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Christian Danner über Ocon/Wehrlein: "Es müssen triftige Gründe gewesen sein"

Formel-1-Experte Christian Danner rätselt, weshalb Esteban Ocon bei Force India den Vorzug bekommen hat und nicht sein deutscher Landsmann Pascal Wehrlein.

Christian Danner über Ocon/Wehrlein: "Es müssen triftige Gründe gewesen sein"
Christian Danner
Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05
Pascal Wehrlein, Manor Racing
Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05

"Es muss Gründe geben. Ich kenne sie aber nicht", sagt Danner im Gespräch mit Motorsport.com.

Der frühere Formel-1-Pilot spricht von einer "Überraschung" und meint: "Es müssen triftige Gründe gewesen sein. Es ging nicht um ein Zehntel hier oder dort. Entweder hat er etwas gravierend falsch gemacht oder es steht politisch etwas gegen ihn. Ich weiß es nicht."

Dass Ocon in das Force-India-Cockpit befördert wurde, zeige nur, "dass da etwas vor sich gegangen sein muss", sagt Danner und fügt hinzu: "Es muss etwas Ernstes sein. Entweder ist es eine private Geschichte oder es gibt politische Probleme, von denen wir nichts wissen."

Wehrlein, Noch-Teamkollege von Ocon bei Manor, tue ihm nichtsdestotrotz leid. Wie jeder junge Formel-1-Fahrer, der bei einem Hinterbänkler-Team festhänge, so Danner weiter.

"Denn das ist, was auch mir passiert ist. Ich hatte immer nur schlechte Autos. Aber ich habe nie aufgegeben und kämpfte weiter. Nur so kannst du mit der Situation umgehen."

"Ich drücke Pascal die Daumen. Immerhin ist er weiter ein Formel-1-Fahrer. Es gibt ja auch Piloten, die keinen Platz mehr bekommen. Wenn er weiter hart arbeitet, gibt es nach einem Jahr eine neue Chance."

"So ist das Leben", sagt Danner. "Der eine hat mehr Glück als der andere."

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