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5 Teams, die 2021 in die Formel 1 kommen sollten

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5 Teams, die 2021 in die Formel 1 kommen sollten
Autor:
Übersetzung: Norman Fischer
26.03.2019, 16:19

Laut Formel-1-Boss Chase Carey stehen für 2021 einige Interessenten in den Startlöchern: Wir zeigen fünf mögliche neue Teams, die mehr als passend wären

Die Formel 1 könnte in naher Zukunft wieder neue Teams anziehen. Formel-1-Boss Chase Carey hatte am Rande des Saisonauftakts in Melbourne verkündet, dass es mehrere Interessenten auf einen Einstieg ab 2021 gibt, wenn die Königsklasse eine völlig neue Richtung einschlagen wird.

Zwar ist nicht bekannt, mit welchen Interessenten der Amerikaner gesprochen hat, allerdings gibt es einige ernsthafte Kandidaten, die unserer Ansicht nach das Zeug und die Kapazitäten für die Formel 1 haben - und logische Gründe noch dazu.

1. Audi

Gerüchte über einen möglichen Formel-1-Einstieg von Audi gibt es bereits seit längerem. Allerdings sind die Ingolstädter mit ihrem Engagement in der Formel E und der DTM auch ohne den Grand-Prix-Sport glücklich. Durch den Einstieg von Porsche in die Formel E droht dort nun aber ein Volkswagen-interner Kampf in der gleichen Meisterschaft.

Die Hybridtechnologie der Formel 1 wäre für Audi ein perfekter Weg, das Wachstum abseits der klassischen Verbrennungsmotoren fortzuführen. Gleichzeitig könnte man die Marken der Volkswagen-Gruppe trennen und die Rendite erhöhen, indem man nicht auf dem gleichen Feld kämpft.

Laut Ex-Champion Lucas di Grassi bekommt der deutsche Hersteller viel mehr Nutzen aus der Elektrorennserie als man in der Formel 1 bekommen würde, dennoch ist die Reichweite der Königsklasse um einiges höher.

Der Name e-tron, der die Boliden der Formel E und früher der WEC brandmarkt, verlinkt die Motorsport-Aktivitäten mit Audis Familie der Elektro- und Hybrid-Straßenfahrzeuge. Ihn durch ein Hybrid-Formel-1-Projekt zu promoten, hätte starken kommerziellen Wert und eine technologische Relevanz.

Und für die Formel 1 wäre der Nutzen auch riesig: Man würde einen absolut großen Namen zum ersten Mal im Grid haben.

2. Prema

Sportlich gibt es an Prema überhaupt keine Zweifel: Das Team besitzt eine phänomenale sportliche Bilanz im Bereich der Nachwuchsserien und hätte einen Aufstieg von der Nachwuchsschmiede zum echten Formel-1-Team definitiv verdient.

Ohne große finanzielle Hilfe wird man den Schritt mit ziemlich großer Sicherheit jedoch niemals wagen. Trotzdem hat man in der Vergangenheit bereits angedeutet, dass man an einem Kundenstatus interessiert sein könnte. Die angestrebte Budgetgrenze und eingeschränkte Ressourcen könnten B-Teams in Zukunft zu einem wichtigen Teil werden lassen.

Für größere Teams ist es durchaus sinnvoll, sich mit anderen Teams zu verbünden, wenn sie ihre vorhandenen Ressourcen nicht für sich selbst ausgeben können. Zwar sollten die Regeln so geschrieben werden, dass sie die Vorteile einer solchen Beziehung einzugrenzen versuchen, ganz wasserdicht wird das aber niemals sein.

Mick Schumacher

Prema ist 2019 das Formel-2-Team von Mick Schumacher

Schon zuvor besaßen Ferrari und Prema eine gute Beziehung. Wenn Ferrari also ein Budget von 500 Millionen Dollar zur Verfügung hätte und nur die Hälfte davon ausgeben kann: Warum sollte man dann die Ressourcen nicht zu einem offiziellen B-Team weiterreichen? Das könnte Prema sein.

Die Italiener hätten dann eine Plattform, um nachhaltig in der Formel 1 zu sein und ihr Können auf absolutem Toplevel zu beweisen.

Der Nachteil: Man hätte mit ziemlicher Sicherheit nie ein besseres Auto als Ferrari. Aber den Preis wäre die Formel 1 doch wert.

