Formel 1
Formel 1
12 März
-
15 März
FT1 in
19 Tagen
19 März
-
22 März
Nächster Event in
25 Tagen
02 Apr.
-
05 Apr.
Nächster Event in
39 Tagen
30 Apr.
-
03 Mai
Nächster Event in
67 Tagen
07 Mai
-
10 Mai
Nächster Event in
74 Tagen
R
Monte Carlo
21 Mai
-
24 Mai
Nächster Event in
88 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächster Event in
102 Tagen
11 Juni
-
14 Juni
Nächster Event in
109 Tagen
25 Juni
-
28 Juni
Nächster Event in
123 Tagen
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
130 Tagen
R
Silverstone
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
144 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
158 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
186 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
193 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
207 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
214 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
228 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
242 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
249 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
263 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
277 Tagen
Details anzeigen:

Daniel Ricciardo fühlt mit Chef: "Stehen mit dem Rücken zur Wand"

geteilte inhalte
kommentare
Daniel Ricciardo fühlt mit Chef: "Stehen mit dem Rücken zur Wand"
Autor:
Co-Autor: Jack Benyon
28.10.2019, 01:13

Bei Renault hadert man mit dem immer gleichen Wochenend-Verlauf - Bei Daniel Ricciardo gab es ein kleines Happy-End, doch auch der Australier spürt die Probleme

Bei Renault grüßt täglich das Murmeltier: "Irgendwie ist das Skript an jedem Wochenende immer gleich", sagt Teamchef Cyril Abiteboul. "Ein schwaches Qualifying, das wir dann im Rennen dank einer aggressiven Strategie und einer soliden Ausführung noch umbiegen können." So war es auch in Mexiko.

Die Franzosen starteten nach einer mäßigen Qualifikation außerhalb der Top 10, hatten dabei aber den Vorteil der freien Reifenwahl. "Die Fahrer haben einen bemerkenswerten Job gemacht, das Beste aus den Umständen im Qualifying zu machen. Und dann haben sie im Rennen die Reifen am Leben erhalten", so Abiteboul.

Den Fahrern wurde das Leben am Samstag wieder einmal schwer gemacht. Renault hatte Verunreinigungen im Kühlsystem ausgemacht und dadurch mit beiden Fahrzeugen das dritte Training verpasst. "So oft haben uns die Umstände in diesem Jahr versucht umzuhauen", sagt Daniel Ricciardo.

Ricciardo: "Das setzt uns zu"

Zuletzt kamen etwa die Disqualifikation von Suzuka, das Auflösen der McLaren-Verbindung und Ausstiegsgerüchte auf Renault zu. "Das setzt uns zu, und das setzt auch mir zu, wie man gestern sehen konnte", gibt der Australier zu. Dabei spielt er auf ein Video an, das ihn nach dem Qualifying wütend "Fuck!" schreiend zeigt.

 

"Cyril ist besonders seit Japan durch eine schwierige Zeit gegangen, und auch bei Renault selbst gab es einige Veränderungen. Ich denke aber, dass er an diesem Wochenende sehr, sehr stark war", lobt Ricciardo. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, aber das bringt nur Charakter in uns hoch."

Heute lief es für Ricciardo hingegen mal recht glatt. Wie in Suzuka wollte er mit den harten Reifen starten, nachdem es dort so gut funktioniert hatte. "Die Intention war, dass ich am Ende noch attackieren kann", sagt er. "Ich wusste, dass es am Anfang schwierig werden würde, aber eigentlich war der harte ganz gut."

Keine Chance gegen Perez

Das musste er aber am Ende auch leidvoll feststellen, als er gegen Sergio Perez (Racing Point) um Rang sieben kämpfte. "Ich hatte keinen großen Vorteil ihm gegenüber", meint Ricciardo, der auf Medium-Reifen unterwegs war zu dem Zeitpunkt. Doch weil der Mexikaner vor allem aus der letzten Kurve gut herausbeschleunigte, gab es für Ricciardo kaum eine Chance zum Angriff.

 

Als er es einmal doch probierte, verbremste er sich und flog ins Gras ab. "Ich kannte seinen Bremspunkt. Auf den Bremsen war er sehr stark", schildert er. "Ich musste also etwas später als unsere Komfortzone bremsen. Ich war noch nicht neben ihm und wusste, dass es eng werden würde."

Bereuen tut er seinen missglückten Angriff aber nicht: "Ich probiere es lieber, als es nicht zu tun", sagt er. "Ich habe meine Chancen auf 50/50 eingeschätzt, von daher war es einen Versuch wert. Aber am Ende waren die Chancen eher bei 30/70."

Mit Bildmaterial von LAT.

Nächster Artikel
Undercut nicht abzuwehren: Was Vettel den Mexiko-Sieg gekostet hat

Vorheriger Artikel

Undercut nicht abzuwehren: Was Vettel den Mexiko-Sieg gekostet hat

Nächster Artikel

Helmut Marko: Zweistoppstrategie kostet Albon mögliches Podium

Helmut Marko: Zweistoppstrategie kostet Albon mögliches Podium
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Mexiko-Stadt
Autor Norman Fischer