Formel-1-Liveticker: Sebastian Vettel kritisiert "zu schwere F1-Autos"

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Status: Beendet
12:12

Mit gutem Beispiel voran!

Wir verabschieden uns heute mit dem Verweis auf eine illustre Bildersammlung unseres Fotopartners Motorsport Images aus diesem Formel-1-Liveticker. Ehemalige und aktive Piloten zeigen, wie man es sich zu Hause gemütlich machen kann. Da sind ein paar echte Perlen dabei, versprochen! Viel Spaß beim Stöbern - #StaySafeStayHome!

11:51

Gemeinsam gegen Corona...

...lautet das Motto der sieben in Großbritannien ansässigen Formel-1-Teams Mercedes, Red Bull, McLaren, Renault, Racing Point, Williams und Hass. Wie in einem offiziellen Statement eben bestätigt wurde, haben sie sich unter dem Namen "Project Pitlane" zusammengetan, um in der Corona-Krise bei der Produktion von Beatmungsgeräten zu unterstützen. Diese werden auch im Vereinigten Königreich aufgrund der immer prekärer werdenden Lage dringend gebraucht.

11:30

Mercedes-Nachwuchs bei der Arbeit

Vor wenigen Tagen haben wir in unserem Ticker bereits über Mercedes' Beschäftigungstherapie für die Tage in häuslicher Isolation berichtet, nämlich Malvorlagen. Und Jack, der Sohn von Teamchef Toto Wolff und seiner Frau Susie, geht mit gutem Beispiel voran. "Don't tell Toto", lautet die Bildunterschrift... Warum erfährst du im Video:

11:10

Erinnerungen an Australien 2011

Zurück zu etwas Erfreulicherem: Kannst du dich noch an den Großen Preis von Australien 2011 erinnern? Damals sollte der Saisonauftakt der Formel 1 eigentlich in Bahrain stattfinden. Das Rennen wurde wegen politischer Unruhen jedoch abgesagt, weshalb sich das erste Kräftemessen in Melbourne zutrug, und zwar genau heute vor neun Jahren.

Red Bull feierte damals seinen ersten Sieg Down Under, am Steuer des siegreichen Boliden saß Sebastian Vettel. In dieser Saison sollte der Deutsche es noch zehn Mal ganz oben aufs Treppchen schaffen und am Ende seinen zweiten WM-Titel holen.

10:37

Kleine F1-Teams durch Corona in Gefahr

Auch die Formel 1 bekommt die finanziellen Auswirkungen der aktuellen Krise zu spüren. Gerade kleinere Teams blicken mit Sorge in die Zukunft. Der britische Motorsportchef David Richards hat die Eigentümer von Liberty Media deshalb aufgefordert, den Teams auf der Insel bei Bedarf unter die Arme zu greifen.

"Die Formel 1 kann es sich nicht leisten, Teams im hinteren Teil des Starterfeldes zu verlieren, denn das wäre eine Katastrophe für sie", sagt er der Nachrichtenagentur PA und erinnert an Bernie Ecclestone: "Bernie hat dafür gesorgt, dass die kleineren Teams in schwierigen Zeiten betreut werden, und ich hoffe, dass auch Liberty darin gesunden Menschenverstand beweist."

Richards sorgt sich zuvorderst um Williams und Racing Point. "Für sie wird es nicht leicht sein. Es besteht eine deutliche Gefahr, dass die Betriebe pleite gehen", analysiert er. "Es wird Motorsportfirmen geben, die nicht die Ressourcen haben, um diese Zeit zu überstehen."

10:15

Nico Rosberg will Gründern helfen

Bevor Nico Rosberg in der nächsten Staffel von "Die Höhlen der Löwen" als Investor in Erscheinung tritt, will er schon jetzt Gründern, die inmitten der Corona-Pandemie um ihre berufliche Existenz bangen müssen, zur Seite stehen. Der Formel-1-Weltmeister von 2016 tritt deshalb beim virtuellen Frühstück der Gründerkonferenz "Bits & Pretzels" am Sonntag als Experte auf. Die Teilnahme ist kostenlos.

