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Formel-1-Liveticker: Trotz Coronavirus: Ferrari in Australien angekommen

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Australien-Organisatoren bestätigen: Rennen findet mit Fans vor Ort statt +++ Ferrari bereits in Melbourne angekommen +++

Bericht

Status: Beendet

Bye bye!

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres Livetickers an diesem Montag angekommen. Vielen Dank für dein Interesse. Ich hoffe, wir konnten die Wartezeit bis zum Saisonauftakt ein wenig verkürzen. Morgen begleitet dich Rebecca Friese durch den Tag. Maria Reyer verabschiedet sich jetzt, bis bald!

Teste deine Reaktion!

Als Einstimmung auf den Formel-1-Saisonauftakt hat die Formel 1 auf Twitter dieses nette GIF gepostet. Du kannst damit deine Reaktionsfähigkeit prüfen. Mein Spitzenwert liegt bei 0,3 Sekunden - das geht wohl noch besser ;-)

Alles Gute, Crashtor!

... äh, Pastor Maldonado natürlich! Der Venezolaner feiert heute seinen 35. Geburtstag. Wir erinnern uns zurück an seinen überraschenden Sieg in Barcelona 2012. Dies ist der bislang letzte Grand-Prix-Erfolg für Williams. Noch heute ranken sich rund um den Triumph einige Verschwörungstheorien!

Pastor Maldonado Williams ROKiT Williams Racing F1 ~Pastor Maldonado ~

Foto: Motorsport Images

Ferrari: Lächeln auf die Gesichter zaubern

Und was sagt Ferrari? Bislang gar nichts zu der FIA-Vereinbarung, denn es wurde Stillschweigen vereinbart. Teamchef Mattia Binotto blickt lieber auf das erste Rennen des Jahres voraus. "Nach einem langen Winter, in dem wir unser Auto gebaut und entwickelt haben, ist nun die Zeit für ein erstes Kräftemessen gekommen. Wir werden einen ersten Eindruck davon bekommen, wie effektiv unsere Verbesserungen sind, die wir in den vergangenen Monaten eingeführt haben."

Ferrari sei sich bewusst, dass die Konkurrenz stark ist. "Aber das ist erst der Beginn einer langen Saison, in der die Entwicklungsrate, die Zuverlässigkeit und unsere Effektivität in der Durchführung der Schlüssel zum Erfolg sein werden. Wir sind bereit, diese Herausforderungen gemeinsam als Team anzunehmen."

Mit dem Wissen, dass Fortschritt gemacht werden muss, betont Binotto und ergänzt: "In dieser schwierigen Zeit für Italien und die gesamte Welt sind wir als Teil eines globalen Sports dazu verpflichtet, ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern", fügt er in Anspielung an die Corona-Krise in Italien hinzu.

Ferrarigate: Deadline endet am Dienstag

"Bisher gibt es nur das Schreiben des FIA-Weltrates, das genauso unbefriedigend ist", merkt Helmut Marko bei 'Speedweek' auf Ferrarigate angesprochen an. Der Grazer ist verärgert über die Vorgehensweise der FIA und will endlich Klarheit haben. Red Bull ist eines jener sieben Teams, das eine gemeinsame, öffentliche Erklärung abgegeben und einen geheimen Brief an den Weltverband geschickt haben.

Sieben Tage hat man dem Verband Zeit gegeben, um den Fragenkatalog über die Untersuchung des Ferrari-Motors zu beantworten. Bislang habe man noch nichts von der FIA gehört, so der Motorsportkonsulent. "Die sieben Teams sind der Ansicht, die FIA ist verpflichtet, den Inhalt der Vereinbarung mit Ferrari kundzutun – im Sinne des Sports. Sobald wir diese Antwort haben, geht die Geschichte weiter."

Ferrarigate: Ferrari gehört disqualifiziert

Ferrarigate wird in den kommenden Tagen noch oft Thema im Formel-1-Fahrerlager sein. Der Deal zwischen Ferrari und der FIA sei eine "Riesensauerei" und ein "Skandal", polterten Toto Wolff und Helmut Marko. Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock findet auch, dass das Topteam härtere Konsequenzen zu spüren bekommen sollte.

"Jeder, der im Sport oder in einem Wettbewerb nicht nach den Regeln spielt und bewusst manipuliert, gehört aus dem Rennen genommen und gehört ganz klar disqualifiziert. Da gibt es für mich auch keine zwei Meinungen", meint er im Interview bei 'ran.de'.

Honda: WM-Titel im Visier, elf Siege möglich?

"Wir setzen alles daran, dabei zu sein und um die Meisterschaft zu kämpfen", betont der Honda-Manager Masashi Yamamoto vor dem ersten Saisonrennen. "Wir hatten im vergangenen Jahr einige unglückliche Rennen, bei denen wir in einigen davon verloren haben, aber wir müssen solche Rennen in diesem Jahr vermeiden."

"Max sagt, er möchte bei allen Rennen auf das Podium kommen, was ein Ziel ist, das wir unterstützen müssen." Konkrete Ziele gebe es zwar keine, die fünf Siege, die Helmut Marko im Vorjahr als Ziel ausgegeben hatte, lagen aber im Bereich des Möglichen, glaubt der Japaner. Für 2020 sollen es mehr als fünf Siege werden.

"Im vergangenen Jahr hatten wir elf Podestplätze - neun mit Red Bull und zwei mit die Toro Rosso - daher bin ich der Meinung, dass es elf Rennstrecken gibt, auf denen die Red Bull-Teams eine Art Vorteil haben. Wir müssen sehen, wie viele wir von diesen elf gewinnen können, denn das sind diejenigen, auf denen wir Chancen haben."

Honda: Beste Vorbereitung in der Hybrid-Ära

Bei den Tests vor der Saison konnten die Honda-Teams insgesamt mehr als 1500 Runden absolvieren. "Es ist immer ein Balanceakt, aber die Aufrechterhaltung der guten Zuverlässigkeit steht an erster Stelle. Darüber hinaus haben wir versucht, mehr Leistung zu erbringen, damit beide Teams so wettbewerbsfähig wie möglich sind", erklärt der Honda-Formel-1-Manager.

"Wir hatten gegen Ende des letzten Jahres sehr gute Rennen, vor allem in Brasilien, und auch die Entwicklung im Werk ist in der Nebensaison wirklich reibungslos verlaufen." So reibungslos wie in diesem Jahr sei die Vorbereitung nie zuvor verlaufen, betont Yamamoto.

Honda: Stabilität soll sich positiv auswirken

Zum ersten Mal seit 2017 hat sich an der Anzahl der Teams, die Honda beliefert, nichts verändert. Diese Kontinuität soll Vorteile bringen, was sich positiv auf Leistung und Ergebnisse auswirken sollte. "Das gibt uns eine enorme Stabilität in Bezug auf unser Teammanagement. Alle haben während der Tests in den Boxen sehr, sehr positiv und sehr zuversichtlich ausgesehen, also freuen wir uns wirklich auf die Saison."

"Im Grunde haben wir dieses Jahr intern die gleiche Struktur beibehalten, weil wir uns voll und ganz auf die Entwicklung konzentrieren wollen", erklärt Yamamoto.

Honda: 2019 die Basis für dieses Jahr gelegt

"Insgesamt lag [die Saison] über den Erwartungen", fasst Masashi Yamamoto die Saison 2019 aus Honda-Sicht zusammen. "Abgesehen von Melbourne war die erste Hälfte des vergangenen Jahres wirklich hart, aber wir hatten bis Österreich Probleme. Vor allem in Monaco hatten wir hohe Erwartungen, konnten aber kein wirklich gutes Ergebnis erzielen."

"Ungeachtet des langsameren Starts war für Honda im letzten Jahr alles im Zeitplan, es war also alles wie erwartet, und das hat mit Sicherheit eine solide Basis für dieses Jahr geschaffen", ist der Honda-Formel-1-Boss zuversichtlich.

Zandvoort: Schwerer Crash im ersten Rennen

Nachdem Max Verstappen die Rennstrecke in Zandvoort in der Vorwoche eröffnet hat, finden seither auf dem umgebauten Kurs bereits die ersten Rennen statt. Und gleich im ersten Rennen (Porsche 991 GT3 Cup) hat es ordentlich gekracht! Vor Kurve 8 kam es zu dem Überschlag des Wagens, der Fahrer konnte selbst aus dem Auto aussteigen.

