Also doch: Newey arbeitet Vollzeit für Red Bulls Formel-1-Projekt

Von wegen "50 Prozent": Der Designguru widerspricht Christian Horner, was seinen Job in Red Bulls Formel-1-Team angeht – Er ist seit März in Vollzeit engagiert

Red Bulls früherer Stardesigner und jetziger Berater Adrian Newey ist nach eigener Aussage wieder in Vollzeit in das Formel-1-Projekt der Österreicher involviert. Gegenüber der 'BBC' widerspricht der Brite damit Teamchef Christian Horner, der vor wenigen Wochen behauptete, er würde sich 2017 wie 2018 nur zu 50 Prozent seiner Zeit auf die Königsklasse konzentrieren: "Seit März und bis zum Start der nächsten Saison bin ich wieder vollzeitig in der Formel 1", stellt Adrian Newey klar.

Wieso Horner die Personalie wiederholt leugnete, bleibt unklar, zumal sich auch Newey lange nicht ausdrücklich zu seinem Job in Milton Keynes bekannte. Klar ist jedoch, dass ihm seine Auszeit, die er für die Mitarbeit an einem Supersportwagen von Aston Martin nutzte, neuen Schwung verliehen hat: "Ich habe mich in den vergangenen Jahren zurückgenommen, um mich anderen Dingen widmen zu können", betont Newey. "Es fühlte sich einfach so an, als bräuchte ich andere Projekte."

"Der Vergleich mit Fernando Alonso ist gut", findet Newey und spielt auf die Intermezzi des Spaniers in der Sportwagen- und IndyCar-Szene an. Seine zeitweise Abstinenz von Red Bull sei auch deshalb nötig gewesen, weil er die Truppe auf dem Weg "von dem Witz der Boxengasse (als Jaguar-Werksmannschaft; Anm. d. Red.) zu einem ernsthaften Team" begleitet und so fast alles erlebt hätte.

 

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