3. SMP Racing

Nur weil SMP Sponsor bei Williams war und Sergei Sirotkin ein Formel-1-Cockpit verschafft hat, heißt das noch nicht, dass man auch sein eigenes Team finanzieren könnte. Allerdings besitzt SMP auch sein eigenes LMP1-Projekt, für das Fahrer wie Jenson Button in der Langstrecken-WM WEC unterwegs sind.

Somit stecken definitiv starke Finanzen, das Verständnis, wie man ein Rennteam formt, und enorme Zugkraft dahinter. Wenn es je eine Organisation geben sollte, die ein Konsortium für ein russisches Formel-1-Team leitet, dann ist es SMP.

 

Noch immer unterstützt man Sirotkin und hat ihn als Reservefahrer bei Renault untergebracht. Es gibt also Verbindungen zu einem aktuellen Formel-1-Team - und zwar einem, das noch keine Verbündeten hat und sich der Gefahr bewusst ist, die von denen ausgeht, die welche haben.

SMP investiert eine Menge in Nachwuchsfahrer, zudem gehört der Russland-Grand-Prix zu den wichtigsten Kalender-Neuerungen der jüngeren Vergangenheit. Da russische Fahrer aber derzeit keine Anlaufstelle haben, sind beide Vorhaben eingeschränkt.

Ein Formel-1-Team scheint wie ein drastischer Schritt auszusehen, um mittelfristig beides zu festigen, doch wenn es je passieren sollte, dann scheint 2021 die vermeintlich kosteneffektivste Möglichkeit zu sein.

4. Andretti Autosport

Keine Liste von "Teams, die wir in der Formel 1 sehen wollen" wäre ohne ein traditionelles amerikanisches Team komplett. Es gibt einige, die es wert wären, neben Haas als Formel-1-Rennstall aus den USA aufzutreten, weil sie in der IndyCar- oder der NASCAR-Serie Erfolg haben - so wie Penske oder Ganassi. Doch der solideste Weg für ein Formel-1-Abenteuer ist Andretti.

Fernando Alonso

Fernando Alonso bringt Andretti und McLaren beim Indy 500 zusammen

Einfach weil man wachsende Verbindungen zu einem bestehenden Team hat, das aus politischen Gründen einen Verbündeten bräuchte. Beim Indy500-Rennen haben sich McLaren und Andretti mit Fernando Alonso zusammengetan, zudem arbeiten die beiden Teambosse Zak Brown und Michael Andretti bei einem Supercars-Team in Australien zusammen.

Es gibt also bereits eine bestehende Partnerschaft, und McLaren benötigt wieder eine solche, wenn die großen Rivalen nicht aufhören, so zu arbeiten. Ein berühmtes Team wie Andretti könnte der Formel 1 natürlich auch enorm dabei helfen, sein Ansehen in den USA weiter zu verbessern. Und mit Alexander Rossi gibt es bereits einen fertigen, fähigen amerikanischen Fahrer in den eigenen Reihen.

5. Aston Martin

Ein weiterer großer Hersteller, der zudem bereits in die Formel 1 involviert ist. Doch da sich Red Bull nun kurzfristig an Honda gebunden hat, könnte sich Aston Martin auf andere Wege besinnen, um sein Profil im Grand-Prix-Sport zu stärken.

Immer wieder war von einem Einstieg der britischen Marke zu hören, vor allem als möglicher Motorenhersteller. Doch die komplizierten Motorenregeln - gepaart mit Aston Martins eingeschränkter Expertise in diesem Bereich - könnten ein Rennteam sinnvoller erscheinen lassen, wenn es die richtigen Kostengrenzen gibt.

Max Verstappen

Aston Martin ist derzeit noch mit Red Bull in der Formel 1 verbunden

Dass man sein Motorsport-Engagement ausweiten möchte, ist eindeutig: Neben den großen GT-Aktivitäten und der Formel-1-Beteiligung hat man zukünftige Hypercar-Regeln in der WEC diskutiert, ein DTM-Projekt abgesegnet und McLaren als Titelsponsor des BRDC-Young-Driver-of-the-Year-Awards abgelöst - inklusive höherem Preisgeld.

Aston würde nicht einmal notwendigerweise seinen eigenen Motor bauen müssen, um ein Werksteam zu stellen. Man könnte sich auch mit einem Privathersteller zusammentun, drittes Team von Honda werden oder sich an anderer Stelle umsehen. Man sollte meinen, dass ein so großer Hersteller mit starkem Racing-Hintergrund am Verhandlungstisch mehrere Optionen hätte.

Mit Bildmaterial von Sean Bull.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Scott Mitchell