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Alfa-Teamchef Vasseur: Was Leclerc zum "Champion" macht

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Alfa-Teamchef Vasseur: Was Leclerc zum "Champion" macht
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
08.01.2020, 11:27

Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur analysiert die erste Ferrari-Saison seines ehemaligen Fahrers Charles Leclerc - Welche Eigenschaften ihn auszeichnen

Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur hat den Aufstieg von Charles Leclerc hautnah miterlebt. Der Franzose glaubt zu wissen, welche Eigenschaften den 22-Jährigen zu einem zukünftigen Weltmeister machen. Er ist von der Ferrari-Debütsaison seines Schützlings beeindruckt.

In seiner erst zweiten Saison konnte Leclerc der Formel 1 bereits seinen Stempel aufdrücken. Im internen Duell mit Sebastian Vettel konnte er sich schlussendlich durchsetzen und den vierten WM-Rang einfahren - trotz einiger Querelen und dem Crash in Brasilien.

In Melbourne 2018 stand der Monegasse im Sauber erstmals in der Startaufstellung, mittlerweile ist er zweifacher Grand-Prix-Sieger und siebenfacher Polesitter. Wie konnte er so rasch zum neuen Hoffnungsträger der Tifosi aufsteigen?

"Ich denke, eine Eigenschaft von Charles, aber eigentlich aller Champions, ist es, sehr selbstbewusst im Auto zu sein. Sie können manchmal die unmöglichsten Dinge vollbringen, weil sie über ein so großes Selbstbewusstsein verfügen", analysiert Vasseur.

Jenes Selbstbewusstsein erlaube es den Spitzenpiloten abseits der Rennstrecke auch, selbstkritisch mit sich selbst und der eigenen Leistung umzugehen. Mehrfach konnte man diese Fähigkeit bei Leclerc beobachten: Nach seinen Fahrfehlern im Baku-Qualifying oder im Regenrennen in Hockenheim zeigte er mit dem Finger auf sich selbst.

"Sie können sich selbst die Schuld geben, denn sie wissen ganz genau, dass sie das Potenzial haben. Das sind wahre Champions und sie können dann sagen: 'Okay, heute bin ich nicht gut gefahren'." Nur die Toppiloten seien in der Lage, so mit Niederlagen umzugehen, glaubt der Alfa-Teamchef.

"Nur ein Champion ist in der Lage, so etwas zu sagen. Auf dem Papier sind sie besser als die anderen." Besonders in der ersten Saisonhälfte fiel Leclerc durch harte Worte zu sich selbst auf. Über sein Ausscheiden in Q2 in Aserbaidschan meinte er etwa: "Ich bin dumm." Er bezeichnete sich außerdem als "nutzlos".

"Das ist gut für ein Team, weil wenn das nicht der Fall ist, dann könnte dich das auf die falsche Fährte führen", ergänzt Vasseur. Er konnte die Entwicklung des Rookies bei Sauber verfolgen. Den frühen Erfolg mit Ferrari gönnt er dem 22-Jährigen von Herzen. Zu "200 Prozent" sei dieser gerechtfertigt.

"Ich freue mich für ihn, den er ist eine großartige Saison gefahren. Ohne Bahrain oder andere Rennen hätte es noch besser laufen können, aber er hat tolle Arbeit geleistet." Schon im zweiten Saisonrennen im Nachtrennen in der Wüste fuhr er seinem ersten Sieg entgegen, als ihn eine Technikpanne schließlich auf Rang drei zurückwarf.

Besonders die Pace im Qualifying beeindruckte Vasseur 2019. Mit sieben Pole-Positionen krönte sich Leclerc zum Zeittraining-Champion, kein anderer Fahrer startete öfter von Startplatz eins. "Die Pace war unglaublich, ziemlich beeindruckend. Er ist der einzige, auf den ich ein Auge habe."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer