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Britischer Innenminister bestätigt Auslieferung: Mallya legt Berufung ein

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Britischer Innenminister bestätigt Auslieferung: Mallya legt Berufung ein
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05.02.2019, 11:26

Ex-Force-India-Teambesitzer Vijay Mallya könnte schon bald nach Indien ausgeliefert werden, wo er sich wegen Betrugs und Geldwäsche verantworten wird müssen

Vijay Mallya, ehemaliger Teambesitzer von Force India, wird nach Indien ausgeliefert, das wurde am Montag bekannt. Der Inder soll sich in seiner Heimat wegen Betrugs in der Höhe von einer Milliarde Pfund (umgerechnet rund 1,14 Milliarden Euro) verantworten müssen. Das hat das britische Innenministerium entschieden. Innenminister Sajid Javid hat Mallyas Auslieferung formal angeordnet. Der Geschäftsmann kündigte an, dagegen Berufung einzulegen.

Dem 63-Jährige werden in Indien unter anderem Betrug, Falschaussage und Geldwäsche vorgeworfen, berichtet 'The Guardian'. Der Ex-Formel-1-Teambesitzer hat sich aufgrund der Pleite seiner Fluglinie Kingfisher zu verantworten. Bereits seit Ende 2017 lief das Auslieferungsverfahren, am 10 Dezember 2018 ordnete ein Richter die Auslieferung schließlich an. Diese wurde nun von Innenminister bestätigt. Gegen das Ergebnis wird Mallya innerhalb einer 14-tägigen Frist Berufung einlegen, wie er via Twitter mitteilte.

"Ich konnte den Berufungsantrag nicht vor der Entscheidung des Innenministeriums einreichen. Nun werde ich Berufung einlegen", schrieb Mallya Montagabend auf dem Kurznachrichtendienst. Er hat sich seit Beginn des Prozesses gegen die Anschuldigungen gewehrt. Dass er Indien mit einem Schuldenberg von knapp einer Milliarde hinter sich gelassen habe, sei "grotesk". Er behauptet hingegen, er habe im Juli 2018 ein Angebot gemacht, alles zurückzuzahlen.

Im Dezember hat ein Richter entschieden, dass Mallya Falschaussagen über die Verwendung von Krediten indischer Banken getätigt habe und daher ausgeliefert werden müsse. Der Innenministerium folgte dieser Entscheidung. Mallya wird konkret vorgeworfen, er habe wissentlich große, im Staatsbesitz befindliche Banken über die Vermögenswerte seiner Fluglinie getäuscht. Danach habe er Geldwäsche betrieben, um sein Formel-1-Team und andere Projekte zu finanzieren. Die indische Strafverfolgungsbehörde hat daraufhin Untersuchungen eingeleitet, die bereits seit 2015 laufen.

Mallya wurde mittlerweile zweimal von der britischen Exekutive festgenommen. Er reiste 2016 in das Vereinigte Königreich ein. Er kam auf Kaution wieder frei, musste jedoch seinen Pass abgeben. Er lebt im Exil in einer 11,5 Millionen Pfund teuren Villa im verschlafenen Örtchen Tewin und besuchte 2018 daher nur den Grand Prix in Silverstone. Sogar Indiens Premierminister Narendra Modi hat sich in die Angelegenheit eingemischt. "In Indien ist kein Platz für Korruption." Mallya sei ein "Justizflüchtling".

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer