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Daniil Kwjat: 2019 "eines meiner besten Jahre" in der Formel 1

Daniil Kwjat ist sehr zufrieden mit seiner Comeback-Saison und betont, dass auch Toro Rosso das stärkste Jahr seiner Geschichte hingelegt hat

Daniil Kwjat: 2019 "eines meiner besten Jahre" in der Formel 1

Daniil Kwjat feierte 2019 seine Formel-1-Rückkehr, nachdem er zuvor bereits von Red Bull aussortiert worden war. Und der Russe dankte die zweite Chance mit "einem meiner besten Jahre in der Formel 1", wie er bilanziert. "Ich bin sehr zufrieden, um ehrlich zu sein", sagt er nach 37 WM-Punkten und Rang 13 für Toro Rosso.

Während seine Teamkollegen Pierre Gasly und Alexander Albon zwischenzeitlich Red-Bull-Luft schnuppern durften, blieb Kwjat die ganze Saison über im B-Team, konnte aber dennoch einige gute Ergebnisse einfahren. Sein Höhepunkt war natürlich Platz drei beim Chaosrennen in Hockenheim.

"Manche Rennen laufen für dich, manche Rennen laufen gegen dich, aber so funktioniert das Mittelfeld nun einmal. Es ist sehr eng und kleine Fehler können einige Möglichkeiten kosten, wie bei mir in Brasilien", so der Russe, der in Sao Paulo nur Zehnter wurde, während Teamkollege Pierre Gasly überraschend Rang zwei holte. "Da habe ich eine sehr große Möglichkeit verloren, die aber glücklicherweise Pierre für das Team geholt hat."

Für Toro Rosso war es bereits der zweite Podestplatz in der Saison - das hatte es zuvor auch noch nie gegeben. Mit Rang sechs und 85 Zählern fuhr der Rennstall in seiner letzten Saison unter altem Namen sein erfolgreichstes Jahr.

"Das war mit Sicherheit ein sehr starkes Jahr für Toro Rosso, vielleicht das beste in der Geschichte", betont Kwjat. "Es ist toll, um eine so gute Position in der Konstrukteurs-WM kämpfen zu können." Für ihn habe das Team das ganze Jahr über gut performt und konstant in den Punkten gelegen. "Wir haben im Grunde alle Möglichkeiten genutzt und auch Punkte geholt, die nicht da waren."

"Sie trotzdem geholt zu haben, war manchmal sehr wichtig, und am Ende des Jahres waren wir in einer starken Position", so der Russe weiter. Das gebe auch ein guten Schub für das nächste Jahr - teamseitig und auch bei ihm persönlich. Er betont: "Ich war ein viel besserer Fahrer als in meinen vergangenen Jahren in der Formel 1."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Norman Fischer