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AlphaTauri-Teamchef: Hat das Mittelfeld erst 2023 wieder eine Chance?

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AlphaTauri-Teamchef: Hat das Mittelfeld erst 2023 wieder eine Chance?
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
26.02.2020, 10:49

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost und Haas-Teamchef Günther Steiner hoffen, dass sich das Feld vor der Regelrevolution zusammenschiebt - Sonst ändert sich lange nichts?

Das neue Reglement für 2021 lässt bei den Mittelfeldteams der Formel 1 Hoffnung aufkeimen. Könnten die kleineren Rennställe womöglich gar schon in dieser Saison indirekt davon profitieren? Dann nämlich wenn die Topteams ihren Fokus frühzeitig komplett auf das neue Auto legen? AlphaTauri-Teamchef Franz Tost bleibt skeptisch.

"Das hängt davon ab, wie nahe die Topteams beisammen liegen", meint der Tiroler auf die Frage, ob die großen Teams in dieser Saison kleinere Schritte machen könnten in ihrer Entwicklung. Tost ist nicht sicher und glaubt, dass Red Bull, Mercedes und Ferrari sehr wohl bis ans Saisonende um den WM-Titel kämpfen werden.

"Da möchte niemand verlieren. Dann könnten sie womöglich noch konzentrierter auf die Entwicklung des diesjährigen Autos sein." Im Gegensatz zu den Mittelfeldteams, wie AlphaTauri, sei das für ein Topteam jedoch eine geringere Herausforderung - denn insgesamt verfügen die drei Großen über deutlich mehr Ressourcen.

"Sie haben mehr Ressourcen und werden so viel Geld ausgeben, denn das ist das letzte Jahr, in dem sie freie Hand haben." Denn mit 2021 wird dieser Praxis mit der Budgetobergrenze ein Riegel vorgeschoben. In Vorbereitung darauf könnte die Saison 2020 daher besonders teuer kommen, warnten selbst die Topteams.

In den Augen von Tost haben die Top 3 auch unter den neuen Regularien Vorteile. Zumindest zu Beginn werde sich am Kräfteverhältnis wohl nur wenig ändern. "Ich hoffe, ich liege falsch, aber die Kostengrenze und die neuen Regularien werden wohl erst 2022 oder 2023 zum Tragen kommen."

Dann könnte eine "ganz neue Geschichte" beginnen. Schon vor der Revolution ist Tost aber zuversichtlich, dass sich das Feld noch weiter annähert. Im siebten Jahr der Hybridformel rückt das Feld noch dichter zusammen, so die Theorie. "Es könnte sein, dass sich das Mittelfeld ein wenig an die Spitzenteams annähert, da es keine Änderungen gab."

Nachsatz: "Und wenn es keine Regeländerungen gibt, dann haben die kleineren Teams mehr Möglichkeiten aufzuholen." Beziffern will Tost die Fortschritte nicht. Er hofft nur darauf, dass das Mittelfeld keine 40 bis 50 Sekunden Rückstand nach den Rennen verdauen muss. "Ich hoffe, das wird deutlich weniger sein."

Haas-Teamchef Günther Steiner glaubt ebenfalls an die Möglichkeit eines dichteren Feldes 2020. "Aber ich bin vorsichtig bei solchen Vorhersagen. Ehrlich gesagt wäre das natürlich schön, es gibt die Chance dazu." Denn das stabile Reglement lasse an der Spitze keine großen Sprünge mehr zu.

"Es ist dennoch schwierig vorherzusagen, weil die Topteams mit ihren Ressourcen einfach so viel mehr machen können", stimmt er seinem österreichischen Kollegen zu. "Auch wenn man denkt, dass sich die Lücke in der Theorie dank des stabilen Regelwerks schließen sollte."

Auch Steiner hofft, dass sich die Topteams schnell ganz auf das 2021er-Projekt konzentrieren. "Damit sich das Feld dann annähert, wenn manch andere Teams weiterhin am 2020er-Auto arbeiten."

Weitere Co-Autoren: Oleg Karpow. Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer