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Analyse: Warum die Teams vom Deutschland-Aus 2017 profitieren

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Analyse: Warum die Teams vom Deutschland-Aus 2017 profitieren
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: André Wiegold
25.11.2016, 10:35

Die Formel-1-Teams haben aufgrund der neuen Motorenregeln keinerlei Motive, sich bei Bernie Ecclestone für einen Ersatz des Großen Preises von Deutschland stark zu machen.

Fans auf der Tribüne
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Start
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM09
Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM09
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid

Aufgrund der Streichung des Großen Preises von Deutschland wird der Formel-1-Kalender für die Saison 2017 auf 20 Rennen reduziert. Der Kalender soll in der kommenden Woche vom Automobil-Weltverband (FIA) bestätigt werden.

Im vergangenen Jahr gab es eine ähnliche Situation, als der Große Preis der USA auf der Kippe stand. Die Teams hofften auf einen Verbleib des Rennens, weil bei 21 Läufen ein 5. Motor pro Fahrer eingesetzt werden durfte. Letztendlich ist dieses Szenario eingetroffen.

Um die Kosten der Formel-1-Motoren zu senken, wurde für das Jahr 2017 eine strikte Limitation auf 4 Motoren beschlossen. Die Klausel, einen extra Motor durch eine Ausweitung des Kalenders zu erhalten, wurde gestrichen.

Ein 21. Rennen würde also zu mehr Arbeit bei den Teams führen, denn ihre 4 Motoren müssten die zusätzliche Distanz überstehen.

In den 20 Rennen der aktuellen Saison haben die Mercedes-Kundenteams es geschafft, nur 4 Motoren einzusetzen.

Bildergalerie: Der Große Preis von Deutschland 2016

Bei Fernando Alonso kamen 8 Verbrennungsmotoren, 9 Turbolader und 9 Einheiten des Energiegewinnungsystems MGU-H zum Einsatz. Lewis Hamilton nutzte hingegen nur 8 Turbolader und 8 Einheiten des Energiegewinnungsystems MGU-H.

 

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