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Binotto dementiert: Ferrari hatte in Australien keine Kühlprobleme

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Binotto dementiert: Ferrari hatte in Australien keine Kühlprobleme
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble, Christian Nimmervoll
30.03.2019, 04:43

Mattia Binotto geht nicht ins Detail darüber, was bei Ferrari in Melbourne schiefgelaufen ist, die Kühlungstheorie von Helmut Marko dementiert er aber

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto dementiert Gerüchte, die Scuderia habe in Australien ein Problem mit der Kühlung gehabt und deswegen deutlich unterhalb des eigenen Leistungsniveaus performt . Im Paddock machten Gerüchte die Runde, Ferrari habe seinen Motor in Melbourne zurückdrehen müssen und dadurch rund 30 PS weniger gehabt.

Das war auch Red-Bull-Motorsport-Konsulent Helmut Marko aufgefallen: "Wir wissen das nicht genau, aber ich glaube, dass sie einfach zurückgeschraubt haben mit der Leistung, weil sie Kühlungsprobleme hatten", sagte der Österreicher im Interview mit 'Motorsport-Total.com' und nahm Kundenteam Haas als Relation, die ebenfalls langsamer gewesen sein sollen.

Sebastian Vettel tat die Theorie am Donnerstag mit einer flapsigen Bemerkung ab. Nun verneint auch Teamchef Mattia Binotto. Er werde "nicht in Details" gehen bei der Melbourne-Analyse, vertröstet er die Journalisten: "Das ist unsere Angelegenheit." Das gilt nicht nur für die Kühlungs-, sondern auch für die Frontflügel-Theorie. Bekanntlich hatte 'Auto Bild motorsport' berichtet, der Ferrari SF90 sei mit seinem technischen Konzept für die Bodenwellen in Melbourne besonders anfällig gewesen.

Binotto sagt nur: "Ich habe in den Zeitungen und im Internet viele Spekulationen gelesen. Was ich da gelesen haben, ist nicht die ganze Wahrheit. Wir hatten keine Kühlungsprobleme. So viel kann ich verraten." Es habe eine ganze Reihe von vielen Faktoren gegeben. Von der Antriebseinheit über das Set-up bis hin zum Reifenmanagement. "Die Summe von allem hat das ausgemacht, was wir in Australien gesehen haben", so Binotto.

In Bahrain scheint Ferrari die Probleme überwunden zu haben. Zumindest kam die Scuderia im Training deutlich besser zurecht, wie zwei souveräne Bestzeiten beweisen - auch wenn der Rennstall eigenen Angaben nach mit aufgedrehten Motoren nachgeholfen hat. Das bedeutet, dass Mercedes im Qualifying mutmaßlich noch mehr Luft nach oben hat als Ferrari.

Dass die Abweichungen zwischen den Wintertests in Barcelona, Melbourne und Manama so groß sind, sei dadurch zu erklären, dass Ferrari in der Entwicklung des SF90 noch ganz am Anfang steht. Da ist es nicht immer einfach, in puncto Set-up die richtigen Parameter zu treffen. "Es ist erst die dritte Strecke, auf der wir mit diesem Auto fahren. Wir lernen noch", sagt Binotto.

"Die Performance des Autos muss immer optimiert werden, für jede Strecke. Das ist eine ganz normale Übung. Wir bereiten uns darauf im Simulator vor. Aber wie gesagt: Wir lernen das Auto noch kennen. Und in Australien ist es uns sicher nicht gelungen, alles zu optimieren", räumt der Italiener ein.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Norman Fischer