Brundle fordert: Ferrari muss Kimi Räikkönen 2019 ersetzen

geteilte inhalte
kommentare
Brundle fordert: Ferrari muss Kimi Räikkönen 2019 ersetzen
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
12.06.2018, 12:06

Martin Brundle glaubt, dass Ferrari einen stärkeren zweiten Fahrer braucht, wenn man den Titel gewinnen möchte - Kimi Räikkönen habe seinen Zenit überschritten

Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H, makes a pit stop
Kimi Raikkonen, Ferrari talks with the media
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H

Endet Kimi Räikkönens Formel-1-Karriere nach der Saison 2018? Ex-Pilot und TV-Experte Martin Brundle ist jedenfalls der Meinung, dass Ferrari dem "Iceman" keinen neuen Vertrag mehr geben sollte, wenn man den WM-Titel gewinnen möchte. "Wenn sie in dieser Ära gegen Red Bull oder Mercedes gewinnen wollen, muss im nächsten Jahr Ricciardo oder Leclerc neben Vettel fahren", stellt er bei 'Sky Sports F1' klar.

"Ferrari muss sich wegen Kimi Sorgen machen", warnt Brundle die Scuderia und erklärt: "Ich weiß, dass er einer der populärsten Fahrer im Feld ist. Aber nach einem weiteren Fehler im Qualifying war er am Sonntag (in Kanada; Anm. d. Red.) fast 30 Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Was wollen sie unternehmen? Meiner Meinung nach ist Kimi am Ende der Straße angekommen."

"Hin und wieder zeigt er noch immer, wie schnell er sein kann. Aber kann die nötige Rennpace nicht mehr abrufen", so Brundles Fazit. In dieser Form sei der Finne auch im WM-Kampf nicht "effektiv". Der TV-Experte erinnert: "Der Sieg in der Konstrukteurs-WM ist für Ferrari super wichtig." Obwohl Sebastian Vettel die Fahrerwertung aktuell anführt, liegen die Italiener in der Konstrukteurs-WM 17 Zähler hinter Mercedes.

Räikkönens letzter Sieg in der Formel 1 liegt mittlerweile bereits mehr als fünf Jahre zurück. 2013 triumphierte er - damals noch für Lotus - beim Saisonauftakt in Melbourne. Der Vertrag des Weltmeisters von 2007, der im Oktober bereits 39 Jahre alt wird, läuft am Ende des Jahres aus.

Nächster Artikel
Fotostrecke: Der Alfa Romeo Sauber im Großen Preis von Kanada

Vorheriger Artikel

Fotostrecke: Der Alfa Romeo Sauber im Großen Preis von Kanada

Nächster Artikel

Domenicali: Unter mir wäre Alonso nicht Le Mans gefahren

Domenicali: Unter mir wäre Alonso nicht Le Mans gefahren
Kommentare laden