Formel 1
Formel 1
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
32 Tagen
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
46 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
60 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
88 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
95 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
109 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
116 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
130 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
144 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
151 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
165 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
179 Tagen
Details anzeigen:

Bruno Giacomelli: In den 80ern wäre Verstappen schon viermal gestorben

geteilte inhalte
kommentare
Bruno Giacomelli: In den 80ern wäre Verstappen schon viermal gestorben
Autor:
Co-Autor: Franco Nugnes
06.05.2020, 08:51

Der ehemalige Formel-1-Pilot Bruno Giacomelli glaubt, dass Max Verstappen in einem Rennwagen aus den 1980er Jahren "mindestens drei- oder viermal gestorben wäre"

Was die Sicherheit auf der Rennstrecke angeht, hat die Formel 1 im Laufe der Jahrzehnte enorme Fortschritte gemacht. Mit jedem tödlichen Unfall wurden die Standards erhöht, sowohl im Auto als auch an der Strecke. Wie groß der Unterschied zwischen damals und heute wirklich ist, weiß Ex-Formel-1-Pilot Bruno Giacomelli.

Aus Sicht des Italieners, der von 1977 bis 1983 bei 69 Grands Prix an den Start ging, sind die fünf Titel von Juan Manuel Fangio mehr wert als die sieben von Rekordweltmeister Michael Schumacher. Schließlich fuhr der Tod früher immer mit.

"Wenn man sich die Ergebnisse ansieht, hat Schumacher sieben Weltmeisterschaften gewonnen. Fangio hat fünf gewonnen, aber Fangio hat sie mit verschiedenen Autos und in einer Zeit gewonnen, in der (Fahrer; Anm. d. R.) im Sterben lagen, wissen Sie, was ich meine?", sagt Giacomelli im Interview mit 'Motorsport.com'.

Deshalb glaubt er auch, dass Red-Bull-Pilot Max Verstappen mit seinem Fahrstil in einem gefährlichen Jahrzehnt wie den 1980ern nicht lange überlebt hätte: "Wenn er die Autos aus den achtziger Jahren gefahren wäre, die ich fuhr, wäre er mindestens drei- oder viermal gestorben wäre. Aber es ist nicht passiert."

Giacomelli selbst betont, trotz der Gefahren nie Angst davor gehabt zu haben, sich in einen Rennwagen zu setzen. "Ich habe, wie alle Fahrer, immer daran gedacht, die Situation unter Kontrolle zu haben", hält der 67-Jährige fest.

Und er gibt zu: "Meine Lieblingskurven sind zum Beispiel die schnellsten und gefährlichsten. Das sind die, die ich am liebsten fahre, die mir am meisten gefallen, und auch die, die einem die größte Befriedigung verschaffen, zumindest für mich." Komplett angstfrei sei er zu seiner aktiven Zeit aber dann doch nicht gewesen.

"Ich hatte Angst vor einem Zwischenfall. In den wenigen Sekunden, die er dauert, ist das Erste, was man denkt und sagt: 'Ich will mich nicht verletzen.' Was tut man dann? Man hält sich am Lenkrad fest, versucht, so steif wie möglich zu werden und wartet auf den Einschlag. Das ist der Moment der Angst. Das spielt jetzt keine Rolle."

Weitere Co-Autoren: Marco Congiu. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Nächster Artikel
Formel-1-Liveticker: Neues Ferrari-Vertragsangebot für Vettel?

Vorheriger Artikel

Formel-1-Liveticker: Neues Ferrari-Vertragsangebot für Vettel?

Nächster Artikel

Fotostrecke: Die Entwicklung der Lenkräder in der Formel 1

Fotostrecke: Die Entwicklung der Lenkräder in der Formel 1
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Juliane Ziegengeist