Bernie Ecclestone: FIA-Präsident Jean Todt muss durchgreifen

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist davon überzeugt, dass FIA-Präsident Jean Todt durchgreifen und Regeländerungen erzwingen muss.

Denn einerseits wollen die Verantwortlichen besseren Sport bieten, andererseits die Kosten senken. Meist scheitert dergleichen am Veto Einzelner, weshalb laut Ecclestone endlich ein Machtwort gesprochen werden muss.

Im Gespräch mit The Daily Telegraph erklärt Ecclestone, dass sich Todt als Präsident des Automobil-Weltverbands mehr und mehr mit dem Gedanken trägt, selbst für reinen Tisch zu sorgen.

„Ich denke, allmählich erkennt er, dass wir ein paar Zähne ziehen müssen. Wir müssen es einfach machen“, sagt Ecclestone. „Und wenn es weh tut, dann ist es eben so.“

Ecclestone will beispielsweise unabhängige Motorenhersteller in die Formel 1 holen, um die Position der Hersteller Ferrari, Mercedes und Renault zu schwächen.

Gleichzeitig will der 84-jährige Brite damit für bezahlbare Triebwerke sorgen, womit auch den zahlreichen Privatteams geholfen wäre.

Todt wiederum hat sich bisher meist im Hintergrund gehalten, könnte seine Macht nun jedoch zugunsten von Ecclestone und dessen Änderungswünschen einsetzen.

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