Bernie Ecclestone: Keiner will sehen, wie Hamilton das gesamte Feld überrundet

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Bernie Ecclestone: Keiner will sehen, wie Hamilton das gesamte Feld überrundet
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
15.12.2016, 09:51

Bernie Ecclestone mach sich Sorgen. Sollte Lewis Hamilton 2017 die Formel 1 dominieren und keinen ernsthaften Gegner haben, könnte das sehr schädlich für den dem Sport sein.

Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Weltmeister Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 reicht die Hand dem Sieger Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 im Parc Ferme
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid führt beim Start zum Rennen
Lewis Hamilton, Mercedes F1 Team, testet Pirelli-Reifen für 2017
Polesitter Nico Rosberg, Mercedes AMG F1; 2. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1

"Ich glaube, dass niemand Tickets kaufen und zu einem Rennen fahren oder es im Fernsehen anschauen würde, um zu sehen, wie Lewis in den Ferne verschwindet und wahrscheinlich das gesamte Feld ein paar Mal überrundet", sagte Bernie Ecclestone bei Sky Sports News. Das sei schlecht für alle, meinte der Brite. "Und für Lewis auch, denn ich denke, dass er fair gewinnen und jemand anders schlagen will."

Sein schärfster Konkurrent der letzten Jahre, Teamkollege Nico Rosberg, wird nach seinem Rücktritt aus der Königsklasse nicht mehr am Start sein. Ecclestone bezweifelt, dass der Nachfolger des Deutschen, vermutlich entweder Mercedes-Junior und Manor-Pilot Pascal Wehrlein oder Williams-Fahrer Valtteri Bottas, für Hamilton wirklich eine Gefahr sein könnte.

"Ich hoffe, ich täusche mich", sagte er weiter. "Ich hoffe, dass, wer auch immer im selben Team sein wird, ihn schlagen oder zumindest jagen kann, sodass er Fehler macht. Meine persönliche Meinung ist aber, dass das nicht passieren wird."

Ein oder zwei Fahrer im Feld könnten Hamilton vielleicht nahekommen, erklärte Ecclestone. "Ich denke aber, dass keiner in der Lage ist, ihn zu schlagen." Am ehesten würde er das noch Max Verstappen zutrauen, wenn der im gleichen Auto säße.

"Verstappen ist super. Wenn ich sage, dass keiner Hamilton schlagen könnte, vielleicht könnte Max Lewis etwas Beine machen, wenn er im gleichen Auto wäre", sagte der 86-Jährige. "Das Problem ist ganz einfach: das Mercedes-Team, der Motor, alles, ist perfekt und sie haben den besten Fahrer der Welt."

Einen potentiellen Interessenkonflikt aufgrund von Toto Wolffs Beteiligung am Management von Valtteri Bottas sieht Eccclestone nicht. "Ich glaube nicht, dass sich Lewis darüber Gedanken machen würde, außer es wäre sehr offensichtlich, dass sie etwas tun, um Bottas zu helfen."

Da Wolff Bottas bereits unter Vertrag habe, hätte der Finne eine viel bessere Chance, den Platz bei Mercedes zu bekommen als jeder andere, betonte der Formel-1-Chef.

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Autor Adam Cooper
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