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Beide Haas-Fahrer sehen schwarze Flagge: "Wir mussten kreativ sein"

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Beide Haas-Fahrer sehen schwarze Flagge: "Wir mussten kreativ sein"
Autor:
Co-Autor: Stuart Codling
23.05.2019, 20:02

Im ersten Freien Training zum Monaco-Rennen wurden Romain Grosjean und Kevin Magnussen per schwarzer Flagge in die Garage geschickt - Haas "konkurrenzfähig"

Haas-Teamchef Günther Steiner hofft, dass seine Piloten in Zukunft mehr Acht auf ihre Boxentafeln geben. Anlass zu dieser ungewöhnlichen Bitte gab am Donnerstag der Ausfall des Teamfunks bei beiden Autos. Das Team musste daraufhin "kreativ" werden und die FIA bitten, beide Fahrer mit der schwarzen Flagge an die Garage zu schicken.

Ein technisches Problem sorgte im ersten Freien Training im Fürstentum für die kuriose Szene. Das Teamradio hatte nicht funktioniert, das Team konnte außerdem keine Daten der Boliden einsehen. Die Telemetrie war vollkommen lahmgelegt.

Zunächst versuchte das US-Team über die Boxentafeln mit den Fahrern zu kommunizieren, jedoch achteten Romain Grosjean und Kevin Magnussen nicht darauf. Haas musste sich etwas anderes einfallen lassen. Als Vorsichtsmaßnahme bat man schließlich die FIA, beiden Fahrern die schwarze Flagge zu zeigen.

"Sie sollten schon auf die Boxentafeln schauen!"

Beide kamen daraufhin an die Garage zurück. Das Problem konnte gelöst werden und beide Fahrer gingen anschließend ohne weitere Schwierigkeiten wieder auf die Rennstrecke zurück. "Wir hatten ein Problem mit der technischen Ausstattung", bestätigt Steiner.

"Wir hatten keine Daten mehr, nichts, auch keine Funkverbindung. Wir konnten die Fahrer nicht kontaktieren und sahen nicht, was das Auto macht. Sie mussten daher schnell reinkommen. Als wir die Boxentafeln raushielten, haben sie die nicht gesehen."

Daher habe man die Rennleitung gebeten, die schwarze Flagge zu zeigen. Die kommt normalerweise nur zum Einsatz, wenn der Fahrer disqualifiziert wird und unverzüglich an die Box zurückkommen soll. "Wir waren ein bisschen kreativ."

Nach 20 Minuten sei das Problem behoben gewesen und beide Fahrer konnten das Training wieder aufnehmen. "Sie sollten aber schon auch auf die Boxentafeln schauen!", betont der Südtiroler mit Nachdruck. "Ich denke, dass werden sie zukünftig machen."

"Wenn du mehr als fünf Runden in Monte Carlo nichts am Teamradio hörst, dann stimmt etwas nicht." Ein Problem hätte vor allem der Verkehr auf der Strecke darstellen können, nur waren beide Fahrer zu jenem Zeitpunkt allein unterwegs.

Im Endergebnis vom Freitag landete Magnussen auf dem starken siebten Platz, ihm fehlte eine Sekunde auf die Spitze. Der "Best-of-the-Rest"-Platz ging diesmal allerdings an Rookie Alexander Albon im Toro Rosso auf dem ausgezeichneten fünften Rang.

Weiche Mischungen kommen VF-19 entgegen

Das Team scheint zumindest am Donnerstag keine Reifenprobleme gehabt zu haben, obwohl Steiner festhält, dass dies wohl eher mit dem Wechsel auf den weichen Reifen zu tun hat als mit einer veränderten Herangehensweise.

"Es ist eine andere Reifenmischung." Tatsächlich hat Pirelli die weichsten drei Mischungen nach Monaco mitgebracht. "Ich sagte schon vor dem Wochenende, dass ich hoffe, dass wir die hier zum Arbeiten bringen. Pirelli meinte, dass sei möglich und es scheint zu funktionieren."

Könnte die US-Truppe also das Mittelfeld erneut anführen? "Wir werden es sicherlich versuchen. Wir haben uns schon des Öfteren als Siebter und Achter qualifiziert in diesem Jahr, das Auto sieht hier konkurrenzfähig aus", ist Steiner positiv gestimmt.

Aber: "Jeder muss perfekt arbeiten und wenn jemand alles hinkriegt, dann steht er vor dir. Aber ich denke, wir haben ein ziemlich gutes Auto und gute Fahrer, also warum nicht?"

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Monte Carlo
Subevent 2. Training
Autor Maria Reyer