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Alexander Wurz "kein Fan" der FIA-Strafe gegen Daniel Ricciardo

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Alexander Wurz "kein Fan" der FIA-Strafe gegen Daniel Ricciardo
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble

Für FIA-Rennleiter Michael Masi war es ein klarer Fall, für Alexander Wurz eine Fehlentscheidung: Die Strafe gegen Daniel Ricciardo wird unterschiedlich bewertet

Alexander Wurz findet, dass die Entscheidung der FIA-Rennkommissare, Daniel Ricciardo für die Kollision mit Kevin Magnussen beim Grand Prix von Brasilien zu bestrafen, zu hart war. Zwar sei das nach strenger Regelauslegung grundsätzlich korrekt. Aber er selbst hätte, wäre er entscheidungsbefugt gewesen, keine Strafe ausgesprochen.

"Für mich keine Strafe. Ich bin nicht der Fan dieser Entscheidung. Besonders wo es doch heißt 'Let them race'", kommentierte Wurz die Situation live im 'ORF'. Der Vorsitzende der Fahrergewerkschaft GPDA sieht die Schuld zwar "60:40" eher bei Ricciardo. Deswegen aber gleich fünf Strafsekunden und zwei Strafpunkte auszusprechen, war seiner Meinung nach zu hart.

Magnussen hat das im ersten Moment noch anders gesehen: "Idiot", ärgerte er sich da am Boxenfunk. Nach dem Rennen sah er den Zusammenstoß schon gelassener: "Er hat sich ein bisschen verschätzt. Und es tut ihm leid. Insofern ist das für mich erledigt."

FIA-Rennleiter Michael Masi stärkt den vier Kommissaren indes den Rücken. Es sei eine "sehr einfache" Entscheidung gewesen: "Ricciardo ist reingestochen und hat sich verbremst." Wodurch er in der neuralgischen Kurve 4 untersteuerte und es zu einer leichten Berührung mit dem Haas kam. "Predominantly at fault" heißt das im "Fachchinesisch".

Im ersten Moment hatte es ein wenig danach ausgesehen, als gehe die Kollision auf Magnussens Kappe. Doch mit den ersten Replays bewertete Martin Brundle die Situation dann anders: "Ich finde, er hat ihm genug Platz gelassen. War es eine vermeidbare Kollision? Es war jedenfalls nicht Magnussens Fehler", so der 'Sky'-Experte.

Ricciardo stellt gar nicht erst den Versuch an, sich reinzuwaschen: "Ich muss mir erst eine Wiederholung anschauen. Aber grundsätzlich habe ich ihn getroffen und er hat sich dann gedreht. Mir war sofort klar: Wenn du das Auto innen bist und der außen sich dreht, dann kannst du mit einer Strafe rechnen. Ganz egal, ob es eng war oder nicht."

"Ich habe natürlich versucht, ihn nicht zu treffen. Soweit ich mich erinnere, kam ich innen auf den Randstein, um ihm so viel Platz zu lassen wie möglich. Als ich vom Randstein runterfuhr, rutschte ich kurz in ihn rein. Da dachte ich nur: 'Bitte dreh dich nicht!' Denn das ist nicht schön für ihn - und es sieht für mich auch nicht gut aus", bedauert Ricciardo.

Der Renault-Pilot beschädigte bei der Aktion seinen Frontflügel, fuhr danach aber ein eigenen Angaben nach "fast perfektes" Rennen und wurde noch Sechster. Magnussen fiel durch den Ausritt in den Notausgang weit zurück und spielte keine Rolle mehr. Der Haas-Fahrer verpasste als Elfter einen WM-Punkt um 0,8 Sekunden.

Weiterer Co-Autor: Edd Straw, Adam Cooper. Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Christian Nimmervoll