Analyse: Wie die VW-Vision den Red-Bull/Mercedes-Deal verhindert

Vor ein paar Monaten glaubte Red Bull, ein Motorenvertrag mit Mercedes wäre nur noch eine Formsache. Aber warum kamen die Verhandlungen anschließend ins Stocken? Adam Cooper erklärt ausführlich, warum der Deal nicht zustande kam.

Mitte der Formel-1-Saison 2015 sah es noch so aus, als würde Red Bulls Aktionsplan in die Tat umgesetzt werden. Unglücklich mit Renault-Aggregaten, würde man den bestehenden Vertrag mit dem französischen Autohersteller frühzeitig auflösen, um auf Mercedes-Motoren umzusteigen.

Schon nach wenigen Wochen entschied sich Mercedes jedoch dagegen und brach die Gespräche ab. So war Red Bull gezwungen, sich nach anderen Möglichkeiten umzusehen.

Am vergangenen Wochenende berichtete Niki Lauda in Austin über weitere Einzelheiten der Verhandlungen zwischen Red Bull und Mercedes über eine mögliche Motorenpartnerschaft.

Ein faszinierender Einblick, aber hat er die ganze Wahrheit gesagt? Denn es scheint zwei widersprüchliche Meinungen über den Verlauf dieser Verhandlungen zu geben.

Die Option Aston Martin

Etwa um die Zeit des Großen Preises von Österreich begann Red Bull – verärgert über Renault – nach einem alternativen Motorenpartner zu suchen. Warum also nicht bei den Besten, bei Mercedes anfangen? Es begann mit internen Gesprächen. Und irgendwann kam die Möglichkeit einer Beteiligung von Aston Martin ins Spiel.

Aston Martin verfügt über Handelsbeziehungen zu Mercedes, arbeitet mit Adrian Newey an einem Straßenauto und das Aston-Martin-Management fädelte den Deal zwischen Red Bull und Infiniti ein. Dies ließ Raum für ein Aston-Martin-Sponsoring bei Red Bull.

Alles schien perfekt zu passen.

Es gab jedoch eine Reihe von Problemen. Erstens: Warum sollte Mercedes mit einem seiner Hauptkonkurrenten, von denen man mit einem gleichen Motor wahrscheinlich noch geschlagen wird, zusammenarbeiten?

Zweitens: Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz und Mercedes hatten noch nie ein gutes Verhältnis zueinander, um es milde auszudrücken. Die meisten Formel-1-Insider waren überzeugt, dass so etwas nie passieren würde. Aber es hätte auch niemand von ihnen gedacht, dass Fernando Alonso zu McLaren zurückkehren würde…

Die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Red Bull und Mercedes gelangte erstmals im Rahmen des Großen Preises von Großbritannien an die Öffentlichkeit.

Lauda bestritt zu dieser Zeit, dass es jegliche Arten von Verhandlungen gäbe. Wie Motorsport.com erfuhr, schrieb Red Bull am Samstag in Silverstone jedoch einen förmlichen Brief an Lauda, in dem man offiziell um die Lieferung von Motoren bat.

Dies galt ausschließlich für Red Bull, nicht für das dazugehörige Schwesterteam Toro Rosso.

Lauda ist interessiert

Trotz der historischen Feindseligkeit und des Risikos, einen Rivalen zu versorgen, war Lauda tatsächlich interessiert.

Er ist natürlich ein guter Freund von Helmut Marko. Die beiden kennen sich seit den 1960er-Jahren und haben bei Rennwochenenden eine Menge Zeit zusammen verbracht. Es gab genügend Zeit, sich zu unterhalten, aber das musste auf einer anderen Ebene stattfinden.

Lauda stimmte offiziellen Gesprächen mit Red Bull zu und erhielt vom Mercedes-Vorstand sogar die Genehmigung, diese als offizieller Vertreter von Daimler-Chef Dieter Zetsche aufzunehmen.

So traf sich Lauda Anfang Juli mit Landsmann Mateschitz, um über den Vorschlag als Motorenlieferant zu diskutieren, und wie man Marketing-Vorteile aus einer möglichen Partnerschaft gewinnen könnte.

Mercedes war von dieser Möglichkeit angetan. Eine Verbindung zu Red Bull wäre eine gute Gelegenheit, die A-Klasse jüngeren Kunden schmackhaft zu machen.

„Wir setzten uns bereits früh zusammen, das ist jetzt gut drei Monate her“, erklärte Lauda in Austin. „Wir trafen uns, weil wir uns sehr gut kennen. Und die erste Frage, die ich stellte, war: Schaffst du es, deine negativen Mercedes-Gedanken für einen Neuanfang zu vergessen?“

„Er sah mich eine ganze Weile an, denn aus irgendeinem Grund kann er Mercedes nun mal nicht leiden. Das ist natürlich sein gutes Recht und völlig in Ordnung. Aber in einer richtigen Geschäftsbeziehung haben negative Emotionen keinen Platz. Das würde sonst nie funktionieren. Dann sagte er: 'Ok, ich werde es versuchen.'“

„Dann besprachen wir, ob wir Motoren liefern und zusammenwachsen könnten. Und sie bekämen den Motor, weil wir wollen, dass der Red-Bull-Nachwuchs A-Klasse fährt. Wir wollten eine saubere Zusammenarbeit der Marken Red Bull und Mercedes. Und so verblieben wir.“

Mateschitz wollte einen Vertrag über fünf Jahre mit Mercedes als Motorenlieferant, auf der gleichen Grundlage wie es bei den aktuellen Kunden – zum Beispiel Williams – der Fall ist. Die Diskussion ging sogar so weit, ob der Motor dann von Aston Martin oder Mercedes käme.

Um die Verhandlungen schneller voranzutreiben, war Mateschitz bereit, Marketing-Angebote unabhängig von der Motorensituation anzubieten. Ähnlich wie es aktuell bei Renault der Fall ist, wo es eine separate Vereinbarung mit der Schwesterfirma Infiniti gibt. Zwei völlig unterschiedliche Verträge, die aber dennoch zusammenhängen.

Kein Handschlag

Trotz seiner Zweifel einigte sich Mateschitz mit Lauda an diesem Tag und brachte den Deal in trockene Tücher. In diesen frühen Tagen glaubte er, dass es wirklich geschehen würde. Lauda meint aber, dass er keinem Deal zugestimmt habe.

„Ich habe seine Hand nie geschüttelt. Das ist völlig falsch“, erklärte Lauda am vergangenen Wochenende. „Und dann kam nie wieder eine Antwort, weder von ihm selbst, noch von sonst irgendwem. Es folgten nie wieder offizielle Verhandlungen. Die ganze Sache starb.“

Dennoch entwickelte sich das Ganze viel weiter als Lauda behauptet. Es gibt wesentlich mehr zu berichten.

Von Anfang an war Toto Wolff gegen den Deal. Das ist wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass Red Bull mit der Fähigkeit, Fahrwerk und Aerodynamik-Paket zu verfeinern, eine größere Herausforderung für das Mercedes-Team darstellt.

Ein weiterer Grund für ein Gegenargument wären Wolffs persönliche Anteile an Williams. Das mögliche Hinzustoßen des starken Red-Bull-Teams wäre keine gute Neuigkeit für das Team aus Grove.

Allerdings wurde er überstimmt, da den Stuttgartern ursprünglich die Idee, eine Partnerschaft mit Red Bull zu gründen, gefiel. Es gab offensichtliche Marketing-Vorteile, die sich nicht nur auf jüngere Kunden bezogen.

Wenn man nach der Übernahme eines starken Teams wie Red Bull dieses auch noch schlagen würde, sähen die eigenen Leistungen von Mercedes noch beeindruckender aus. Denn Dominanz ist nicht immer gute PR. Und wenn das Werksteam verliert, würde zumindest immer noch ein Mercedes-Motor gewinnen. Lauda erkannte diese Vorteile.

Dennoch gab es aus Mercedes-Sicht ein großes Hindernis. Wolff verabscheute den Gedanken, formelle Vertragsgespräche mit Red Bull zu führen, solange das Team aus Milton Keynes noch einen Vertrag mit Renault für 2016 hatte.

Die großen Hersteller versuchen Kontroversen zu vermeiden. Und in diesem Fall galt es die Geschäftsbeziehung zu Renault zu prüfen.

„Ende Juli telefonierten Bernie, Christian [Horner] und ich“, erklärt Wolff in Austin.

„Dabei hoben wir hervor, dass es nach dem Treffen von Niki und Dietrich Mateschitz zwei Punkte gibt, die für uns sehr wichtig sind. Das eine wäre das Einverständnis von Renault. Renault ist ein Industriepartner von Mercedes, deswegen würden wir nie gegen Renault arbeiten.“

„Bevor Renault uns kein grünes Licht gibt, können wir nichts machen. Das wäre sonst ein Vertragsbruch und das wäre nicht in unserem Sinne. Die Zusammenarbeit zwischen Mercedes und Renault geht über die Formel 1 hinaus. Wir haben gemeinsame Fabriken in Mexiko.“

Der Renault-Vertrag muss beendet werden

Mit anderen Worten: Mercedes wollte, dass Red Bull vertraglich unabhängig von Renault ist, bevor man Vertragsverhandlungen aufnimmt.

