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Chassis-Tausch bei Williams: Kubica fährt in Russells Auto

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Chassis-Tausch bei Williams: Kubica fährt in Russells Auto
Autor:
Übersetzung: Heiko Stritzke
10.05.2019, 16:42

Das Williams-Team tauscht nach zahlreichen Beschwerden Kubicas in Barcelona die Chassis - Doch diesmal macht die Technik ihm einen Strich durch die Rechnung

George Russell und Robert Kubica haben die Chassis ihrer Williams FW42 getauscht. Russell benutzt beim Großen Preis von Spanien 2019 das Fahrzeug, das Kubica bei den ersten vier Rennen pilotiert hat.

Nach einem schwierigen Saisonstart hat sich Kubica über Unterschiede zwischen seinem und Russells Fahrzeug beklagt. Der junge Brite bestätigte dies. Kubica hatte im Vorfeld des Wochenendes die Hoffnung geäußert, dass dies nicht mehr passieren würde. Und nach dem Freitagstraining schob Russell die Unterschiede zwischen den beiden Fahrzeugen auf ein "Sensorproblem".

Allerdings handelt es sich bei dem Fahrzeug, das jetzt von Kubica gesteuert wird, nicht mehr um das Chassis von Russell aus den ersten drei Rennen. Dieser musste nämlich nach seinem bizarren Freitagsunfall mit dem Gullideckel in Aserbaidschan auf ein neues Chassis zurückgreifen. Somit sitzt nun Kubica in Russells Baku-Chassis und Russell in Kubicas Fahrzeug aus den ersten vier Rennen.

Trotz des Fahrzeugtauschs und einigen kleineren Updates war Robert Kubica nach dem zweiten Freien Training nicht zufrieden. Er beendete es 0,590 Sekunden hinter seinem Teamkollegen inklusive eines recht uneleganten Drehers zu Beginn des Trainings und eines Problems am Fahrzeug. Im ersten Training am Vormittag war er allerdings 0,101 Sekunden schneller als sein jüngerer Teamkollege.

Russells altes Auto nur in einem Training gut

"Im ersten Training war das Gefühl nicht schlecht und wir haben unser Programm abgespult", sagt der Pole nach exakt 50 Runden am Freitag. "Aber im zweiten Training war es nicht so gut. Wir müssen jetzt verstehen, warum, doch im Großen und Ganzen ist es nach wie vor in Ordnung."

 

"Wir mussten nach etwa 30 Minuten das Training aus Sicherheitsgründen unterbrechen, um ein Teil auszuwechseln. Deshalb konnten wir unser Longrun-Programm nicht wie geplant abspulen. Im ersten Training fühlte sich das Auto ein bisschen besser an. Und ich hatte keine allzu großen Updates am Auto, mit denen ich einen Unterschied zu den vorigen Rennen hätte feststellen können." Das bessere Gefühl kommt als rein durch das Chassis zustande.

Williams hat weniger Updates als geplant nach Barcelona gebracht, nachdem Russell in Baku sein Gullideckel-Erlebnis im Freien Training hatte und Kubica einen eigenen Unfall im Qualifying baute. Russell lag im zweiten Training 2,9 Sekunden hinter der Bestzeit zurück, spricht aber von einem "ganz ordentlichen" Tag in Anbetracht der größeren Updates, die die Konkurrenz an ihren Fahrzeugen hat.

"Wir waren heute dichter dran, als ich wir dachten", sagt der 21-Jährige. "Da lässt sich ein bisschen Positives mitnehmen. Außerdem haben wir einiges über die Teile erfahren, die wir getestet haben. Ich denke, es ist normal, dass jeder ein größeres Update nach Barcelona bringt. Wir hingegen testen diese Woche ein paar Dinge aus, um unser Auto besser zu verstehen."

"Ich glaube nicht, dass irgendjemand in der Lage wäre, ein so großes Update zu liefern, das uns vom Ende des Feldes wegbringt. Aber die Tests heute waren sehr positiv, um uns ein besseres Verständnis zu geben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Scott Mitchell