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Christian Horner: Red Bull gibt die WM 2020 noch nicht auf

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Christian Horner: Red Bull gibt die WM 2020 noch nicht auf
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In der WM fehlen Max Verstappen bereits 37 Punkte auf Lewis Hamilton - Christian Horner sieht Red Bull daher als "Außenseiter", schreibt den Titel aber noch nicht ab

Max Verstappen liefert 2020 seinen bislang besten Start in eine Formel-1-Saison ab. Mit 95 Punkten steht der Niederländer in der WM so gut da wie noch nie zuvor nach den ersten sechs Rennen eines Jahres. Dennoch fehlen ihm bereits 37 Zähler auf Spitzenreiter Lewis Hamilton. Red-Bull-Teamchef Christian Horner glaubt trotzdem noch an die WM-Chance.

"Ich denke, wir sind die klaren Außenseiter", gesteht er im Podcast 'F1 Nation'. "Aber wir sind noch dabei. Es ist wegen der Unterbrechung eine merkwürdige Saison in diesem Jahr. Aber wir geben niemals auf", betont er. Im Team herrsche eine große "Entschlossenheit", nach sechs Jahren ohne WM-Titel wieder an die Spitze zurückzukehren.

2013 holte noch Sebastian Vettel die bis heute letzte Weltmeisterschaft nach Milton Keynes. Horner erinnert daran, dass das Team zu großen Teilen noch immer aus den gleichen Leuten wie damals bestehe. "Wenn man sich unter den Ingenieuren umschaut, dann sind viele Gesichter noch immer die, die zwischen 2010 und 2013 die Titel gewonnen haben", so Horner.

"Natürlich haben wir uns in einigen Bereichen verstärkt", erklärt er. Zudem gibt es mit Honda einen neuen Motorenpartner, während man die WM-Erfolge damals noch mit Renault feierte. "Die Partnerschaft mit Honda funktioniert sehr gut", betont Horner und ergänzt: "Wir geben alles, um wieder in diese Position [unserer WM-Jahre] zu kommen."

 

Tatsächlich sei man seit dem Beginn der Hybridära im Jahr 2014 noch nie so stark wie 2020 gewesen. Nach einem etwas holprigen Start mit einem Doppelausfall in Spielberg, lieferte zuletzt vor allem Verstappen ab. In den vergangenen vier Rennen wurde der Niederländer dreimal Zweiter und konnte sogar einen Sieg vor den beiden Mercedes-Piloten feiern.

 

"Ich denke, es gab Rennen, bei denen wir von der Strategie profitiert haben", gesteht Horner. Andere Male habe Klassenprimus Mercedes einfach einen schlechten Tag erwischt. "Aber in Silverstone waren wir [bei Verstappens Sieg] im Rennen besser als Mercedes. Wir brauchen einfach mehr solcher Sonntage", so Horner, der 2020 noch nicht abgeschrieben hat.

 

Hilfreich könnte das Verbot des "Party-Modus" sein, das ab Monza greifen soll. "Wir müssen abwarten, wie sehr sich das auf die Reihenfolge auswirken wird. Aber wir müssen auch unser Auto verbessern", weiß Horner, der versichert: "Daran arbeiten alle hart. Ich hoffe, dass wir diese Pace in der zweiten Hälfte des Jahres finden."

 

Wichtig ist das auch deshalb, weil 2021 aus Kostengründen noch einmal mit den gleichen Autos wie in diesem Jahr gefahren wird. Nur kleine Anpassungen sind erlaubt. Das bedeutet natürlich, dass man mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch im kommenden Jahr hinter Mercedes liegen wird, wenn man die Lücke 2020 nicht mehr schließen kann.

Bei Red Bull tut man aktuell alles dafür, dass genau das nicht passiert.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann