Felipe Massa: Kritik an der F1 ist seit den 2000er-Jahren gleich

Felipe Massa sagt, die Formel 1 habe sich seit seinem Debüt vor 16 Jahren nicht zu ihrem Nachteil verändert – trotz all der Kritik, die es in dieser Zeit gegeben habe.

Der 36-Jährige gab 2002 mit Sauber sein Debüt und glaubt, dass es schon immer Kritik an der Formel 1 gegeben habe und sich der Kern des Sports seit seinem 1. Grand Prix nicht verändert habe.

"Als ich angefangen habe, war Überholen sehr schwierig. Wir hatten kein DRS und alle haben sich über die gleiche Sache beschwert", sagte Massa gegenüber Motorsport.com.

"Sie sagten, 'wir müssen überholen', 'wir können hinter einem anderen Auto nicht herfahren', 'die Top-Teams haben mehr als andere Teams', 'alles ist zu teuer'... Was ist jetzt anders? Ich sehe keine große Veränderung."

"Vielleicht haben die Teams damals sogar noch mehr Geld ausgegeben als jetzt, aber der Abstand zwischen dem Besten und dem Schlechtesten war riesig, wie jetzt auch."

"Das ist die Formel 1. Hoffentlich ändert sich das in Zukuft, aber ich sehe keine große Veränderung."

Massa glaubt auch, dass die Herausforderung für die Fahrer gleichgeblieben ist.

"Die Autos sind anders, aber die Mentalität – die Art, wie man fährt, was man ins Auto steckt, wie man versucht, das Beste aus dem Auto herauszuholen – ist nicht anders."

"Es sind nur andere Typen von Autos, andere Regeln, andere Reifen, andere Motoren. Um Formel-1-Fahrer zu sein, musst du der Beste sein und das Beste aus dem Auto herausholen."

"Das war in der Formel 1 schon immer so. Als ich angefangen habe, war das genauso wie jetzt. Der Unterschied, wie alles funktioniert, ist nicht so groß."

Massa glaubt auch, dass die Erfahrung der Fahrer seiner Generation – vor der Beschränkung der Testfahrten 2009, die ursprünglich alle Tests während der Saison abschaffte – wertvoll bleibt.

Zwischen 2001, seinem 1. Test für Sauber, und Ende 2008 verbrachte Massa 260 Tage bei offiziellen Testfahrten. In den folgenden neuneinhalb Jahren waren es insgesamt 66 Tage.

"Aufgrund der Erfahrung, dem Respekt [für das Auto], würde ich sagen, man sieht die Dinge manchmal, bevor sie passieren", sagte Massa.

"[Die jüngeren Fahrer] haben aber ihre Möglichkeiten und sie lernen, fahren viele Rennen und machen auch einen guten Job."

"Ich habe vielleicht mehr Erfahrung, aber ich denke, es ist nicht so anders. Ein guter Fahrer ist ein guter Fahrer."

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