Williams: Würde Russell nicht im Weg stehen

Sollte bei Mercedes 2021 tatsächlich ein Platz frei werden, dann könnte das eine große Chance für George Russell werden. Der Brite hat zwar noch einen Williams-Vertrag bis 2021, könnte aber schon früher entbunden werden, gibt Claire Williams zu. "George hat ein sehr klares Ziel. Er möchte Formel-1-Weltmeister werden und ich glaube wirklich, dass er das sein wird", so die Teamchefin gegenüber der 'PA'-Nachrichtenagentur.

Zwar sei Russell ein wichtiger Teil des Teams und noch länger unter Vertrag, dennoch könne es passieren, dass Mercedes andere Pläne verfolgt. "Mercedes ist eben Mercedes. Und ich möchte niemals einem Fahrer im Weg stehen, wenn ihm eine großartige Möglichkeit angeboten wird." Nachsatz: "Wenn unser Team nicht in einer konkurrenzfähigen Position ist."

Brundle: Würde Hamilton gern bei Ferrari sehen

Wir bleiben noch kurz beim amtierenden Weltmeister. Denn Lewis Hamilton startet als Favorit in das neue Jahr. Er könnte 2020 die Rekorde von Michael Schumacher egalisieren, in der kommenden Saison gar übertreffen. Welche Ironie, würde Hamilton das ausgerechnet in einem roten Auto schaffen, meint Ex-Formel-1-Pilot Martin Brundle. Er würde gerne sehen, dass der Brite zu Ferrari wechselt.

Der Vertrag von Hamilton bei Mercedes läuft aus, bei Ferrari könnte Sebastian Vettels Sitz frei werden. Bislang alles Spekulation natürlich, aber Brundle kann dieser Vorstellung etwas abgewinnen. "Ich hoffe er geht zu Ferrari, weil das wäre eine großartige Story", meint der Brite gegenüber dem 'Standard Sport'.

"Wenn er dorthin wechselt und einen auf Michael Schumacher macht und WM-Titel mit drei verschiedenen Teams gewinnt, dann wäre das sehr beeindruckend." Allerdings kann Brundle auch verstehen, wenn Hamilton bei den Silberpfeilen bleibt und bis ans Ende seiner Tage Mercedes-Botschafter wird.

Hamilton mit Schutzmaske im Flieger

Lewis Hamilton hat auf seinem Langstreckenflug nach Melbourne übrigens eine Mundschutzmaske getragen. Damit hat er sich auf einem Foto in seiner Instagram-Story gezeigt und hinzugefügt: "Ein Mann hustet bereits auf diesem Flug. Nein!!"

Auch Alfa-Pilot Antonio Giovinazzi traute sich nur mit Schutzmaske in den Flieger.

- Alle Updates zum Coronavirus & dessen Folgen!

Marko: Diskussion über Coronavirus ist "aufgeblasen"

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko hat keine Angst vor dem Coronavirus und den möglichen Folgen für den Motorsport. Der 76-jährige Grazer kann den Medienberichten wenig abgewinnen und tritt für mehr Pragmatismus ein. "Man kann sich von so einem Virus, der ja bei weitem nicht diese Gefährlichkeit hat, wie das hysterisch dargestellt wird, das ganze öffentliche Leben zerstören lassen", meint er bei 'Speedweek'.

"Ich finde, die ganze Diskussion ist aufgeblasen." Er plädiert dafür, positiv zu denken. "Wir denken positiv und gehen davon aus, dass alle Grands Prix halbwegs regulär über die Bühne gehen."

Glock kann sich Vettel bei McLaren vorstellen

Sebastian Vettel hat in den vergangenen Wochen einen Abschied von Ferrari angedeutet. Zwar brenne weiterhin das Feuer, mit den Roten Weltmeister zu werden. Ganz ausgeschlossen hat er aber auch einen Wechsel nicht. Vor allem wenn die Performance des Teams weiterhin schwächelt, könnte es den Deutschen zu einem anderen Team locken.

"Ich denke, bei diesem Gedankenspiel wird es auch darauf ankommen, was im Hintergrund alles geschieht und wie die Ferrari-Betrugsgeschichte ausgeht. Eventuell zieht Vettel auch daraus seine Konsequenzen. Ich könnte mir vorstellen, dass das für ihn ein Grund sein könnte zu sagen: 'Das war es jetzt hier'", glaubt Timo Glock bei 'ran.de'.

Der TV-Experte kann sich Vettel gut bei McLaren vorstellen - Gerüchte in diese Richtung kamen bereits im Vorjahr auf, wurden aber von beiden Seiten dementiert. "Mit Andreas Seidl haben sie einen deutschen Teamchef, unter dem es zuletzt nur nach oben ging. Die Konstellation kann ich mir gut vorstellen", so Glock, "er hätte bestimmt gerne einen erfahrenen deutschen Fahrer im Team. Mercedes ist auch eine Variante, ob für Valtteri Bottas oder gar Lewis Hamilton weiß nur Toto Wolff. Bei Red Bull scheint die Tür definitiv zu."

Video: So sieht es in der Nase des W11 aus

Unser Technikexperte Giorgio Piola hat sich die Nase des Mercedes W11 im Vergleich zu dessen Vorgänger (W10) genau angesehen. Die Unterschiede erklären wir dir in unserem neuen Video!

DAS-System: Konkurrenz unterschätzt Mercedes

Neben Ferrarigate und dem Coronavirus sorgte in den vergangenen Wochen auch das DAS-System von Mercedes für Gesprächsstoff. Das Lenkrad-System hat die Konkurrenz verblüfft. "Ich bin sehr gespannt, wie es sich auswirkt und wie oft es in den Rennen dann auch zum Einsatz kommt. Die Idee ist definitiv revolutionär!", kommentiert DTM-Pilot Timo Glock bei 'ran.de'.

"Die anderen Teams spielen das Thema ja etwas runter und glauben, es würde keinen großen Vorteil bringen." Da ist sich der Ex-Formel-1-Pilot aber nicht so sicher. Denn wenn Mercedes schon so ein System entwickelt, dann sollte das auch einen "merkbaren Effekt" haben, glaubt der Deutsche.

"Dabei geht es um den Widerstand auf den Geraden und die Möglichkeit, die Reifentemperatur besser zu kontrollieren. Dadurch gewinnt das Auto auf der Geraden ein paar km/h, aber der viel größere Vorteil ist, den Reifen besser schonen zu können", erklärt er.

Australien: Was sagt der Wetterbericht?

Wir werfen einen ersten Blick auf den Wetterbericht für das anstehende Wochenende. Am Freitagabend nach den zwei Freien Trainings dürfte es ein wenig regnen. Dadurch kühlen die Temperaturen für Samstag und Sonntag ab.

Pirelli: Gleiche Mischungen wie 2019

Zum ersten Mal seit Pirelli 2011 in die Formel 1 eingestiegen ist, fährt die Formel 1 im neuen Jahr mit den exakt gleichen Pneus wie im Vorjahr. Die Teams haben nach dem Abu-Dhabi-Test zu Saisonende gegen die Einführung der 2020er-Reifen gestimmt. In Australien hat Pirelli den C2 (Hard), C3 (Medium) und den C4 (Soft) im Gepäck.

Diese drei Mischungen kamen schon im Vorjahr im Albert Park zum Einsatz. Die mittleren Mischungen würden mit der schnellen Entwicklung der semi-permanenten Rennstrecke gut zurechtkommen, erklärt der Hersteller. Auf dem Kurs geht es vor allem um Traktion und das Bremsen.

Die Strecke ist eher wellig und weist wenig Grip auf. "Was die Reifen betrifft, sollten die Fahrer gut vorbereitet sein", meint Mario Isola. "Da wir mit den gleichen Reifen fahren, haben sie bereits viele relevante Daten. Das einzige Fragezeichen dürfte sein, wie die Reifen mit den 2020er-Autos, die bereits in den Barcelona-Tests deutlich schneller waren als ihre Vorgänger, zusammenspielen."

