Formel 1
Formel 1
12 März
-
15 März
1. Training in
24 Tagen
19 März
-
22 März
Nächster Event in
30 Tagen
02 Apr.
-
05 Apr.
Nächster Event in
44 Tagen
30 Apr.
-
03 Mai
Nächster Event in
72 Tagen
07 Mai
-
10 Mai
Nächster Event in
79 Tagen
R
Monte Carlo
21 Mai
-
24 Mai
Nächster Event in
93 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächster Event in
107 Tagen
11 Juni
-
14 Juni
Nächster Event in
114 Tagen
25 Juni
-
28 Juni
Nächster Event in
128 Tagen
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
135 Tagen
R
Silverstone
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
149 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
163 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
191 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
198 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
212 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
219 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
233 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
247 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
254 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
268 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
282 Tagen
Details anzeigen:

Christian Horner: Britische Politik ist wie eine "Comedy-Show"

geteilte inhalte
kommentare
Christian Horner: Britische Politik ist wie eine "Comedy-Show"
Autor:
Co-Autor: Christian Nimmervoll
26.10.2019, 15:53

Die meisten Formel-1-Teams haben Notfallpläne für einen drohenden Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union geschmiedet

Der Brexit überschattet derzeit die europäische Politik. Großbritanniens Austritt aus der Europäischen Union ist einmal mehr in der Schwebe. Eine erneute Verschiebung steht im Raum, was auch die Formel-1-Teams nervös macht. Denn sieben der zehn Teams haben ihren Hauptsitz in England. Brite Christian Horner kann über die Politik seines Landes nur noch lachen.

"Ich denke, den Leuten reicht es. Sie wollen einfach eine Entscheidung. Wie auch immer die ausfällt, wir werden damit leben. Die britische Politik ist wirklich eine Comedy-Show im Moment", ärgert er sich über die Arbeit der britischen Regierung und Premierminister Boris Johnson. Es seien zu viele unterschiedliche Interesse verfolgt worden, glaubt der Red-Bull-Teamchef.

Mit dem Teamsitz in Milton Keynes wäre auch das österreichische Team vom Brexit betroffen. "Wir haben Nachforschungen angestellt, welche Auswirkungen der Brexit auf unser Team haben könnte - ganz egal, ob es einen Deal gibt oder nicht." Das Team habe sorgfältig alle Szenarien geprüft.

Ebenso Mercedes und McLaren. "Ich habe natürlich gehört, was da los ist", kommentiert Andreas Seidl das Thema und wird von Toto Wolff unterbrochen: "Die werden ihn gleich wieder rauswerfen!", scherzt der Wiener. Seidl betont: "Ich habe eine Garantie, dass ich bleiben kann, egal was passiert."

Der freie Personenverkehr, einer der Grundpfeiler der EU, könnte durch den Brexit gestoppt werden. Wie Formel-1-Teams mit Mitarbeitern aus aller Welt damit arbeitsrechtlich umgehen werden müssen, ist noch unklar. "Als Team haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Wir haben uns auf jedes mögliche Szenario vorbereitet", berichtet Seidl.

Abgesehen davon, auf welches Szenario sich London und Brüssel einigt, werde man auch weiterhin Rennen fahren, ist er zuversichtlich. "Ich denke, man muss sich auf mögliche Konsequenzen einstellen. Und es ist klar, dass es uns schaden wird", glaubt Wolff, "allein aufgrund unserer Praxis der bedarfsorientierten Produktion."

Bei Racing Point hat man sich auf den schlimmsten Fall eingestellt, einen "No-Deal-Brexit" - also einen Austritt Großbritanniens aus der EU ohne Vertrag. "Wir haben ein paar Pläne aufgestellt, die in einem solchen Fall greifen", schildert Otmar Szafnauer. "Wir hoffen aber auf den besten Fall."

Mit Bildmaterial von LAT.

Nächster Artikel
Macht der Teams bröckelt: Formel 1 will Strategiegruppe abschaffen

Vorheriger Artikel

Macht der Teams bröckelt: Formel 1 will Strategiegruppe abschaffen

Nächster Artikel

Formel 1 Mexiko 2019: Ferrari auf den Geraden "ballistisch" schnell

Formel 1 Mexiko 2019: Ferrari auf den Geraden "ballistisch" schnell
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer