Bernie Ecclestone: Darum hat Ferrari keinen Erfolg in der F1

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone glaubt den Grund für die anhaltende sportliche Flaute bei Ferrari zu kennen.

"Es liegt am Auto und am Team", sagt Ecclestone im Gespräch mit Sport Bild. Das Fahrerduo um Sebastian Vettel treffe keine Schuld.

Vielmehr habe sich das Team in eine falsche Richtung entwickelt, meint Ecclestone und erklärt: "Ferrari ist wieder in die Zeit vor Schumacher und Todt zurückgefallen. Dort arbeiten zu viele Italiener."

"Nichts gegen Italien, aber ein Team erfolgreich zu führen, ist nicht in ihrer DNS verankert. Ferrari braucht frisches Blut."

Was Ecclestone aber nicht als Vorwurf gegen Vettel verstanden wissen will.

"Ich bin mir sicher, Sebastian tut alles, was in seiner Macht steht, um Erfolg zu haben. Die Frage ist", so Ecclestone weiter, "wie viel sie ihn tun lassen."

Er rechne aber selbst im Falle einer weiteren schwierigen Saison nicht damit, dass sich die Wege von Vettel und Ferrari vor der Formel-1-Saison 2018 trennen werden.

"Sebastians Mission heißt Ferrari. So wie ich ihn kenne, will er die zuerst erfüllen."

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