Alle Weltmeister-Autos der Formel 1 seit 1950

Alle Weltmeister-Autos der Formel 1: 2010-2017

Der vierte und letzte Teil unserer großen Fotostrecke über alle Weltmeister-Autos der Formel 1: Die genialen Designs von Adrian Newey bei Red Bull Racing und die Silberpfeile der Neuzeit bei Mercedes!

2010: Red Bull RB6

2010: Red Bull RB6
1/14

Den Auftakt in dieser Fotostrecke macht der Red Bull RB6 aus der Saison 2010, das sechste Auto des Rennstalls von Red-Bull-Eigner Dietrich Mateschitz. Und es ist noch besser als der RB5 aus der Vorsaison, mit dem Sebastian Vettel den ersten Sieg des Teams erzielt hat. Denn mit dem RB6 krönt sich Vettel beim Saisonfinale 2010 spektakulär zum Weltmeister!

2010: Red Bull RB6

2010: Red Bull RB6
2/14

Angetrieben wird der Red Bull RB6 vom zur Saison 2010 modifizierten Renault-V8-Motor. Doch nicht das Triebwerk ist das große Handicap des von Stardesigner Adrian Newey entworfenen Autos, sondern die Zuverlässigkeit. Mehrfach verliert Vettel sicher geglaubte Punkte (oder Siege) aufgrund von technischen Defekten. Am Ende aber reicht es doch zum Titelgewinn, übrigens in beiden Gesamtwertungen.

2011: Red Bull RB7

2011: Red Bull RB7
3/14

Mit dem Red Bull RB7 gelingt Sebastian Vettel die Titelverteidigung – als erst neuntem Fahrer in der Geschichte der Formel 1. Und die Saisonbilanz des Deutschen mit dem Neuwagen aus der Feder von Adrian Newey kann sich sehen lassen: Vettel siegt bei elf Rennen und startet 15 Mal von der Pole-Position.

2011: Red Bull RB7

2011: Red Bull RB7
4/14

Auch Mark Webber siegt mit dem RB7, allerdings nur einmal: beim Saisonfinale in Brasilien. Was auch dazu beiträgt, dass Red Bull mit deutlichem Vorsprung erneut die Konstrukteurswertung der Formel 1 für sich entscheidet.

2012: Red Bull RB8

2012: Red Bull RB8
5/14

Der Red Bull RB8 erwischt keinen Glanzstart in die Saison 2012. Sebastian Vettel gelingt gar erst beim vierten Saisonrennen der erste Sieg. Und dann ist es zweimal Mark Webber, der den RB8 als Erster über die Ziellinie fährt. Doch mit vier Siegen in Folge zum Auftakt der Übersee-Saison im Herbst bringt sich Vettel zurück ins Spiel und legt den Grundstein für WM-Titel Nummer 3.

2012: Red Bull RB8

2012: Red Bull RB8
6/14

Insgesamt sieben Siege gehen 2012 auf das Konto des Red Bull RB8. In einem Jahr, das mit Ferrari, Lotus, McLaren, Mercedes und Williams auch noch etliche andere Rennställe ganz vorn sieht. Entsprechend knapp fällt das Endergebnis aus: Mit einem Vorsprung von drei Punkten wird Sebastian Vettel jüngster dreimaliger Weltmeister der Formel 1, Red Bull holt mit 60 Punkten Puffer ebenfalls wieder den Titel.

2013: Red Bull RB9

2013: Red Bull RB9
7/14

Noch einmal schlägt die Kombination aus Red Bull, Renault, Adrian Newey und Sebastian Vettel zu: In der Formel-1-Saison 2013, dem letzten Jahr der V8-Saugmotor-Ära, dominiert der Deutsche das Geschehen. Er gewinnt 13 von 19 Rennen, davon sogar neun am Stück zu Saisonende! Den vierten Titelgewinn in Folge macht er beim viertletzten Rennen in Indien perfekt. Auch der Red Bull RB9 ist wieder ein absoluter Siegerwagen.