09:52

Corona-Krise: Auch Petronas spendet

Viele Unternehmen, auch aus dem Motorsport, spenden aktuell an örtliche Gesundheitseinrichtungen, um im Kampf gegen das Coronavirus zu helfen. So steuerte die Industriellenfamilie Agnelli, die unter anderem hinter dem Ferrari-Team steht, etwa zehn Millionen Euro bei, um das italienische Gesundheitssystem zu unterstützen.

Nun hat auch Petronas, malaysischer Mineralölkonzern und Hauptsponsor des Mercedes-Teams, eine große Spende veranlasst. 20 Millionen Malaysische Ringgit (umgerechnet knapp 420.000 Euro) werden zur Verfügung gestellt, um lebenswichtige medizinische Geräte und Materialien zur Bekämpfung des Virus zu beschaffen.

09:23

Noch mehr Titel mit Schumacher

Auch sonst plaudert Briatore bei 'Beyond the Grid' aus dem Nähkästchen eines früheren Teamchefs. Dabei erinnert er sich unter anderem an den Weggang von Michael Schumacher, der Benetton Ende 1995 in Richtung Ferrari verließ. "Ich wusste, dass Michael zu Ferrari wollte", sagt Briatore. "Ich glaube, dass es jedem Formel-1-Piloten in seiner Karriere irgendwann einmal so geht."

Nach zwei Titeln innerhalb von fünf Jahren sei es Schumi bei Benetton "zu einfach" geworden, mutmaßt der Ex-Teamchef. "Er wollte eine neue Herausforderung bei Ferrari." Trotzdem ist sich Briatore sicher: "Wenn Michael zwei Jahre später zu Ferrari gegangen wäre, dann hätten wir noch zwei WM-Titel mehr gewonnen."

Fotostrecke: Alle Formel-1-Autos von Michael Schumacher LAT

Foto: LAT

Jordan 191: Alles beginnt 1991 in Spa - und ist bereits nach wenigen Metern wieder vorbei. "Schumi" Debütrennen in der Formel 1 dauert nur wenige Meter, dann gibt die Kupplung des Boliden auf. Im Jordan 191 sitzt der spätere Rekordchampion anschließend nie wieder. Bilanz: 1 Rennen, 0 Siege, 0 Pole-Positions
08:55

Briatore: Alonso "100 Prozent" bereit für Comeback

Fernando Alonso kokettiert selbst gern damit, kommendes Jahr in die Formel 1 zurückzukehren. Nun befeuert sein ehemaliger Teamchef bei Renault, Flavio Briatore, entsprechende Pläne. Mit ihm gewann Alonso 2005 und 2006 seine beiden Weltmeistertitel in der Königsklasse.

Auf die Frage, ob der Spanier bei einem Comeback konkurrenzfähig wäre, sagt Briatore bei 'Beyond the Grid': "Zu 100 Prozent! Er ist ein Rottweiler." Er würde Alonso gerne in einem Team sehen, in dem er mindestens 50 Prozent der Rennen gewinnen kann. "Da gibt es nicht so viele. Mercedes, Ferrari oder Red Bull."

Fernando Alonso Flavio Briatore McLaren McLaren F1 Team F1 ~Fernando Alonso (McLaren) und Flavio Briatore ~

Foto: LAT

08:31

Williams sucht den Besten aller Zeiten

Besonders beliebt in diesen Tagen des Stillstands sind auch Mitmachangebote in den sozialen Medien. Teams und Fahrer versuchen alles, damit es den Fans nicht langweilig wird. So sucht Williams via Twitter-Umfrage aktuell den beliebtesten Fahrer in der Geschichte des Teams. Die Auswahl hat sich bereits auf vier Namen dezimiert. Noch bis morgen kann abgestimmt werden. Wer wird wohl das Rennen machen?

08:15

Carlos Sainz gibt Netflix-Empfehlungen

Netflix steht derzeit bei allen, die zu Hause bleiben müssen, hoch im Kurs. Das ist im Falle der Formel-1-Stars nicht anders. Und weil die Auswahl beim Streamingdienst schier grenzenlos ist, hat McLaren seine Fahrer gebeten, ihre ultimativen Empfehlungen mit uns zu teilen. Den Anfang macht Carlos Sainz.

Seine Must-Sees sind:
1. Formula 1: Drive to Survive (F1-Dokuserie)
2. Peaky Blinders (britische Dramaserie)
3. Money Heist (spanische TV-Serie)
4. Don't F**k With Cats: Hunting an Internet Killer (Krimi-Dokuserie)
5. Manhunt Unabomber (US-Miniserie)

07:43

Ferrari plant Wiederaufnahme der Produktion

Um noch einmal auf die Schließung der Fabriken in einem früheren Beitrag zurückzukommen: Nachdem Ferrari seine beiden Werke Mitte März dicht machte, wurde heute in einer Stellungnahme bekanntgegeben, dass die Produktion in Maranello und Modena ab dem 14. April weitergehen soll.

"Angesichts der enormen Unsicherheit und mangelnden Vorhersehbarkeit, die COVID-19 mit sich bringt, ergreift das Unternehmen alle geeigneten Maßnahmen, um das Wohlergehen seiner Mitarbeiter zu gewährleisten", heißt es in der Mitteilung.

07:30

Die größte Aufholjagd der F1-Geschichte

Heute vor 37 Jahren, am 27. März 1983, ereignete sich einer der bemerkenswertesten Siege in der Formel-1-Geschichte. Der Brite John Watson gewann den Großen Preis der USA West vom 22. Startplatz aus! Gemeinsam mit McLaren-Teamkollege Niki Lauda, der auf P23 stand, kämpfte er sich im Doppelpack sukzessive nach vorn. Am Ende feierten sie einen Doppelsieg.

Mit starken Aufholjagden von weit hinten kannte Watson sich übrigens aus: 9182 war in Detroit als Siebzehnter gestartet und hatte ebenfalls gewinnen. Gleiches gelang ihm in Belgien 1982 von Rang zehn.

John Watson Niki Lauda ~John Watson und Niki Lauda ~

Foto: Motorsport Images

07:01

Esteban Ocon als Kolumnist

Mit seinem Formel-1-Comeback hat Esteban Ocon in dieser Saison nicht nur das Renault-Cockpit übernommen, sondern auch einen weiteren Job erhalten, nämlich als Kolumnist bei F1.com. "Es liegen ein paar ereignisreiche Woche als Vollzeit-Racer hinter mir, auch wenn der Hauptteil meines Jobs fehlte - das Rennen", schreibt der Franzose dort.

Dabei war er so bereit wie noch nie: "Ich habe mich nie besser oder wohler gefühlt, in eine Rennsaison zu starten. Es war eine der besten Trainingsperioden, die ich je gemacht habe." Seine Form versucht Ocon trotz häuslicher Isolation in der Normandie natürlich zu halten. "Ich trainiere, als gäbe es morgen ein Rennen und das ist die beste Einstellung, um dich am Laufen zu halten."

06:16

Tost: "Wichtig, dass alle gleich behandelt werden"

Doch auch wenn sich die Formel-1-Teams besprechen und solidarisch zeigen, weiß Franz Tost, dass einige je nach Standort mehr leiden als andere: "Gegenwärtig ist die Situation auch in England sehr prekär. Kann durchaus sein, dass in Italien alles schon wieder aufgehoben wird und dann die Teams in England weiter zusperren müssen." Wichtig sei, dass alle Teams trotzdem gleich behandelt werden. "Wenn in England zu ist, können auch wir in Italien nicht arbeiten - und umgekehrt."

Franz Tost ~Franz Tost ~

Foto: LAT

05:55

Schotten dicht in den Formel-1-Fabriken

Mehrere Fabriken haben ihren Betrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen müssen, darunter Ferrari und Racing Point. Zuletzt kündigte AlphaTauri eine 21-tägige Werksschließung vom 28. März bis 17. April an. Mit Teamchef Franz Tost haben wir die Frage besprochen, ob die Situation bestimmte Teams stärker benachteiligt als andere. "Das wäre ein Wettbewerbsnachteil, wenn die anderen weiterentwickeln können, aber uns die Hände gebunden sind. Das geht natürlich nicht", räumt er ein.

In Gesprächen mit Chase Carey, Jean Todt und den Teams untereinander sei man aber zu einer Übereinkunft gekommen: "Es wurde entschieden, dass wir im März/April alle drei Wochen zusperren. Dabei haben wir auch vereinbart, dass wir uns wieder sprechen, wenn der Shutdown Ende April vorbei ist."

05:39

Formel 1 Rewind

Auch wer mit Sim-Racing noch nicht so recht warm wird, kommt am Wochenende auf seine Kosten. Auf Facebook, YouTube und F1.com wird nämlich der Grand Prix von Bahrain 2014 übertragen. Es war nicht nur das 900. Rennen in der Geschichte der Königsklasse, sondern lieferte auch ein packendes Duell der beiden Silberpfeile von Lewis Hamilton und Nico Rosberg um den Sieg.

05:25

Lando Norris im Dauereinsatz

Wegen des Stillstands in der Formel 1 erlebt Sim-Racing gerade einen echten Hype. McLaren-Pilot Lando Norris kämpft an vorderster Front mit und hat sich bereits an einer Reihe von E-Sport-Events beteiligt. Nun fordert der 20-Jährige seine Fans heraus!

Unter dem Hashtag #ChallengeLando können sich potenzielle Mitspieler für ein Online-Duell mit dem Formel-1-Youngster bewerben. Das soll dann am kommenden Sonntag (29. März) steigen und live gestreamt werden.

05:11

Saisonauftakt in Montreal nicht realistisch?

Eigentlich hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon zwei Formel-1-Grand-Prix hinter uns. Doch weder in Melbourne noch in Bahrain konnte angesichts der aktuellen Corona-Pandemie gefahren werden. Nach jetzigem Stand wird die Königsklasse erst in Montreal in ihre Saison starten. Aber wie realistisch ist der Termin am 14. Juni?

Jacques Villeneuve glaubt nicht, dass es zu einem Saisonauftakt in Kanada kommen wird. "Kanada liegt beim Virus zurück", weiß der Kanadier. "Die gute Nachricht ist, dass es verschoben werden könnte. Es ist weniger komplex als in Baku oder Monaco." Was die örtlichen Organisatoren dazu sagen, liest du hier.

George Russell Robert Kubica Kimi Räikkönen Williams ROKiT Williams Racing F1 ~George Russell (Williams), Robert Kubica (Williams) und Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) ~

Foto: LAT

04:36

Vettel: "Die Autos sind zu schwer geworden"

Vor kurzem hat sich Sebastian Vettel mit uns für ein exklusives Interview zusammengesetzt (hier in voller Länge nachzulesen). Darin sparte der Deutsche auch nicht mit Kritik an der aktuellen Formel 1. So ist ihm unter anderem das Gewicht der Boliden ein Dorn im Auge.

"Die Autos, die wir gerade haben, sind von der Downforce her phänomenal. Es ist unglaublich, wie viel Downforce wir haben und wie schnell die Autos in mittelschnellen bis schnellen Kurven sind. Aber in langsamen Kurven, da spürst du das Gewicht", sagt der Ferrari-Pilot. Für seinen Geschmack sind die Autos zu schwer geworden. Vettel würde lieber auf etwas Downforce verzichten und dafür die Autos leichter machen. "Insgesamt wären die Rundenzeiten gleich, vielleicht sogar schneller."

Sebastian Vettel Ferrari Scuderia Ferrari Mission Winnow F1 ~Sebastian Vettel (Ferrari) ~

Foto: LAT

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