TV-News: Was ändert sich 2020?

Was ändert sich 2020 an der Formel-1-Übertragung im deutschsprachigen Raum? Wir haben uns die Konzepte von RTL, Sky, ORF und SRF genau angesehen und in dieser Fotostrecke zusammengefasst. Klick dich durch!

- Dein TV-Guide für den Australien-GP!

Fotostrecke: Formel 1 im TV: Kommentatoren, Experten und Sendekonzepte 2020 Sutton

Foto: Sutton

RTL setzt in der Formel-1-Saison 2020 auf bewährtes Personal. Kommentiert werden die Rennen auch in diesem Jahr von Heiko Waßer und Experte Christian Danner. Boxenreporter ist Urgestein Kai Ebel.

Vietnam verschärft Einreisebestimmungen erneut

Soeben erreicht uns die nächste Hiobsbotschaft aus Vietnam. Das Rennen wackelt bereits, seit die Regierung strenge Einreisebestimmungen in der Vorwoche eingeführt hat. Nun hat man auch die Visafreiheit für acht weitere europäische Länder ausgesetzt. Dazu zählen: Dänemark, Norwegen, Finnland, Schweden, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Spanien.

Damit ist ein Großteil des Formel-1-Personals von den neuen Bestimmungen betroffen. Auch viele Piloten, etwa Lando Norris, Kimi Räikkönen oder Kevin Magnussen müssen nun um ein Visa ansuchen, um nach Hanoi einreisen zu dürfen.

- Weitere Updates zum Coronavirus & den Folgen!

Ex-Formel-1-Pilot wünscht Alonso den dritten WM-Titel

Mit McLaren fand Fernando Alonso in der Formel 1 nicht den gewünschten Erfolg. Der Spanier versucht es mit den Briten nun beim Indy 500. Wir dürfen gespannt sein, ob es in den USA für ihn besser läuft. Auch eine Rückkehr in die Königsklasse hat der zweifache Weltmeister nicht ausgeschlossen.

Sein Landsmann Pedro de la Rosa hofft weiterhin, dass Alonso zurückkehrt. Gegenüber 'Europe Press' meint er: "Ich hoffe, dass er eines Tages zurückkehren wird. Ich glaube, dass die besten Fahrer in der Formel 1 fahren sollten, und er ist ohne Zweifel einer von ihnen. Als Romantiker wünsche ich mir, dass er sich mit dem dritten Titel aus der Formel 1 verabschiedet. Das würde seinem enormen Talent gerecht werden."

McLaren: Seidl erstmals in Melbourne mit dabei

Apropos McLaren! Für Teamchef Andreas Seidl ist der Grand Prix in Australien eine Premiere. Denn im Vorjahr stieß er erst im Mai zum Team. "Das wird mein erster Besuch in Melbourne mit McLaren sein. Ich freue mich schon darauf, die vielen Fans zu treffen und die großartige Atmosphäre zu genießen."

Das Saison gleich mit Back-to-back-Rennen zu beginnen - Bahrain folgt in der nächsten Woche - sei eine Herausforderung, gibt der Deutsche zu. McLaren sei aber bereit für den Saisonauftakt.

Magnussen: Gute Erinnerungen an Melbourne

Wir blicken wieder auf das bevorstehende Wochenende in Australien. Grosjean-Teamkollege Kevin Magnussen war in Melbourne nämlich noch erfolgreicher als der Franzose. Der Däne schaffte es mit McLaren beim Debüt 2014 gleich auf das Podium (noch heute sein bestes Ergebnis). Dabei liege der Albert Park seinem Fahrstil gar nicht.

"Dennoch ist das keine Strecke, die ich nicht mag. Ich fahre gern dort. Das ist eine recht normale Strecke. Ich hatte das Glück, schon einige gute Rennen dort zu haben." Allerdings könne er nicht erklären, warum Melbourne besser für ihn sei als andere Strecken.

Ferrarigate: Weltrat unterstützt FIA-Deal

Ferrarigate, also die Vereinbarung zwischen der FIA und Ferrari bezüglich der Motorenuntersuchung, war auch Thema am Freitag bei der Sitzung des Weltrates. Das Gremium sicherte dem FIA-Präsidenten und der Technischen Abteilung volle Unterstützung zu.

