Daniel Ricciardo: Red Bull wollte nicht, dass er in Le Mans fährt

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Daniel Ricciardo: Red Bull wollte nicht, dass er in Le Mans fährt
Petra Wiesmayer
Autor: Petra Wiesmayer
25.01.2016, 16:28

Der Red-Bull-Racing-Pilot wollte es im vergangenen Jahr Nico Hülkenberg gleichtun und ebenfalls in Le Mans antreten. Während Force India Hülkenberg den Ausflug gestattete, war Red Bull Racing von Ricciardos Idee nicht begeistert.

Daniel Ricciardo, Red Bull-Renault RB7
Daniel Ricciardo in der Pressekonferenz
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB11
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB11
Parc Fermé: 1. #19 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Nico Hülkenberg, Nick Tandy und Earl Bamber fei

Für Nico Hülkenberg hätte sein Le-Mans-Einsatz 2015 besser nicht laufen können. Der Emmericher holte mit seinen Teamkollegen Nick Tandy und Earl Bamber gleich bei seinem ersten Einsatz mit Porsche den Gesamtsieg.

Daniel Ricciardo gestand nun, dass er auch gerne bei dem Langstreckenklassiker mitgefahren wäre, seinen Traum aber erst mal begraben musste, da sein Team Red Bull Racing ihm nahelegte, sich auf seinen Job in der Formel 1 zu konzentrieren.

„Le Mans wäre cool“, sagte Ricciardo jetzt bei Auto Action. „Um ehrlich zu sein, ich wollte letztes Jahr fahren. Ich hatte ein paar Optionen, aber nachdem, was mit dem Team alles los war, wäre es zu viel gewesen. Außerdem wollte das Team, dass ich mich voll auf die Formel 1 konzentriere.“

Ganz begraben hat Ricciardo den Traum aber nicht, nur eben verschoben. Immerhin ist der Australier erst 26 Jahre alt.

„Für den Augenblick ist das auch sinnvoll. Hülkenberg ist gefahren und hat gewonnen. Das hätte ich auch gerne getan“, sagte er weiter. „Es kann also immer noch passieren. Das Schöne an Le Mans ist, dass es auch in zehn Jahren noch möglich ist. Es muss nicht heute sein.“

Seine unmittelbare Zukunft sieht Ricciardo erst mal in der Formel 1 und hoffentlich bald auch wieder auf der Siegerstraße. Als Red Bull letztes Jahr drohte, sich aus der Königsklasse zurückzuziehen, machte er sich natürlich auch Gedanken, wie es auch ohne Red Bull Racing weitergehen könnte.

„Ich hatte ein paar Ideen im Hinterkopf, dachte aber nicht, dass es tatsächlich passieren würde. Ich ging davon aus, dass sich schon irgend etwas ergeben würde, wenn es nötig wäre“, gestand er. „Was ich getan hätte, weiß ich nicht. Ganz sicher aber etwas mit Rennfahren. Vielleicht NASCAR. Ich weiß, dass die Umstellung nicht einfach gewesen wäre. Da hätte ich erst einige Übung gebraucht, wenn ich das wirklich gewollt hätte.“

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