2013: Red Bull RB9

2013: Red Bull RB9
8/14

Zwar gelingt Mark Webber im RB9 kein Sieg, doch Sebastian Vettel überzeugt auf ganzer Linie: Nur dreimal steht er 2013 nicht auf dem Podest, weil er zwei vierte Plätze erzielt und einen Ausfall hinnehmen muss. Und seine Worte nach der Zieldurchfahrt in Indien erweisen sich als prophetisch: Die Erfolgsserie von Red Bull Racing reißt nach der Saison 2013, denn inzwischen ist Silber auf dem Vormarsch…

2014: Mercedes AMG F1 W05

2014: Mercedes AMG F1 W05
9/14

2014 beginnt in der Formel 1 eine neue Zeitrechnung: 1,6-Liter-V6-Turbomotoren mit Hybrid-Technologie lösen die bisherigen 2,4-Liter-V8-Saugmotoren ab. Und Mercedes schafft die Umstellung am besten, während vor allem Renault schwächelt. Das Ergebnis ist eine Formel-1-Saison, die von den modernen Silberpfeilen dominiert wird: In 19 Rennen siegt nur dreimal kein Mercedes-Fahrer und auf der Pole-Position steht nur einmal kein Mercedes-Werkspilot!

2014: Mercedes AMG F1 W05

2014: Mercedes AMG F1 W05
10/14

So deutlich die Konstrukteurswertung zugunsten von Mercedes schon drei Rennen vor Schluss entschieden ist (701:405 Punkte gegenüber dem Zweitplatzierten), so hart umkämpft ist die Fahrerwertung zwischen den Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg, die den W05 zu immer größeren Höchstleistungen treiben. Und am Ende ist es Hamilton, der zum zweiten Mal nach 2008 den WM-Pokal erhält.

2015: Mercedes AMG F1 W06

2015: Mercedes AMG F1 W06
11/14

Die Formel-1-Saison 2015 ist fast ein Abziehbild des Jahres 2014, nur mit teilweise anderen Protagonisten. Denn wieder gewinnt Mercedes zwar 16 von 19 Grands Prix, aber dreimal siegt Sebastian Vettel im Ferrari und etabliert das italienische Traditionsteam als zweite Kraft hinter den Silberpfeilen. Doch der Mercedes W06 ist noch besser als sein Vorgänger und erlaubt Lewis Hamilton und Nico Rosberg einen erneuten Durchmarsch zum WM-Titel.

2015: Mercedes AMG F1 W06

2015: Mercedes AMG F1 W06
12/14

Vier Rennen vor Schluss hat Mercedes die Konstrukteurswertung für sich entschieden, drei Rennen vor Schluss steht Lewis Hamilton mit dem W06 als neuer Formel-1-Weltmeister fest. Es ist sein bereits dritter Titelgewinn. Nico Rosberg glänzt in den Finalrennen mit drei Siegen in Serie, kann damit aber „nur“ WM-Rang zwei vor Vettel sicherstellen. Mit 7:11 Pole-Positions unterliegt der Deutsche auch im Qualifying. Nur einmal steht mit Sebastian Vettel in Singapur kein Mercedes-Fahrer ganz vorn in der Startaufstellung.

2016: Mercedes AMG F1 W07

2016: Mercedes AMG F1 W07
13/14

Mercedes zum Dritten! Mit dem W07 gewinnt das Team der Silberpfeile erneut beide WM-Titel, doch in der Fahrerwertung ist es diesmal Nico Rosberg, der sich durchsetzt. Obwohl er mit 9 Saisonsiegen einen weniger feiert als Teamkollege Lewis Hamilton, krönt sich Rosberg beim Saisofinale in Abu Dhabi erstmals zum Weltmeister.

2016: Mercedes AMG F1 W07

2016: Mercedes AMG F1 W07
14/14

Der Mercedes W07 holt in den Händen von Nico Rosberg und Lewis Hamilton in der Saison 2016 stolze 19 von 21 möglichen Siegen. Die beiden Ausreißer in der silbernen Bilanz gehen auf das Konto von Red Bull, da sowohl Max Verstappen als auch Daniel Ricciardo je ein Rennen gewinnen. In Sachen Pole-Positions hat Mercedes gar 20 Mal die Nase vorn. Nur einmal ist Red-Bull-Pilot Ricciardo schnellster im Qualifying.

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Fahrer Lewis Hamilton , Sebastian Vettel
Teams Red Bull Racing , Mercedes
Artikelsorte Fotostrecke
Tags auto, design, f1, formel 1, technik, weltmeister
Topic Alle Weltmeister-Autos der Formel 1 seit 1950