Carlos Sainz: Virtuelles Safety-Car in der Formel 1 ist "nutzlos"

Beim Grand Prix von Malaysia gab es 3 virtuelle Safety-Car-Phasen. Völlig nutzlos, findet Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz. Das sei nicht das, was die Formel 1 im Moment brauche.

Denn für das Mittelfeld sei das virtuelle Safety-Car sogar nachteilig, monierte Sainz. Außerdem könnten sich viele Fahrer während einer solchen virtuellen Safety-Car-Phase einen unfairen Vorteil verschaffen, weil sie sie dazu nutzen würden, ihre Reifen zu wärmen oder die nötigen Abstände vor einem Boxenstopp aufzubauen.

"Man kann viel damit spielen, um das zum eigenen Vorteil oder Nachteil anderer zu nutzen. Ich mag das nicht. Meiner Meinung nach trägt es nichts zur Formel 1 bei."

Für den Führenden sei das virtuelle Safety-Car allerdings ein Vorteil, betonte Sainz, und das sei nun ganz und gar nicht, was die Formel 1 momentan brauche. "Wenn ich der Führende bin, dann mag ich es wahrscheinlich, wenn ich aber im Mittelfeld fahre, dann wohl nicht."

Seiner Meinung nach seien virtuelle Safety-Car-Phasen "etwas nutzlos", sagte Sainz nach dem Grand Prix von Malaysia. "Ich mag sie nicht. Wenn du im Mittelfeld fährst, bevorzugst du auf alle Fälle ein richtiges Safety-Car, um das Feld neu zu formieren."

"Ich war schon in vielen Serien, in denen du mit einem Abstand von 10 Sekunden geführt hast, dann kommt das Safety-Car raus und du musst wieder kämpfen."

Mit Informationen von Darshan Chokhani

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Malaysia
Rennstrecke Sepang International Circuit
Fahrer Carlos Sainz Jr.
Teams Toro Rosso
Artikelsorte News
Tags formel 1, malaysia, virtuelles safety-car