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Bottas erklärt: Darum ist Melbourne nicht repräsentativ für die Saison 2019

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Bottas erklärt: Darum ist Melbourne nicht repräsentativ für die Saison 2019
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
14.03.2019, 14:07

In Melbourne wird man erstmals den Effekt der neuen Regeln sehen - Valtteri Bottas erklärt, warum der Albert Park aber insgesamt keine repräsentative Rennstrecke ist

Die Formel-1-Fans warten gespannt auf den Saisonauftakt 2019 in Melbourne. Beim ersten Rennen des Jahres wird sich unter anderem zum ersten Mal zeigen, wie das Kräfteverhältnis in der Königsklasse in diesem Jahr aussieht, und welche Auswirkungen die neuen Regeln haben. Doch aufgepasst: Valtteri Bottas erklärt, warum das Rennen im Albert Park keinesfalls repräsentativ für den weiteren Saisonverlauf ist.

"Es ist eine ganz andere Strecke als Barcelona. Barcelona ist mittlerweile sehr sanft, hier ist es dagegen sehr uneben", erklärt der Finne im Hinblick auf die vergangenen Wintertestfahrten. Bedeutet: Wer in Barcelona schnell war, muss in Melbourne nicht zwangsläufig schnell sein. Und das gilt natürlich auch im umgekehrten Fall. Wer in Australien vorne dabei, darf das nicht als Freifahrtschein für die folgenden Rennen sehen.

Bottas erklärt weiter, dass es im Albert Park einen anderen Asphalt gebe, und dass man ein anderes Set-up fahre. "Es ist eine etwas technischere Strecke", so der Mercedes-Pilot. Daher seien die zwei Wochen in Barcelona im Hinblick auf das Auftaktrennen "kein guter Test" gewesen. Zu unterschiedlich sind die beiden Kurse in ihrer Charakteristik. "Das ist ein kleines Fragezeichen", so Bottas.

Dazu kommt, dass der Albert Park lediglich eine temporäre Rennstrecke ist. Was bedeutet das? "Es fühlt sich etwas wie auf einem Stadtkurs an. Der beste Vergleich ist vermutlich Montreal", so Bottas. Vor allem am Freitag macht sich das bemerkbar. Auf der Strecke wird viel Schmutz liegen, wirklich schnelle Zeiten werden am ersten Trainingstag daher noch nicht möglich sein.

Nächster Punkt: Die Autos sind noch ganz neu. Viele Fahrer, vor allem diejenigen, die das Team gewechselt haben, müssen sich erst noch an ihre neuen Arbeitsgeräte gewöhnen. Zudem ist der ein oder andere Pilot nach dem Winter etwas "eingerostet". Bottas erklärt im Hinblick auf die mangelnde Fahrpraxis der vergangenen Monate: "Bei den Tests hatten wir ein bisschen, aber das Rennwochenende ist immer etwas anderes."

Und dann sind da noch die neuen Regeln, die 2019 besseres Racing ermöglichen sollen. Doch auch hier warnt Bottas gleich schon einmal vor: "Historisch gesehen ist es eine der schwierigsten Strecken zum Überholen." Man müsse hier viel schneller als der Vordermann sein, um überhaupt eine Chance zu haben. Die neuen Regeln könnten zwar "ein bisschen" helfen. Wirklich repräsentativ dürfte Melbourne aber auch in dieser Hinsicht nicht sein.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann