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Auch Verstappen und Magnussen planen Le-Mans-Start mit ihren Vätern

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Auch Verstappen und Magnussen planen Le-Mans-Start mit ihren Vätern
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
21.06.2019, 11:38

Faszination 24 Stunden Le Mans: Max Verstappen träumt von gemeinsamem Start mit Vater Jos - Auch Kevin Magnussen möchte es eines Tages mit Papa Jan probieren

Für viele Rennfahrerdynastien ist es ein Traum, gemeinsam bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start zu gehen und im Idealfall zu gewinnen. Beispielsweise trat Mario Andretti dreimal mit seinem Sohn Michael Andretti in einem Auto bei diesem Langstreckenklassiker an. 1988 hatte Porsche einen reinen Andretti-Boliden am Start. Neben Mario und Michael war auch Marios Neffe John dabei. Und 2010 probierte es Nigel Mansell mit seinen Söhnen Greg und Leo.

In der Saison 2020/21 bricht in der Langstreckenszene mit den Hypercars eine neue Ära an. Aston Martin wird mit mindestens zwei Autos an der WM teilnehmen. Die britische Traditionsmarke pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Red Bull. Demnach wäre es eine theoretische Möglichkeit, einen Formel-1-Fahrer in Le Mans einzusetzen - solange es keine Terminüberschneidung gibt.

"Wir haben noch nicht darüber gesprochen", antwortet Max Verstappen auf die Frage, ob ein Le-Mans-Start mit Aston Martin für ihn interessant wäre. "Aber mein Wunsch ist es, eines Tages Le Mans zu fahren. Wann das passieren wird, weiß ich nicht. Ich spreche auch mit meinem Vater darüber, damit er trainieren muss! Wenn ich Le Mans machen würde, dann am liebsten mit meinem Vater."

Die Kombination Jos und Max Verstappen in einem Auto würde ein großes Medienecho hervorrufen. Jos Verstappen ist 2008 und 2009 in Le Mans angetreten. Bei seinem ersten Start konnte er gemeinsam mit Peter van Merksteijn Sen. und Jeroen Bleekemolen den Klassensieg in der LMP2-Wertung erobern. Damals saß das Trio am Steuer eines Porsche RS Spyder Evo.

Online ist Max Verstappen in Le Mans schon gefahren

"Ich habe viel geschaut und war dort, als mein Vater gefahren ist", sagt Max über Le Mans. "Es ist ein sehr cooles Rennen. Mir gefällt, dass es so viele verschiedene Autos und Klassen gibt. Man muss mit dem Verkehr klarkommen - vor allem in der Nacht. Ich finde es unglaublich zu fahren. Online habe ich das bereits gemacht! Es macht sehr viel Spaß."

Aston Martin

Aston Martin wird 2020/21 in der WEC mit mindestens zwei Hypercars fahren

Foto: Aston Martin

Außerdem verrät er, dass er einen Aston Martin Valkyrie erhalten wird, auf dem das Hypercar für die Langstrecken-WM basieren wird. "Dann kann ich schon ein wenig trainieren", schmunzelt Max Verstappen. Bei der Entwicklung der Straßenversion war auch Red-Bull-Stardesigner Adrian Newey involviert. Die Auflage des Valkyrie ist limitiert. 150 der 175 Exemplare werden eine Straßenzulassung erhalten. Der Rest ist für die Rennstrecke gedacht.

Kevin Magnussen will mit Vater Jan in Le Mans starten

Neben Verstappen gibt es aktuell noch einen weiteren Formel-1-Fahrer, der theoretisch mit seinem Vater in Le Mans antreten könnte: Kevin Magnussen. Jan Magnussen hat seit 1999 alle 24-Stunden-Rennen bestritten und schon vier GT-Klassensiege gefeiert. Seit vielen Jahren ist Jan Magnussen, der Ende der 1999er-Jahre 24 Grands Prix bestritten hat, ein Fixstarter für das Corvette-Team.

Jan Magnussen, Antonio Garcia

2019 belegte Jan Magnussen mit der Corvette Platz acht der GTE Pro-Klasse

Foto: LAT

"Ich habe immer gesagt, dass ich liebend gerne mit meinem Vater fahren würde", sagt Kevin Magnussen. "Wer weiß, wie viele Werke sich zu den Hypercars bekennen. Ich würde das gerne mit meinem Vater machen. Das wäre ein Traum für mich. Wäre es nicht wegen ihm, würde ich mich wahrscheinlich auf die Formel 1 konzentrieren. Nicht, weil ich es nicht gern machen würde, sondern weil ich mich für diesen Weg entschieden habe. Aber ich würde es gerne mit meinem Vater machen, denn die Hypercars sehen sehr aufregend aus."

In der Geschichte der 24 Stunden von Le Mans hat noch nie eine Familie den Gesamtsieg errungen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Gerald Dirnbeck