Autosport Awards 2016: Nico Rosberg und Lewis Hamilton räumen ab

Die beiden Formel-1-Fahrer von Mercedes, Nico Rosberg und Lewis Hamilton, haben bei den diesjährigen Autosport Awards in London die wichtigsten Trophäen erhalten.

Formel-1-Weltmeister Rosberg nahm den Preis für den besten internationalen Rennfahrer aus den Händen von Ex-Champion Damon Hill entgegen. Hill ist der einzige Formel-1-Weltmeister neben Rosberg, dessen Vater bereits die WM gewonnen hatte.

"Ich kam vor 15 Jahren zum 1. Mal hierher. Dieser Abend ist einer der prestigeträchtigsten des Jahres. Das Gefühl, als ich auf die Bühne kam – unglaublich. Das ist definitiv etwas Besonderes", sagte Rosberg.

Zu seiner Saison 2016 meinte er: "Es war sicherlich nicht einfach und ich wusste nicht, ob es mir gelingen würde. Aber jetzt stehe ich hier."

Der Deutsche hatte am Freitag unmittelbar vor der FIA-Gala seinen Rücktritt aus der Formel 1 bekanntgegeben. Er beendet seine Formel-1-Karriere mit 23 Siegen und 30 Pole-Positions.

"Es fühlt sich klasse an, an der Spitze abzutreten. Es waren irre 11 Jahre in der Formel 1, aber 2016 war ganz klar mein bestes Jahr", sagte Rosberg. "Ich hatte aber nicht gedacht, den Mut zu haben, wirklich zurückzutreten."

Lewis Hamilton als bester Brite

Hamilton, der mit 10 Siegen WM-Zweiter wurde, erhielt den Award für den besten britischen Rennfahrer des Jahres, war aber nicht persönlich anwesend, um den Pokal entgegenzunehmen. Statt ihm kam sein Bruder Nicholas auf die Bühne und erhielt die Trophäe aus den Händen des viermaligen IndyCar-Champions Dario Franchitti.

Formel-1-Fahrer Pascal Wehrlein wurde von der Öffentlichkeit zum Rookie des Jahres gewählt.

Der Mercedes W07 Hybrid ging nach 19 Siegen in 21 Rennen als bester Rennwagen des Jahres aus der Abstimmung hervor. Das Fahrzeug stand nur einmal nicht auf Pole-Position und ermöglichte Mercedes zum 3. Mal in Folge den Gewinn der Fahrer- und der Konstrukteurswertung in der Formel 1.

Rosberg übergab den Pokal an Mercedes-Technikdirektor Aldo Costa und 5 seiner leitenden Ingenieure. "Es war eine wirklich dominante Saison", sagte Costa. "Es lief sogar noch besser als 2015. Unser Vorsprung war zwar geringer als 2014, doch wir waren noch konstanter."

Der John-Bolster-Award, benannt nach dem langjährigen technischen Redakteur von Autosport, ging an den technischen Leiter des Mercedes-Teams, Paddy Lowe. Der frühere Williams-Technikchef Patrick Head übergab die Auszeichnung.

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