"Der Rat unterstützt den FIA-Präsidenten und die Technische Abteilung der FIA einstimmig in Bezug auf die Gesamtverwaltung des Falles und lehnt alle Kommentare, die den Ruf und das Image der FIA und der Formel-1-Weltmeisterschaft untergraben, entschieden ab", heißt es in einem Statement.

FIA: Helmdesigns dürfen wieder geändert werden

Am Freitagabend hat der FIA-Weltrat einige Änderungen bekannt gegeben. Unter anderem dürfen die Fahrer ihr Helmdesign während der Saison wieder verändern, so oft sie wollen!

- Alle Änderungen des FIA-Weltrates!

Grosjean erinnert sich an Bourdais-Debüt

Melbourne feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Formel-1-Jubiläum. Als Romain Grosjean gefragt wird, an welche Australien-Rennen er sich erinnern kann, muss er erst ein wenig nachdenken. Aufgrund der Zeitdifferenz habe er nicht viele Rennen verfolgt. Aber: "Ich weiß noch, als Sebastien Bourdais sein Debüt gefeiert hat, ist jedes Auto zurückgefallen und er kam in die Top 6."

Zwar hat der Franzose das Rennen nicht beenden können, wurde aber noch als Siebter gewertet, weiß Grosjean. Besonders gern erinnert er sich natürlich auch an das Jahr 2016, als er mit Haas Sechster wurde.

Melbourne wie eine Pralinenschachtel

Es gab aber auch schon schönere Momente für Haas in Melbourne. Man denke nur an den sechsten Platz von Romain Grosjean beim Debüt 2016. Für die US-Truppe ist das Australien-Rennen eben wie eine Pralinenschachtel ... ;-)

"Melbourne ist immer sehr ungewiss für mich", stimmt Steiner zu. "Wir hatten schon fantastische Ergebnisse hier, und waren auf dem Weg zu starken Ergebnissen, bevor wir alles versaut haben. Es ist schon alles passiert." Wir sind gespannt, wie es diesmal ausgeht.

Haas: Aus Fehlern des Vorjahres gelernt

Und damit kommen wir zu anderen Themen. Das Haas-Team hat in den vergangenen zwei Jahren jeweils ein Desaster in Australien erlebt (wir erinnern uns an die verkorksten Boxenstopps). Teamchef Günther Steiner ist aber zuversichtlich, dass seine Mannschaft vor allem aus dem desaströsen Vorjahr gelernt hat. Das Team hatte Schwierigkeiten, den VF-19 zu verstehen und wechselte zu Saisonmitte zurück auf die Melbourne-Spec.

Das soll kein zweites Mal passieren. "Wir werden die Fehler des Vorjahres nicht noch einmal machen. Wir haben sie verstanden und arbeiten jetzt ein wenig anders. Natürlich können Fehler passieren. Aber würde ich jetzt sagen, dass wir keine Lektion aus dem Vorjahr gelernt haben und immer noch so dumm sind, dann würde ich mich nicht besser fühlen."

Australien: Ferrari ist bereits vor Ort

Wie wir vorhin in dem Tweet des Australien-GP sehen konnten, ist die Fracht von Ferrari in Down Under bereits angekommen. Und auch das Personal ist auf dem Weg. In einer Stellungnahme gegenüber 'Motorsport-Total.com' hat das Team erklärt, dass man die Entscheidung der italienischen Regierung (mehrere Gebiete wurden abgeriegelt, darunter auch Mailand und Venedig) respektiere.

Dieses Dekret habe aber keine Auswirkungen auf die Reisepläne des Teams. "Nach den gestern Abend von der italienischen Regierung angekündigten Maßnahmen beobachten und bewerten wir die Situation und stehen in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden und allen beteiligten Organisationen", erklärte Ferrari.

"Für Ferrari stellt die Einhaltung der Regierungsvorschriften die wichtigste Garantie für die Sicherheit seiner Mitarbeiter und ihrer Familien dar, die für uns Priorität hat. Jede einzelne Entscheidung wird unter Berücksichtigung dieses Prinzips getroffen."

