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Baku-Promoter versichert: Williams bekommt Schaden "vollständig erstattet"

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Baku-Promoter versichert: Williams bekommt Schaden "vollständig erstattet"
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow
04.05.2019, 04:34

Endlich einmal gute Nachrichten für Williams: Die Versicherung wird für den Unfall von George Russell in Baku zahlen - Unklar ist aber, wann man das Geld bekommt

Williams muss die Kosten für den Unfall von George Russell in Baku nicht aus eigener Tasche zahlen. Baku-Promoter Arif Rahimov verrät gegenüber 'Motorsport-Total.com', dass der Schaden "vollständig erstattet" wird. Das habe er Claire Williams auch bereits mitgeteilt: "Wir wissen, dass solche Dinge passieren können, und sie sind auch schon passiert", erklärt er.

"Wir haben uns natürlich entschuldigt", verrät er und gesteht: "Natürlich ist es unser Fehler, das haben wir zugegeben. So etwas hätten wir als Strecke nicht erlauben dürfen." Während des ersten Trainings in Baku hatte sich ein Gullydeckel gelöst. Russell war über den Deckel gefahren, der sein Auto daraufhin zu einem Großteil zerstörte. Der Brite brauchte anschließend ein neues Chassis.

Rahimov erklärt, dass dieser Fall von der Versicherung der Rennstrecke "komplett gedeckt" sei. Aktuell stehe die Rechtsabteilung der Strecke mit der von Williams in enger Verbindung.

Er verspricht, dass man der Versicherung Druck machen wird, damit Williams das Geld "so schnell wie möglich" bekommt: "Sie brauchen das Geld bis zum Ende der Saison, damit sie es noch in dieser Saison zur Verfügung haben", weiß Rahimov.

Einen ähnlichen Zwischenfall hatte es bereits 2017 in Malaysia gegeben. Damals wurde der Haas von Romain Grosjean ebenfalls durch einen Gullydeckel zerstört.

Die US-Truppe erhielt zwar ebenfalls Geld von der Versicherung - musste darauf aber fast ein Jahr warten. Rahimov erklärt, dass es in diesem Fall deutlich schneller gehen soll. Außerdem soll sich so ein Zwischenfall in Baku nicht wiederholen.

"Wir werden dafür sorgen, dass es nie wieder passiert", verspricht er und erklärt, man habe bereits in diesem Jahr zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Unter anderem werden seit dem Unfall alle mehr als 300 Gullydeckel an der Strecke zweimal pro Tag gecheckt. Einmal am Morgen vor Beginn der ersten Session, dann ein weiteres Mal nach der letzten Session am Abend.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Ruben Zimmermann