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Alexander Albon: Warum ihn Daniil Kwjat zuletzt überholt hat

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Alexander Albon: Warum ihn Daniil Kwjat zuletzt überholt hat
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
07.06.2019, 14:27

Toro-Rosso-Rookie Alexander Albon glaubt, dass Daniil Kwjats größter Vorteil ihm gegenüber seine Erfahrung ist - Der Rookie freut sich dennoch auf Kanada

Alexander Albon fuhr bislang in sechs Grands Prix dreimal in die Punkteränge. Eine Ausbeute von 50 Prozent, die auch Toro-Rosso-Teamkollege Daniil Kwjat vorweisen kann. Der Rookie muss sich am Kanada-Wochenende allerdings einer neuen Herausforderung stellen, er ist auf dem Circuit Gilles-Villeneuve noch nie gefahren. Deshalb sieht er seinen Teamkollegen in der besseren Position.

Kwjat sei außerdem in einer etwas besseren Lage, schildert Albon. Denn: Der Russe habe ihn in Sachen Zufriedenheit mit dem STR14 überholt. "Ich denke, wir gewöhnen uns beide noch ein. Bei mir geht es hauptsächlich darum, zu wissen, was ich vom Auto will."

"So einfach ist das. Ich lerne immer noch viel. Manche Strecken laufen besser als andere. Dani hat einfach einen Weg gefunden, wie ihm das Auto gut passt. Und ich auch, es geht aber auch um Erfahrung, um zu wissen, was ich auf gewissen Strecken im Auto will", erklärt der Brite mit thailändischen Wurzeln.

Er sei zwar glücklich im Auto, allerdings können er sich noch nicht so schnell auf die einzelnen Strecken einstellen. Sein Erfahrungsschatz von gerade einmal sechs Formel-1-Rennen helfe ihm dabei nicht weiter. "Ich bin auch glücklich mit dem Auto, ich habe keine grundsätzlichen Schwierigkeiten."

"Es geht einfach darum, dass es auf verschiedenen Strecken verschiedene Maßnahmen braucht. Wenn es von Barcelona also nach Monaco geht, dann muss man vieles umstellen, weil die Strecken sehr verschieden sind. Es geht dabei auch einfach oft um Erfahrung." Die fehlt dem vielversprechenden Red-Bull-Talent noch.

"Nach jedem Wochenende denke ich mir: 'Ach, hätte ich das nur schon früher gewusst'." Sein Problem ist auch, dass die Mehrheit der Strecken, auf denen gefahren wird, für ihn neu ist. "Das braucht dann schon ein wenig mehr Zeit", beschreibt er die Eingewöhnung.

"Es hängt einfach von der Strecke ab, wie in China. Dort kannst du sehr schnell an Geschwindigkeit zulegen. Dort wird dir ein Fehler eher verziehen. Man kann sich also schon recht früh am Wochenende ans Limit herantasten."

Auf anderen Strecken, wie Melbourne, sei das nicht der Fall. "Auch hier in Kanada wird es ein wenig länger dauern. Natürlich hat man einen Vorteil, wenn man schon einmal auf einer Strecke gefahren ist, aber das ist jetzt auch kein Weltuntergang." Spätestens am Samstag kenne er sich aus. "Vielleicht hat man noch nicht alles fein eingestellt, aber man hat ein grundsätzliches Verständnis für die Strecke."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer