Änderungen am Qualifying: McLaren und Red Bull waren dagegen

Das unbeliebte neue Qualifyingformat wird beim zweiten Formel-1-Saisonrennen 2016 in Bahrain erneut angewendet, weil McLaren und Red Bull gegen eine Anpassung gestimmt haben, wie Motorsport.com erfahren hat.

Um eine Änderung des Qualifyings zu erwirken, wäre jedoch Einstimmigkeit bei den Teams die Voraussetzung gewesen. Doch diese gab es nicht.

Und so werden beim Wüstenrennen in Bahrain just die Regeln angewendet, die beim Formel-1-Auftakt in Australien noch für heftige Kritik an der Rennserie und ihren Verantwortlichen gesorgt hatte.

 

Deshalb war ein Vorschlag eingebracht worden, das Format leicht abzuändern: In Q1 und in Q2 wäre weiter das neue Ausscheidungsfahren zum Einsatz gekommen, für Q3 wiederum hätten die Regeln aus der vergangenen Saison gegolten. Dazu kommt es nun aber nicht.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hatte sich bereits unmittelbar nach dem Qualifying in Melbourne gegen einen Schnellschuss ausgesprochen: „Jede Änderung muss wohldurchdacht sein und wir müssen genau überlegen, was die Konsequenzen sein könnten.“

Bildergalerie: Formel-1-Auftakt in Melbourne

„Unterm Strich“, so Horner weiter, „sollten die Teams nicht in die Leitung der Rennserie eingebunden sein. Das ist das Grundproblem.“

Mit Informationen von Jonathan Noble

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Australien
Rennstrecke Albert Park Circuit
Artikelsorte News
Tags f1, formel 1, qualifying, qualifyingformat