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Alex Albon nicht unter Druck: "Gibt noch ein paar Rennen" bis Mexiko

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Alex Albon nicht unter Druck: "Gibt noch ein paar Rennen" bis Mexiko
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
26.09.2019, 15:18

Nach Mexiko will Red Bull entscheiden, wer 2020 an der Seite von Max Verstappen fahren wird - Alex Albon bleibt cool & hofft auf "normales" Rennen in Russland

Ein fünfter und zwei sechste Plätze - so sieht die bisherige Bilanz von Alexander Albon bei Red Bull aus. Der Brite ist bislang zufrieden mit seiner Leistung, Druck vonseiten der Teamführung spürt er keinen. In Russland ist der 21-Jährige bereits in der Formel 2 gefahren, ein Pluspunkt.

"Wenn ich auf Singapur zurückblicke, war es okay. Das Rennen war zwar eine Prozession, aber es war schön, mittendrin zu sein." Für Albon war es das erste Nachtrennen im Stadtstaat. "Ich war das gesamte Wochenende ein wenig im Hintertreffen", muss er im Nachhinein zugeben.

"Singapur ist eine knifflige Strecke, sehr wellig. Es war schwierig, Selbstvertrauen aufzubauen. Denn es ist eine Strecke, die keinen Fehler verzeiht." Warum lag Red Bull so weit hinter den Erwartungen? "Max und ich habe festgestellt, dass die Balance nicht schrecklich war. Wir waren einfach ein wenig zurück, es hat sich aber okay angefühlt."

"Am Ende entscheiden die Ergebnisse"

Er sei dennoch zufrieden mit seiner Leistung und freue sich schon auf ein "normales" Wochenende. Doch auch Russland ist schon vor dem ersten Training ein wenig getrübt: Albon kassiert für einen Motortausch eine Strafversetzung um fünf Startplätze. Im Qualifying will er dennoch das bestmögliche Ergebnis einfahren. "Ich will einfach mehr Erfahrung im Auto mit wenig Sprit sammeln."

Der Motorwechsel sei "Teil des Plans". Albon wusste bereits davon, dass er einen neuen Verbrennungsmotor vor dem Heimspiel in Japan bekommen werde. Die Strafe werde seinen Kampf um den Verbleib im Team jedenfalls nicht beeinflussen, ist er überzeugt.

"Red Bull wird sich alles ansehen, sie werden die Strafe nicht ignorieren. Ich werde einfach meinen Job machen. Sie werden wissen, ob der gut oder schlecht war. Sie haben genügend Daten, um festzustellen, wie es läuft." Wie Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko anklingen hat lassen, wird die Entscheidung nach Mexiko fallen.

"Mein Ziel ist es, einfach Rennen zu fahren. Wie lange ist es noch hin bis Mexiko? Es gibt noch ein paar Rennen zu fahren", ist er beruhigt. Er werde nicht unter Druck gesetzt, betont Albon. Das Feedback, das er von Marko und Teamchef Christian Horner erhalten habe, sei positiv ausgefallen.

"Sie unterstützen mich sehr. Sie haben mir erlaubt, mich einzugewöhnen und das Team kennenzulernen. Sie sind meinen Fragen gegenüber sehr offen. Viele Leute glauben, dass sehr viel Druck auf mir lastet, aber das stimmt einfach nicht. Es geht einfach darum, zu lernen."

Der 21-Jährige betont, dass er sich nicht auf das kommende Jahr fokussiere, sondern auf das Hier und Jetzt. "Ich weiß, dass am Ende die Ergebnisse entscheiden werden", ist er sich bewusst. Er schaue dennoch nicht auf Pierre Gasly oder Daniil Kwjat. "Jeder fokussiert sich auf die eigene Performance."

Verstappen: "Es ist mir eigentlich egal ..."

Max Verstappen betont jedenfalls, dass er keinen Einfluss auf die Teamkollegen-Frage habe. "Das will ich gar nicht. Es ist mir im Endeffekt egal, wer neben mir sitzt. Sie sind die Bosse und müssen das entscheiden", hält der Nummer-1-Fahrer fest.

Die Stimmung zwischen Verstappen und Albon sei "gut". "Ich arbeite gern mit ihm, er ist sehr entspannt. Aber es gibt keinen Unterschied zu Pierre. Ich arbeite auch mit ihm gerne zusammen. Auch er ist ein netter Kerl", hält Verstappen fest. Er freue sich über die gute Leistung des Toro-Rosso-Fahrers in Singapur.

Was Albon angeht, ist dem Niederländer aufgefallen: "Wir fahren das Auto auf recht ähnliche Art und Weise. Jeder hat seinen eigenen Stil, aber wir streben nach denselben Dingen, das ist sehr wichtig für das Team." Albon erwidert: "Es läuft nicht schlecht."

Es gebe allerdings nicht einen konkreten Bereich, in dem ihn Verstappen besonders beeindruckt habe. "Nicht wirklich. Er kennt das Auto natürlich sehr gut und fühlt sich darin wohl. Er ist schnell. Aber es ist nicht so, dass er immer schneller ist als ich", hält Albon auch selbstbewusst fest.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Maria Reyer