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2021: Abschaffung der Einstimmigkeit als Innovationsbremse?

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2021: Abschaffung der Einstimmigkeit als Innovationsbremse?
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
18.02.2020, 08:25

Eine Regeländerung könnte dafür sorgen, dass die Formel-1-Teams ab der Saison 2021 weitaus weniger Risiko eingehen bei ihren Neuentwicklungen

Einfach mal was riskieren. Das geht in der Formel 1, aber vielleicht nicht mehr lange: In den für 2021 geplanten, aber noch nicht unterzeichneten Concorde-Verträgen soll die bisher erforderliche Einstimmigkeit der Teams bei technischen Fragen wegfallen. Für künftige und vor allem kurzfristige Änderungen des Reglements würden dann acht von zehn (Team-) Stimmen genügen. Und das hätte Folgen.

Ein Beispiel: Mal angenommen, es würde in der Saison 2021 zu einer Wiederholung der Saison 2009 kommen, in der eine kleine Anzahl von Teams eine Innovation wie den Doppeldiffusor entwickelt hätte.

Derzeit müssten sich die Teams einstimmig positionieren, um ein Verbot zu erwirken. Was aber nicht passieren würde, weil die Rennställe mit Doppeldiffusor natürlich nicht gegen sich selbst stimmen würden. Ihr vermeintlicher Vorteil bliebe also unangetastet.

Auf Nummer sicher gehen

Unter dem geplanten System ab 2021 hingegen bräuchte es diese Einstimmigkeit nicht und eine besonders clevere Idee könnte schon von acht Konkurrenzteams "abgesägt" werden.

Wozu diese Regeländerung führen könnte? Renault-Geschäftsführer Marcin Budkowski hat da eine Theorie: "Wahrscheinlich wird man weniger risikoreich vorgehen." Sprich: Bevor du als Team viele Ressourcen in eine Grauzone im Reglement investierst, solltest du dir deiner Sache wirklich sicher sein.

Budkowski selbst formuliert es so: "Wenn du von vornherein weißt, dass eine neue Idee vielleicht nicht lange Bestand haben könnte, dann wirst du vielleicht auch von vornherein überlegen, ob du eine Klarstellung der FIA einfordern solltest." Denn mit dem Segen des Weltverbands wird aus einer Grauzone schnell Schwarz oder Weiß.

Gemeinsam die Formel 1 weiterentwickeln

Die neuen Abläufe brächten demnach gleich mehrere Vorteile mit sich: "Wer eine gute Idee hat, der sollte auch davon profitieren können", meint Budkowski. "Denn in der Formel 1 ging es schon immer um gute Ideen, um Innovationen und darum, ans Limit der Regeln zu gehen."

Wer sich mit seinem Ansatz in einer Grauzone, aber eben "im Geiste des Reglements" bewege, der habe auch künftig nichts zu befürchten. Es sei denn, die Mehrheit der Teams trifft eine Entscheidung "im Sinne des Sports", um zum Beispiel hohe Entwicklungskosten für alle zu vermeiden, indem bestimmte Innovationen eben doch verboten werden.

"Es ist gut, dass einzelne Teams die Evolution des Reglements nicht mehr blockieren können, nur weil es ihren eigenen Interessen widerspricht", meint Budkowski. "Der Sport als solcher muss doch vorankommen. Und es ist besser, wir arbeiten zusammen, um die Formel 1 gemeinsam voranzubringen."

"In der Vergangenheit", so sagt Budkowski weiter, "hätte schon ein Team ausgereicht, um eine Regeländerung zu blockieren." Ab 2021 braucht es mindestens drei Teams, die sich gegen eine Entscheidung stellen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen