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Charles Leclerc: Kurve 6 war der Schlüssel zur Pole

Charles Leclerc fuhr mit einer risikoreichen Runde beim Formel-1-Qualifying auf seiner Angststrecke in Melbourne auf die Poleposition - Kurve 6 war entscheidend

Ferrari-Pilot Charles Leclerc konnte sich beim Qualifying zum Großen Preis von Australien die Poleposition vor WM-Rivalen Max Verstappen sichern. Zugleich war dies die erste Ferrari-Pole in Melbourne seit 2007, als der spätere Weltmeister Kimi Räikkönen bei seinem Debüt für die Italiener am schnellsten durch den Albert Park heizte.

Leclerc ging während seiner fliegenden Runde "ziemlich hohe Risiken" ein, weshalb er Verstappen am Ende deutlich mit fast drei Zehnteln Vorsprung schlagen konnte. "Besonders Kurve sechs war schwierig und eigentlich war ich während des gesamten Qualifyings nicht ganz auf der Höhe", sagt der Monegasse.

Im letzten Qualifyingsegment habe er aber die Rundenzeit zusammengebracht und sich gegenüber seinen vorherigen Zeiten stark gesteigert. "Ich bin wirklich glücklich mit der Runde, vor allem auf dieser Strecke hier. In der Vergangenheit und auch in den Freien Trainings tat ich mich richtig schwer und habe viele Fehler gemacht", so Leclerc.

Leclerc: Strecke in Melbourne liegt mir nicht

Da er bereits vor dem Wochenende wusste, dass der Albert Park Circuit seinem Fahrstil nicht entgegenkommen würde, hat er in den Trainingssessions an seiner Konstanz gearbeitet. "Ich weiß nicht, warum, aber diese Strecke liegt mir einfach nicht, weshalb auch die Trainingssessions ziemlich chaotisch waren. Aber wir haben sehr hart gearbeitet", erklärt er.

Laut Leclerc sind es vor allem jene Kurven in Melbourne, die nicht im 90-Grad-Winkel verlaufen, welche ihm die größten Schwierigkeiten bereiten, obwohl die Streckencharakteristik an sich schon schwierig genug sei.

Während des zweiten Qualifyingsegments kam mit der untergehenden Sonne eine weitere Herausforderung auf die Piloten zu. "Mit der Sonne in Q2 konnten wir gar nichts mehr sehen. In Q3 war es dann wieder etwas besser", erklärt der Ferrari-Fahrer.

Verstappen wird Hauptkonkurrent im Rennen sein

Im Rennen werden Leclercs Hauptgegner erneut die beiden Red-Bull-Piloten sein, die direkt hinter ihm starten werden. "Unser Auto lässt sich gut fahren, aber die Red Bulls sehen insbesondere auf dem Longrun ziemlich gut aus", so Leclerc.

Die Longruns aus dem zweiten Freien Training lassen dabei auf ein erneutes Duell zwischen Verstappen und Leclerc im Rennen schließen, da beide mit viel Benzin in einer eigenen Liga gefahren sind, mit leichten Vorteilen für den Niederländer.

"Wir waren wieder etwas überrascht über unsere Qualifyingpace und das gibt uns eine gute Chance für das Rennen, aber es wird sehr eng werden", so der Monegasse. Entscheidend wird für den Ferrari-Piloten sein, den Rennstart zu gewinnen und so schnell wie möglich aus dem DRS-Fenster herauszufahren, da die Red Bulls auf den Geraden erneut überlegen sind.

Um seinen Teamkollegen Carlos Sainz wird sich Leclerc wahrscheinlich keine Sorgen machen müssen, da der Spanier lediglich von Platz neun aus ins Rennen gehen wird und auch seine Longruns im Schnitt eine halbe Sekunde langsamer waren. Dies könnte für Leclerc aber auch ein Nachteil sein, da Red Bull beide Autos strategisch gegen den Ferrari-Piloten einsetzen kann.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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