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Charles Leclerc angriffslustig: Auch Lewis Hamilton ist nicht unschlagbar!

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Charles Leclerc angriffslustig: Auch Lewis Hamilton ist nicht unschlagbar!
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03.03.2020, 12:30

Charles Leclerc schließt sich der Aussage von Max Verstappen an, dass auch Lewis Hamilton nur ein Mensch sei - Was er vom Weltmeister trotzdem noch lernen kann

Lewis Hamilton dominiert die Formel 1 aktuell. Seit 2014 gewann der Mercedes-Pilot in sechs Jahren fünfmal den WM-Titel. Lediglich 2016 hatte er einmal das Nachsehen gegen seinen damaligen Teamkollegen Nico Rosberg. Trotzdem erklärte Max Verstappen jüngst, dass der Brite "kein Gott" und auch schlagbar sei. Ferrari-Pilot Charles Leclerc stimmt dem Red-Bull-Fahrer nun zu.

"Max hat recht. Niemand ist unschlagbar - nicht einmal Lewis", so Leclerc gegenüber 'Il Resto del Carlino'. Hamilton sei zwar ein "großer Champion", doch deswegen möchte Leclerc die Saison 2020 nicht bereits vor dem Start abschreiben. "Er ist natürlich viel erfahrener als ich", räumt der gerade einmal 22-Jährige ein und erinnert: "Er ist in der Formel 1 seit 2007, ich erst seit 2018."

"Hamilton ist kompletter als ich. Ich muss zum Beispiel noch lernen, die Reifen im Rennen besser zu managen. Da ist Lewis phänomenal", lobt Leclerc. Dass er keine Angst vor dem Serienweltmeister hat, zeigte er aber unter anderem bereits 2019 in Monza, als er Hamilton im Kampf um den Sieg niederringen konnte. Auch 2020 möchte er den Weltmeister und Mercedes wieder herausfordern.

In dem Gespräch äußert sich Leclerc auch zu seinem Teamkollegen Sebastian Vettel. Obwohl die beiden 2019 sportlich mehrfach aneinandergerieten, sei er glücklich, den Deutschen im Team zu haben. "Ich denke, wir haben in unserer Beziehung die richtige Balance gefunden", erklärt er und ergänzt: "Es gibt Entscheidungen, die bei Ferrari liegen. Die werde ich respektieren."

Er wisse zudem, dass er aufgrund seines noch jungen Alters auch von Vettel noch eine Menge lernen könne. Die Formel-1-Saison 2019 beendete Leclerc auf WM-Rang vier und damit eine Position vor dem viermaligen Weltmeister. Auch bei den Siegen (2:1) und Pole-Positions (7:2) hatte er die Nase vorne.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann