ein niedrigeres Heck - aber hatten nie die finanziellen Mittel, um das umzusetzen."

Zunächst sollte das Konzept nur für ein Jahr gelten, doch da das neue Technische Reglement verschoben wurde, könnte das Team auch im kommenden Jahr noch davon profitieren.

06:27

Coulthard hat sich einen Valkyrie bestellt

Wir kommen noch einmal zurück zu Aston Martin. Der britische Autohersteller hat mit dem Valkyrie-Projekt in den vergangenen Jahren für Aufsehen gesorgt. Der Sportwagen mit 1.000 PS wurde von Adrian Newey designt. Eine sehr limitierte Stückzahl davon wurde verkauft, ein Abnehmer ist Ex-Formel-1-Pilot David Coulthard.

"Den Valkyrie [habe ich bestellt] wegen Adrian [Newey]. Ich habe bei Williams, McLaren und Red Bull mit ihm gearbeitet. Und der einzige Grund, warum ich mir den leisten kann: Weil ich mit Neweys Autos gefahren bin und ein paar Formel-1-Rennen gewonnen habe", schmunzelt er gegenüber 'Goodwood Road & Racing'. Besonders die Aerodynamik fasziniert ihm an dem Wagen. Außerdem hat er sich noch einen Mercedes Project One bestellt - "weil ich ein Mercedes-Kerl bin".

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