"Ein Teil des Teams und der Ausrüstung ist bereits in Melbourne eingetroffen, und die Abreise der übrigen Teammitglieder erfolgt wie geplant, sofern wir keine gegenteiligen Mitteilungen erhalten."

Hamilton: 2020 "stärker und fitter" als zuvor

Am Wochenende hat Lewis Hamilton dieses freizügige Bild von sich auf Instagram und Twitter gepostet. Begleitet von einem Text, in dem er seine Fans dazu aufruft, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Er versuche jedes Jahr ebenso, die richtige Balance zwischen dem fittesten Sportler und besten Geschäftsmann zu finden und in allen Bereichen abzuliefern, schreibt er.

"Es ist alles andere als einfach, aber ich gebe alles. Ich höre auf meinen Körper, tanke ihn nach bestem Wissen und Gewissen. In diesem Jahr habe ich es geschafft, weiter zu gehen und fitter und stärker zu sein als in den Jahren zuvor, darüber bin ich so glücklich."

"Ich fühle mich mehr denn je bereit, wenn ich mich auf die Reise zum ersten Rennen der Saison begebe", schickt er voraus. Er möchte außerdem seines Fans dazu ermutigen, dass sie das auch können. "Gesundheit ist Reichtum! Wenn du glaubst, dass du etwas nicht tun kannst, ist das einfach die falsche Einstellung, weil du alles tun kannst, was du dir vorgenommen hast."

Leserfrage: Was passiert bei weiteren Verschiebungen?

Uns hat eine Frage von Leser Simon erreicht. Er möchte wissen, wie die Formel 1 entscheidet, welche Rennen nachgeholt werden und welche nicht - sollte der Fall eintreten, dass mehrere (neben China) verschoben werden und gar nicht alle nachgeholt werden können.

Dafür gibt es keine Regel. Zunächst einmal müssen sich Rechteinhaber Liberty Media und die lokalen Promoter koordinieren. Dann würde der Rechteinhaber dem FIA-Motorsport-Weltrat einen neuen Vorschlag unterbreiten, den dieser mutmaßlich abnicken würde.

Das ist aber alles reine Theorie. Stand heute ist, wie gesagt, nur das Rennen in China verschoben. Alles andere ist Spekulation und zum jetzigen Zeitpunkt totale Zeitverschwendung, weil sich die Situation stündlich ändert.

Presseinformation Formel 1 anno 2020

Die Pressemitteilungen der Teams, die als Vorschau auf den Grand Prix von Australien verschickt werden, sind bislang kollektiv ein Fall für die Mülltonne. "Albert Park ist eine meiner Lieblingsstrecken", verrät uns zum Beispiel Robert Kubica, der Testfahrer von Alfa Romeo, "und die Fans dort sorgen für eine tolle Atmosphäre." Außerdem sei Melbourne, da sind sich in ihren PR-Statements alle einig, eine klasse Stadt. Aha, gut zu wissen!

Dass die Presseinformationen der Teams immer nichtssagender werden, entspricht (leider) dem Zeitgeist der "Message-Control" in Marketing und PR. Die Konsequenz daraus ist, dass die Presseinformationen von der Presse eben nicht mehr verwendet werden.

Wir fragen uns aber: Für wen machen die Teams das dann ..?

Red Bull holt zweiten Test- und Ersatzfahrer

Sergio Sette Camara wird neuer Test- und Ersatzfahrer bei Red Bull und AlphaTauri. Das haben die Rennställe heute bekannt gegeben. Er wird demnach Sebastien Buemi unter die Arme greifen. Übrigens: Der Brasilianer musste das Juniorteam vor drei Jahren verlassen, jetzt kehrt er in die Red-Bull-Familie zurück.

Coronavirus-Ticker: Alle Infos auf einen Blick!

In den vergangenen Tagen wurden erneut Großveranstaltungen abgesagt oder verschoben. Die FIA reagiert auf das Coronavirus mit einer Krisengruppe, die alle zwei Tage die Lage beobachten und bewerten soll. In Frankreich wurden Massenveranstaltungen ab 1.000 verboten, das könnte sich auch auf den Motorsport auswirken.

Und auch die Journalisten, die sich gerade nach Australien auf den Weg machen, müssen flexibel sein. Denn Flüge wurden teilweise umgebucht oder storniert.

- Alle Updates findest du in unserem Coronavirus-Ticker!

Australien verschärft Einreisekontrollen

In der Vorwoche hat die australische Regierung allerdings die Einreisebestimmungen verschärft. Verstärkte Kontrollen an den Flughäfen werde vor allem bei Reisenden aus Italien durchgeführt. Einreiseverbote wurden für Reisende aus China, Iran und Südkorea verhängt.

Im Rahmen der neuen Maßnahmen wurden die Mechaniker und das Personal der Teams vor ihrer Abreise aus Italien und dann bei ihrer Ankunft in Australien strengen Kontrollen unterzogen. Wenn ein Reisender diese Gesundheitskontrollen nicht besteht, wird ihm die Einreise in das Land verweigert.

Wie 'The Age' berichtet, musste das italienische Team allerdings eine Sondergenehmigung der Regierung einholen, um aus der gesperrten Zone in der Lombardei ausreisen zu können. Teamchef Mattia Binotto soll laut dem Bericht heute Morgen aus Mailand abgereist sein. Das Team wird nur mit 150 Personen vor Ort sein.

Gesundheitsministerin gibt Entwarnung

Jenny Mikakos, die australische Gesundheitsministerin, sagte, die Tatsache, dass es in Victoria keine gemeldeten Fälle einer gemeinschaftlichen Übertragung des Virus gegeben habe, bedeute, dass der Grand Prix stattfinden könne.

"Zu diesem Zeitpunkt bleibt unser Ratschlag für den Grand Prix und andere öffentliche Massenveranstaltungen unverändert", sagte sie. "Wir wollen den Menschen ermöglichen, ihr Leben so normal wie möglich zu führen und zu leben, wobei natürlich größere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, als sie es normalerweise tun würden."

Mehr als 300.000 Menschen nehmen normalerweise am Rennwochenende teil, was Befürchtungen über die Ausbreitung des Virus in diesem Jahr aufkommen lässt, aber Victorias Gesundheitschef Brett Sutton sagte, es bestehe noch keine Notwendigkeit, von Veranstaltungen dieses Ausmaßes abzuraten.

Australien-GP findet mit Zuschauer statt

Über das Wochenende haben sich einige neue Entwicklungen aufgrund des Coronavirus ergeben. Denn die Ausbreitung von Covid-19 ist weiterhin nicht gestoppt. Und deshalb haben die Organisatoren des Grand Prix von Bahrain zu einer drastischen Maßnahme gegriffen: Das zweite Rennen des Jahres wird vor leeren Tribünen stattfinden!

In Australien hingegen soll an diesem Wochenende alles planmäßig ablaufen, betont Streckenchef Andrew Westacott. "Keine Chance", sagte Westacott gegenüber 'SEN' (zitiert vom 'Guardian') auf die Möglichkeit angesprochen, vor leeren Rängen zu fahren. Er betont, dass man sich "vernünftig" und "unter Beachtung der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen weiter durchs Leben bewegen" müsse.

"Das Interessante ist die italienische Fracht. Die AlphaTauri- und Ferrari-Autos sind gerade auf dem Weg vom Flughafen Avalon [nach Australien]. Das Schlüsselpersonal ist in den Flugzeugen."

"Interessanterweise waren die einzigen beiden Personen, die nicht aus Italien kamen, Sebastian Vettel, der aus der Schweiz kam, und Charles Leclerc, der über Nizza aus Monaco kam. Alle anderen sind auf dem Weg, und wir erwarten sie in den nächsten 12 bis 24 Stunden."

RACEWEEK!

Dieser Montag ist kein gewöhnlicher Montag! Denn endlich können wir wieder sagen: Es ist RACEWEEK! Am Wochenende steht der erste Grand Prix der Formel-1-Saison 2020 auf dem Programm. Wir wollen dich drauf einstimmen. Gleich gibt's Neuigkeiten aus Down Under!

Maria Reyer begleitet dich heute. Los geht's!

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