Bottas: Wechsel zu Alfa Romeo mit "gemischten Gefühlen"

Valtteri Bottas' Zeit bei Mercedes ist nach fünf Jahren zu Ende gegangen, der Wechsel zu Alfa Romeo fällt ihm nicht leicht

Bottas: Wechsel zu Alfa Romeo mit "gemischten Gefühlen"

Fünf Jahre fuhr Valtteri Bottas für Mercedes, am vergangenen Sonntag fand dieses Kapitel für den Finnen in Abu Dhabi ein Ende. Schon die Testfahrten in diesen Tagen an gleicher Stelle bestreitet Bottas für sein neues Team Alfa Romeo. Wehmut, aber keine Traurigkeit empfindet der 32-Jährge nun laut eigener Aussage.

"Nein, keine Traurigkeit. Aber klar, das war fünf Jahre lang meine Familie und ich habe viele Freunde kennengelernt. Ich werde viele Dinge vermissen. Aber gleichzeitig freue ich mich auf etwas Neues und Anderes", sagt Bottas.

Den Abschied hatte er sich freilich anders vorgestellt. Statt seinen Teamkollegen Lewis Hamilton bei dessen Titelkampf zu unterstützen, musste er hilflos mit ansehen, wie Max Verstappen in der letzten Runde am Sonntag sich den Titel noch schnappte. Bottas war dabei keine große Hilfe, mit altem Motor verlor er auch klar das Duell der "Wingmen" gegen Sergio Perez.

Denn der Mexikaner schied zwar aus, half Verstappen seinerseits aber durch eine beherzte Verteidigungsfahrt gegen Hamilton, wodurch der Niederländer überhaupt erst wieder den Anschluss fand.

"Es sind gemischte Gefühle. Ich bin glücklich über alles, was wir als Team erreicht haben. Aber ich bin traurig für Lewis", sagt Bottas mit Blick auf das letzte Rennen. Vor seinem ersten Einsatz mit Alfa Romeo, bei dem Bottas am Dienstag 127 Runden abspulte, zeigte er sich "aufgeregt". Diese Erfahrung sei "neu und anders, aber es sollte viel Spaß machen", blickt er auf seine persönliche Zukunft.

Bei Mercedes wird Bottas durch George Russell ersetzt, er selbst beerbt bei Alfa Romeo Kimi Räikkönen, der seine Karriere beendete. In seinen fünf Jahren bei Mercedes holte Bottas zehn Siege, 20 Polepositions und wurde zweimal Vizeweltmeister.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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