Christian Horner war sich der Bedeutung dieser Bitte bewusst. Ihm war klar, dass er die Möglichkeit, den Vertrag für 2016 zu kündigen, nutzen musste. Und während des Großen Preises von Ungarn setzte er dafür alle Hebel in Bewegung – vermutlich schneller, als es Wolff lieb war.

Zu diesem Zeitpunkt war man sich im Lager von Red Bull sicher, Mercedes in der Tasche zu haben. Lauda war sicherlich daran interessiert: „Ich sagte, lasst es uns machen, nehmen wir die Herausforderung an.“

In der Zwischenzeit versuchte Wolff, nach etwas Positivem zu suchen, da es so aussahm als würde der Deal – mit oder ohne seine Unterstützung – zustandekommen.

Er befürchtete, dass der Durchbruch für Red Bull die jüngsten Erfolge von Mercedes abwerten könnte. Aber er räumte ein, dass, wenn Mercedes geschlagen würde, es Vorteile in anderen Bereichen gäbe.

„Das Andere wäre, dass die Belieferung von Red Bull mit Motoren unsere eigenen Erfolge in den Schatten stellt. Denn sie würden mit unserem Motor sehr erfolgreich sein“, sagte Wolff.

„Das ist fair und anständig, aber um das zu akzeptieren, müssten wir wissen, welche Art von Marketing-Aktivitäten wir weltweit starten könnten.“

„Wenn es uns auf der Formel-1-Seite schadet, wie viel könnten wir dann von der globalen Seite profitieren? Könnten wir die Farbgestaltung bestimmen, könnten wir gemeinsame Veranstaltungen durchführen, hätten wir eine gemeinsame Plattform? Bitte nennt uns einen konkreten Ansprechpartner.“

Marktattraktivität

Es schien sich alles nach vorne zu bewegen. Die Möglichkeit eines Aston-Martin-Motors wurde früh ausgeschlossen, da Mercedes in größeren Maßstäben dachte.

Der Marketingaspekt war von unmittelbarem Interesse für Stuttgart, dass sogar der Topmanager in diesem Bereich, Vorstandsmitglied Ola Kallenius, bereit war, sich mit Horner zu treffen.

Als es allerdings in die Formel-1-Sommerpause ging, verloren diese Dinge ihre Dynamik. Mateschitz war – ebenso wie die Schlüsselpersonen von Mercedes – im Urlaub. Aus irgendeinem Grund fand das Kallenius-Treffen nicht statt.

Und wie bereits erwähnt, wollte man bei Red Bull zuerst das Hauptangebot unter Dach und Fach bringen und sich später um das Marketing kümmern. Deswegen sah das Team die Verzögerung nicht als großes Problem an.

Während dieser Pause reiste Wolff nach Sardinien, um sich mit VW-/Audi-Konzernchef Martin Winterkorn zu treffen. Ihr gemeinsames Interesse an der DTM war ein Teil des Gesprächs, im anderen ging es um die Formel 1.

Es gab sogar das Gerücht, dass Wolff sich positiv über die Serie äußerte und damit das Interesse des Rivalen am Sport förderte – warum sollte man den DTM-Kampf Mercedes gegen Audi nicht in die Formel 1 bringen?

Red Bull versuchte schon seit geraumer Zeit, VW/Audi an Bord zu holen. Somit war es für Wolff nur logisch, anzunehmen, dass Red Bull – ungeachtet des Fünfjahresvertrag und einer langfristigen Verpflichtung – vorzeitig wechseln könnte und das bis dahin gewonnene Mercedes-Wissen mitnehmen würde.

Wolff lernte diese Problematik 2014 bei McLaren kennen, als er im Voraus von Honda wusste und den Informationsfluss entsprechend anpasste.

Der VW-/Audi-Faktor war der Schlüssel für das, was folgte. Es heißt, dass Wolff den Mercedes-Vorstand letztlich davon überzeugte, dass eine Zusammenarbeit und die Weitergabe der Antriebstechnologie an ein Team, das zu einem Audi-Projekt werden könnte, kein solider Geschäftsplan ist. Auch die vermeintlichen Marketing-Vorteile wären dann nichts mehr wert. Plötzlich begann die Begeisterung des Vorstands zu schwinden.

In der Zwischenzeit gab es eine weitere interessante Entwicklung: Wolff beschleunigte die Verhandlungen mit Manor, die nach denen mit Red Bull begonnen hatten. Wenn man das ehemalige Lotus-Team Manor übernahm, würde dies ein Fortschreiten des Red Bull-Deals erheblich erschweren.

So könnte Mercedes zu Ecclestone sagen: „Wir beliefern bereits vier Teams und haben damit unseren Beitrag in der Formel 1 geleistet. Es ist uns nicht möglich, noch ein fünftes zu beliefern.“

Als die Sommerpause in Spa-Francorchamps endete, schien der Red-Bull-Deal immer noch im Spiel zu sein. Doch schon beim Großen Preis von Italien gab es die Wendung: Im Fahrerlager hieß es, der Deal würde nicht zustandekommen.

Und in der Tat hatte Lauda Red Bull die schlechten Nachrichten kurz vor Monza mitgeteilt.

Hamilton ist dagegen

Lewis Hamilton machte an dem Wochenende gegenüber der Presse deutlich, dass er eine Zusammenarbeit mit Red Bull für wenig klug halte. War diese Nachricht für den Vorstand gedacht und wurde er ermutigt, diese abzugeben?

In Monza organisierte Ecclestone ein Treffen zwischen Daimler-Chef Zetsche, Lauda und Horner, bei dem sie versuchten, die Dinge zu klären. Zetsche betonte seine VW-/Audi-Bedenken.

Als Motorsport.com Zetsche auf die Aussichten eines Vertragsabschlusses ansprach, meinte er nur: „Ich habe keine offizielle Motorenanfrage erhalten, also ist eine offizielle Stellungnahme nicht notwendig.“

Aber Red Bull bestand darauf, dass ein solcher Antrag bereits in Silverstone gestellt wurde. Es gibt jedoch unterschiedliche Interpretationen, was in dem Schreiben an Lauda stand.

Nach Italien sah für Red Bull aber noch längst nicht alles verloren aus. Es hatte den Anschein, dass Ecclestone daran interessiert ist, den Deal zu ermöglichen. Am Ende erhielt das Team ein endgültiges „Danke, aber nein, danke.“ Derweil wurde der Manor-Deal am 1. Oktober 2015 offiziell bestätigt.

„Wir haben uns Zeit genommen, die Situation im Laufe des Sommers zu analysieren“, sagte Wolff in Sotschi. „Wir haben versucht zu verstehen, wie die Situation von Red Bull ist. Wir haben ein Feedback erwartet und darauf gewartet.“

„Als sich schließlich nichts tat, haben wir uns dazu entschieden, unsere aktuelle Strategie – Williams und die anderen unabhängigen Teams zu beliefern – zu verfolgen. Somit sind wir der Option Red Bull nicht weiter nachgegangen.“

„Wir haben unsere Meinung nicht geändert. Am Anfang der Woche sorgten einige Aussagen für Verwirrung, aber es hat sich nichts geändert. Wir haben drei Kundenteams plus uns, und das ist die Struktur, mit der wir arbeiten möchten.“

Mercedes erhält den Eindruck aufrecht, dass die Gespräche nie weit gegangen sind. Während Red Bull den Vertrag mit Renault kündigte, um auf Wolffs Anforderungen einzugehen, und dann im Stich gelassen zu werden.

Es ist offensichtlich, warum die Spannungen zwischen den beiden Teams gewachsen sind.

Einige Details der Saga bleiben jedoch unklar. Da nur Mateschitz und Lauda im Juli in einem Raum saßen, sind das die einzigen beiden, die wirklich wissen, was vereinbart wurde und was nicht.

Dieses umstrittene Treffen sowie die Verwirrung über die dringende Notwendigkeit der Marketingseite sind das Herzstück der Geschichte. Mateschitz wollte zunächst einen Motorenvertrag und dann über alles Weitere reden, während Letzteres für Mercedes klare Priorität hatte.

Die Tatsache, dass Red Bull nicht mit konkreten Vorschlägen antwortete, war die perfekte Ausrede, um das Ganze zu beenden.

Und dann gäbe es noch die VW-/Audi-Bedrohung. Nachdem all das ans Tageslicht gekommen war, ist es fast schon ironisch, dass der VW-Abgasskandal Winterkorn seinen Job gekostet und die Formel-1-Pläne von Audi auf Eis gelegt hat. Diejenigen, die dem Red-Bull-Deal im Weg gestanden waren, mussten gehen.

Mit der ganzen Angelegenheit tat sich Mercedes keinen Gefallen bei Ecclestone, der große Anstrengungen auf sich genommen hatte, damit ein Vertrag zustande kommen würde. Um fair zu sein: Ecclestone meint, er könne beide Seiten verstehen.

„Ich mache ihm [Toto] keine Vorwürfe. Wenn ich er wäre, wäre das Letzte, was ich will, Red Bull mit meinen Motoren zu versorgen“, sagte er in Austin.

„Um Red Bull und insbesondere Christian Horner zu verteidigen: Er hat den Vertrag mit Renault beendet, damit er den vermeintlichen sicheren Deal mit Mercedes, den sie zu haben geglaubt hatten, abschließen kann.“

Und Ecclestone fügt verschmitzt über das Lauda/Mateschitz-Treffen hinzu: „In Nikis Fall war es nur ein Händeschütteln, um Dietrich auf Wiedersehen zu sagen...“

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