Alonso selbstbewusst: Vettel hätte mich nicht überholt!

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Alonso selbstbewusst: Vettel hätte mich nicht überholt!
Autor: Sven Haidinger
Co-Autor: Scott Mitchell
10.05.2018, 08:27

Warum McLaren-Pilot Fernando Alonso so stolz auf sein Überholmanöver gegen Sebastian Vettel in China ist und nicht glaubt, dass Vettel das Gleiche gelungen wäre

Fernando Alonsos Traum, endlich wieder ganz vorne mitzufahren, hat sich bislang auch 2018 nicht erfüllt. Dafür tat es dem Ego des geprügelten zweimaligen Weltmeisters gut, in Schanghai Ferrari-Nachfolger Sebastian Vettel in einem gekonnten Manöver zu überholen und auf Platz sieben einen Rang vor seinem Langzeit-Rivalen ins Ziel zu kommen.

Was wäre aber passiert, wäre Alonso zu diesem Zeitpunkt im Ferrari gesessen und Vettel im McLaren? Hätte der Heppenheimer das Rennen auch vor dem Spanier beendet?

"Er hätte mich wahrscheinlich nicht überholt", meint Alonso selbstbewusst. Und das, obwohl im bewusst ist, dass der Ferrari nach Vettels Kollision mit Max Verstappen nicht mehr einwandfrei funktioniert hatte.

 

Warum Alonso so stolz auf sein Manöver ist? "Ich habe 0,8 Sekunden pro Runde auf ihn aufgeholt. Wenn uns aber ein Ferrari oder ein Mercedes in einem Rennen überholen, dann sind sie normalerweise 1,5 bis zwei Sekunden schneller als wir", spielt er darauf an, dass in Anbetracht der Luftverwirbelungen beim Hinterherfahren ein Rundenzeit-Unterschied von 0,8 Sekunden normalerweise nicht für ein Überholmanöver ausreicht.

Daher bleibt für den McLaren-Piloten, der beim WEC-Ausflug in Spa endlich wieder Siegerchampagner trinken durfte, nur ein Fazit: "Es war ein großartiges Manöver."

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