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Carey: Historie darf für Regeländerungen nicht zur Zwangsjacke werden

Die Formel 1 muss offen für neue Ideen sein und darf sich nicht von ihrer Geschichte einschnüren lassen, findet Chase Carey - Kein Vorschlag wird allen gefallen

Carey: Historie darf für Regeländerungen nicht zur Zwangsjacke werden

Formel-1-Boss Chase Carey warnt, dass die Historie der Serie nicht als Zwangsjacke dienen darf, um neue Ideen abzublocken. Zuletzt hatte es immer wieder Vorschläge über eine Änderung des Rennformats gegeben - etwa die Einführung eines Qualifying-Rennens -, die jedoch abgelehnt wurden. Überhaupt scheint in der Formel 1 häufig der Status quo zu gelten.

Carey weiß, dass das kein reines Problem der Formel 1 ist. Auch in anderen Sportarten würden Veränderungen bei den Hardcore-Fans selten gut ankommen, obwohl sich Sportarten mit der Zeit immer weiter entwickeln. Als Beispiel nennt er unter anderem die Basketball-Liga NBA, die erst 1979 die Dreipunktelinie einführte, was von den Hardcore-Fans negativ gesehen wurde - heute ist diese Regel Normalität.

Im Nachhinein wurden laut ihm viele Änderungen positiv bewertet, weil sie dem Sport eine neue Perspektive bringen. "Man muss natürlich aufpassen, dass man den Sport nicht mit Gimmicks vollpackt", sagt Carey im Podcast 'Beyond The Grid'.

"Man muss die Wichtigkeit der Historie anerkennen und was den Sport besonders macht, aber das darf nicht zur Zwangsjacke werden, die Veränderungen unterbindet, die den Sport für die Fans vielleicht verbessern", so der scheidende Formel-1-Boss weiter.

Trotzdem möchte der Amerikaner den Teams nicht neue Regelvorschläge aufoktroyieren, sondern sie als Gruppenentscheidung diskutieren. Ab 2021 wird die Entscheidungsstruktur in der Formel 1 ohnehin verändert: Für Regeländerungen ist dann je nach Zeitpunkt nur noch eine gewisse Mehrheit notwendig, keine Einstimmigkeit mehr.

Auch über Qualifying-Rennen will Carey die Gruppe abstimmen lassen. "Lasst uns die Vor- und Nachteile ansehen und dann eine ernsthafte Diskussion mit allen darüber führen", sagt er und betont die Wichtigkeit, dass die Teams das Wohl des Sportes im Blick haben und nicht ihr eigenes. "Und dann sollte man eine informierte Entscheidung treffen."

Natürlich ist ihm bewusst, dass dann nicht jedem Fan diese Entscheidung gefallen wird. "Man wird niemals 100 Prozent haben. Darum müssen wir entscheiden, ob das etwas ist, von dem wir denken, dass es den Sport verbessern wird", so Carey.

Man müsse immer darauf schauen, wie man den Sport verbessern kann, ohne mit Ideen einfach um sich zu werfen, und ohne in der Zwangsjacke der Historie zu bleiben.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Autor Norman Fischer