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Charles Leclerc: Würde "respektieren", wenn Ferrari Vettel nicht mehr will

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Charles Leclerc: Würde "respektieren", wenn Ferrari Vettel nicht mehr will
Autor:
Co-Autor: Luke Smith
12.03.2020, 08:19

Charles Leclerc hätte kein Problem damit, wenn sein Teamkollege auch 2021 Sebastian Vettel heißt, aber er kann auch verstehen, wenn Ferrari etwas ändern will

Während Charles Leclerc seinen Ferrari-Vertrag bis 2024 sicher hat, steht über der Zukunft seines Teamkollegen ein großes Fragezeichen. Der Vertrag von Sebastian Vettel läuft am Ende des Jahres aus, und noch ist unklar, ob die Beziehung zwischen ihm und der Scuderia auch 2021 weitergeht. Denn das gemeinsame Ziel, den Weltmeistertitel, haben sie in fünf Jahren nicht erreicht.

Und obwohl es im vergangenen Jahr zu einigen Streitereien zwischen beiden kam, hätte Leclerc kein Problem damit, wenn sein Teamkollege auch 2021 Vettel heißen würde. "Ich kann damit gut leben, ihn neben mir zu haben", betont er. "Aber ich würde Ferraris Entscheidung respektieren, sollten sie etwas ändern wollen."

Erst einmal steht 2020 das nächste Duell zwischen den beiden Ferrari-Piloten an. Anders als im Vorjahr gehen Vettel und Leclerc mit gleichen Voraussetzungen in die Saison. Nicht wenige rechnen daher damit, dass es auf der Strecke zwischen den beiden krachen wird.

In den vergangenen Wochen hatten beide jedoch mehrfach betont, dass sie aus den Vorkommnissen wie Brasilien gelernt haben und ein gutes Verhältnis miteinander hätten. "Wir sind beide reif genug, um zu unterscheiden, was auf und neben der Strecke passiert", meint Leclerc.

Er selbst kann die Saison ohnehin gelassener angehen, denn seine Zukunft ist klar. Vettel hingegen muss erst um einen neuen Vertrag kämpfen. "Ich kenne seine Position in gewisser Weise, denn in den vergangenen beiden Jahren hatte ich immer nur einen Vertrag über ein Jahr", sagt Leclerc.

Allerdings glaubt er nicht, dass die Situation den Deutschen aus der Ruhe bringen wird: "Er ist ein sehr starker Fahrer, und ich erwarte, dass er auch so sehr stark sein wird."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Norman Fischer