Bari will Formel-1-Rennen

Während der Grand Prix von Italien in Monza auf der Kippe steht, bewirbt sich die italienische Stadt Bari um die Austragung eines Formel-1-Rennens.

Wie Motorsport.com erfahren hat, sprechen Vertreter der Hauptstadt der Region Apulien im Süden des Landes schon mit Bernie Ecclestone wegen der Austragung eines Rennens in den Straßen der Stadt ab 2020.

Mitglieder der Gruppe, die vom Geschäftsmann Fabio Montecalvo angeführt wird, haben die 200 Millionen für die Investitionen in das das Projekt angeblich bereits beisammen.

Montecalvo ist der Präsident der Sportmarketing-Firma FM Communication und wird wohl auch von den Geschäftsleuten Ahmed Al Alaija und Naijd Al Khalifa unterstützt.

Der geplante Kurs soll um die um die Fiera del Levante entlang der Küste führen. Teil des großen Planes sind eine Tribüne und Bewirtung im Fahrerlager, die auf dem Wasser schwimmen sollen.

Die Idee des Großen Preises am Mittelmeer soll die Urlaubsländer in der Region bewerben. Bari selbst liegt direkt an der Küste des adriatischen Meers.

Repräsentanten der Montecalvo Gruppe haben sich beim Großen Preis von Monaco mit Berni Ecclestone getroffen, um die Idee zu besprechen. Zudem präsentiert die Gruppe ihr Vorhaben diese Woche in Österreich.

Sie veranstalten eine internationale Show, die „#BeatochimiPuglia!“ heißt. Bei diesem Event zeigt die Gruppe Interessierten ihre Pläne für das Rennen in Bari.

Für die Formel 1 ist Bari kein Neuland. In den Jahren zwischen 1947 und 1956 trugen die Formel 1 und Sportwagen-Meisterschaften Rennen auf einem Straßenkurs aus. 

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