Arrivabene: „Ferrari muss nächstes Jahr vor Mercedes sein“

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene legt die Latte hoch. Nur näher an Mercedes dran zu sein als dieses Jahr reicht nicht. Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen müssen in er Lage sein, die Silberpfeile zu schlagen.

Im Vergleich zur Saison 2014, als Ferrari sich über keinen einzigen Sieg freuen durfte, war 2015 ein Schritt in eine andere Liga. Sebastian Vettel stand 13 Mal auf dem Podest, davon drei Mal als Sieger. Kimi Räikkönen war ein mal Zweiter und ein Mal Dritter. Ganz gut, findet ihr Chef, aber noch nicht gut genug.

Für 2016 sind die Ziele weit höher gesteckt. „Ganz ehrlich, es geht nicht darum, näher daran zu sein, sondern vor ihnen“, sagte Maurizio Arrivabene gegenüber Motorsport.com. „In aller Bescheidenheit, näher dran reicht nicht. Näher dran sind wir jetzt schon. Nächstes Jahr müssen wir vorne sein.“

Der Mercedes-Vorstandsvorsitzende Niki Lauda sagte vor dem Grand Prix von Brasilien, dass der Ferrari-Motor mit dem Mercedes-Aggregat mittlerweile mithalten könne. Davon will Arrivabene allerdings nichts hören.

„Ganz ehrlich, wenn Niki das sagt, werde ich misstrauisch. Wenn man sich aber die Daten anschaut, dann sind wir dran, denn unser Motorenpartner hat einen großartigen Job gemacht“, bedankte sich der Italiener bei der Crew in Maranello und erklärte im selben Atemzug, dass das Auto aber noch andere Baustellen habe, die dieses Jahr nicht fertig geworden seien.

„Natürlich können wir nächstes Jahr nicht mit dem gleichen Motor angehen, den wir dieses Jahr haben. Wir wollen jedes einzelne Teil des Autos verbessern“, verspricht er. „Der Motor war dieses Jahr schon eine große Verbesserung und für nächstes Jahr arbeiten wir sehr hart an allen Teilen des Autos.“

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